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Linke in Afghanistan: Mehrfrontenkampf

Protest in Kabul gegen die Regierung: Weil sie ein Massaker lieber nicht untersuchen will, Oktober 2015Mit 30.000 registrierten Mitgliedern ist Hambastagi die einzige linke Partei des Landes. Andere Gruppen arbeiten im Untergrund, aber auch die legale Arbeit ist alles andere als sicher. Im vergangenen Jahr seien drei Mitglieder seiner Partei ermordet worden, in diesem Jahr bereits die gleiche Zahl. Bedrohungen seien an der Tagesordnung und die exponierten Mitglieder würden aus Sicherheitsgründen alle paar Monate die Wohnung wechseln. Täter sind sind sowohl Taliban als auch die regierenden Mudschaheddin. Einen großen Unterschied zwischen den Gruppierungen an der Macht und den Taliban sieht er ohnehin nicht. Die Partei erinnert unter anderem an die von ersteren während des Bürgerkriegs 1992 bis 1996 angerichteten Massaker” – aus dem Veranstaltungsbericht “Afghanistan: Linker Widerstand gegen Fundamentalisten und Besatzung” von Wolfgang Pomrehn am 16. November 2015 bei telepolis externer Link, worin es auch noch heißt: “Hafiz Rasikh vom Vorstand von Hambastagi, der Solidaritätspartei Afghanistans, kann es nicht nachvollziehen, wie man auch nur einen einzigen Teil Afghanistans für sicher halten kann

Kurzlink: https://www.labournet.de/?p=89460
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