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Tödliche Festnahme des Marokkaners Abderrahim Fakir in Bologna empört in Italien über Polizeigewalt und repressive Politik der Regierung Meloni
„In Bologna kommt ein Marokkaner ums Leben, als zwei Polizisten ihn gewaltsam zu Boden drücken und fesseln. Jetzt soll geklärt werden, was genau geschah. (…) Gegen Mittag rufen einige Anwohner die Polizei, weil ein Mann auf der Straße schreit, wild um sich schlägt und dabei (aber das ist noch nicht klar) ein parkendes Auto beschädigt haben soll. Sofort kommen Polizei und Krankenwagen; die Beamten nähern sich dem Mann, versuchen ihm Handschellen anzulegen; der wehrt sich. Daraufhin werfen ihn die Polizisten zu Boden, knien sich auf seine Brust und versuchen, nach den Handgelenken auch seine Beine zu fesseln. Und sie spritzen ihm Pfefferspray in Mund und Nase. Abderrahim Fakir schreit um Hilfe und bricht dann zusammen. Die Ordnungskräfte drehen ihn um, fixieren auch seine Beine und stellen dann fest, dass der 42-Jährige, der als Packer arbeitet, offensichtlich tot ist…“ Artikel von Anna Maldini, Rom, vom 20.07.2026 in ND online
(„Minneapolis in Bologna“) und mehr darüber samt den Protesten:
- Wahrheit und Gerechtigkeit für Abderrahim Fakir
„USB bekundet den Angehörigen von Abderrahim Fakir, der gestern in Bologna in einem Wohnhaus im Stadtteil Pilastro während eines Polizeieinsatzes getötet wurde, seine uneingeschränkte Solidarität und Verbundenheit.
Die Bilder, die derzeit im Umlauf sind, sowie die Aussagen der Angehörigen und Nachbarn, die sich gestern Abend im Stadtteil zusammen mit Hunderten von Solidaritätsbekundenden um die Familie geschart haben, zeigen einen am Boden liegenden, bewegungsunfähigen Mann, der um Hilfe fleht. Diese Tragödie hätte vermieden werden können und müssen: Sie ist das Ergebnis der sicherheitsorientierten und repressiven Politik der Regierung Meloni, der Sicherheitsverordnungen und der Militarisierung der Gebiete als einzige Antworten auf die Bedürfnisse von Bürgern und Arbeitnehmern, wie es in den letzten Monaten gegenüber denjenigen geschehen ist, die sich gegen die Zerstörung eines Parks im Stadtteil Pilastro gewehrt haben. Da es keine echten Antworten auf die Bedürfnisse der Bevölkerung gibt, wird der Einsatz von Gewalt zur einzigen Antwort – sei es bei „aufgeregten“ Personen, wie das Verhalten von Abderrahim von der Polizeidirektion beschrieben wurde, sei es bei Unzufriedenheit oder Konflikten, um Arbeitsplätze einzufordern, sich gegen niedrige Löhne und unerschwingliche Mieten zu wehren und Sicherheit am Arbeitsplatz einzufordern.
Die USB fordert Wahrheit und Gerechtigkeit für Abderrahim Fakir und unterstützt die Familie sowie die Bewohner des Stadtteils Pilastro bei den Aktionen, die ab heute Abend um 19 Uhr auf der Piazza Nettuno stattfinden werden, um zu fordern, dass die Geschehnisse vollständig aufgeklärt werden.“ it. Pressemitteilung der USB Bologna vom 20.7.2026
(maschinenübersetzt) - Tausende fordern in Bologna „Gerechtigkeit und Wahrheit für Fakir“. Die Antwort darauf sind Tränengas und Wasserwerfer
Bericht vom 21. Juli 2026 auf Contropiano
ins Deutsche übersetzt von Bonustracks
– mit der Erklärung von „Potere al Popolo“ aus Bologna - „Genug, genug!“: Video setzt italienische Polizei unter Druck – gefesselt, fixiert, tot
„In Bologna kommt ein Marokkaner ums Leben, während ihn zwei Polizeibeamte am Boden halten. Viele Fragen zum Einsatz sind offen: Warum wurde der 42-Jährige weiter fixiert, obwohl er bereits gefesselt war? Der Fall sorgt in Italien für viele Schlagzeilen. Jetzt soll geklärt werden, was genau geschah…“ Beitrag von Christoph Sator vom 20.07.2026 im Migazin
- Proteste wegen tödlicher Festnahme: Nach verstörendem Video entlädt sich Wut in Italien
„“Italien ist in Aufruhr: Ein Mann stirbt, während er von Polizisten am Boden fixiert wird. Bei dem Vorfall werden erste Vergleiche zum Fall George Floyd aus dem Jahr 2020 in den USA gezogen. Inzwischen kommt es bei Protesten zu Zusammenstößen zwischen Einsatzkräften und Demonstranten.“ …“ Meldung vom 21.07.2026 auf n-tv.de mit dem Video
