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Streikverbot – wegen Gefährdung nationaler Sicherheit
türkei streik glasfabrikAnscheinend sind die ehrenwerten Herren der türkischen Regierung dem Trinken nicht abgeneigt – sonst könnten sie ja kaum auf die Idee kommen, einen Streik in Glasfabriken zu verbieten – genau das haben sie aber getan. 5.800 Beschäftigte der Gewerkschaft Kristal-İş in 10 Glasfabriken des Unternehmens Şişecam befanden sich seit dem 23. Juni im Streik um Lohnerhöhung – am 27. Juni hat die Regierung ihn verboten, besser: Verschoben. Laut Regierungsbeschluss darf der Streik erst in 60 Tagen beginnen…warum dies so sein soll wurde nicht weiter mitgeteilt, wird in dem Agentur – Bericht Turkish Cabinet postpones glass factory workers’ strike for ‘disrupting national security’ (hier am 27. Juni 2014 bei den Hürriyet Daily News) deutlich weiterlesen »
türkei streik glasfabrikAnscheinend sind die ehrenwerten Herren der türkischen Regierung dem Trinken nicht abgeneigt – sonst könnten sie ja kaum auf die Idee kommen, einen Streik in Glasfabriken zu verbieten – genau das haben sie aber getan. 5.800 Beschäftigte der Gewerkschaft weiterlesen »

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Könnte Deutschland sein: Prozeß wegen „Bildung einer kriminellen Vereinigung“
geziMücella Yapıcı ist Vorsitzende der Istanbuler Architektenkammer und eine der fünf Hauptangeklagten im Prozess gegen die Mitglieder der Taksim-Solidarität. Der Dachverband von über 100 Bürgerinitiativen gehörte zu den Hauptakteuren bei den Protesten rund um den Istanbuler Gezi-Park im vergangenen Jahr. Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten die Bildung einer »kriminellen Vereinigung« vor. Im Falle einer Verurteilung drohen einigen der insgesamt 26 Angeklagten bis zu 13 Jahre Haft. Im Sommer 2013 hatten sie gegen die Zerstörung des Parks zugunsten der Errichtung eines Einkaufszentrums demonstriert“ – so beginnt der Artikel »Wir verteidigen die Gezi-Park-Bewegung« von Dinah Riese am 14. Juni 2014 in neues Deutschland weiterlesen »
geziMücella Yapıcı ist Vorsitzende der Istanbuler Architektenkammer und eine der fünf Hauptangeklagten im Prozess gegen die Mitglieder der Taksim-Solidarität. Der Dachverband von über 100 Bürgerinitiativen gehörte zu den Hauptakteuren bei den Protesten rund um den Istanbuler Gezi-Park im vergangenen Jahr. Die weiterlesen »

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Prozesse gegen Gezi-AktivistInnen
Bis zu 98 Jahre Haft fordert die Staatsanwaltschaft im südtürkischen Antalya für Ayşe Deniz Karacagil. Die Vorwürfe sind üppig: Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Sachbeschädigung, Verstoß gegen das Versammlungsrecht. Weniger üppig sind die Beweise. In der Anklageschrift, die der taz vorliegt, wird der 20-Jährigen vorgeworfen, sie habe bei den Gezi-Protesten im Sommer vorigen Jahres einen roten Schal getragen und sich damit vermummt. Im Übrigen sei Rot die Farbe des Sozialismus, mithin Beleg ihrer Zugehörigkeit zur verbotenen maoistischen Organisation MLKP“ – so beginnt der Artikel Roter Schal? 98 Jahre Knast! von Deniz Yücel am 04. Juni 2014 in der taz – über einen von insgesamt sage und schreibe 350 Prozessen gegen Gezi-AktivistInnen in Antalya weiterlesen »
Bis zu 98 Jahre Haft fordert die Staatsanwaltschaft im südtürkischen Antalya für Ayşe Deniz Karacagil. Die Vorwürfe sind üppig: Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Sachbeschädigung, Verstoß gegen das Versammlungsrecht. Weniger üppig sind die Beweise. In der Anklageschrift, die der taz vorliegt, wird der 20-Jährigen vorgeworfen, sie weiterlesen »

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Neues Gesetz über Leiharbeit: Umstritten
Eine Kommission, die ein neues Gesetz entwerfen sollte gab es schon länger – nach Soma wurde es der AKP Regierung ganz eilig. Der Entwurf für ein neues „Arbeitnehmerüberlassungsgesetz“ (heißt anders) sieht vor, dass Leiharbeiter künftig dieselben Rechte und dieselbe Bezahlung erhalten sollen, wie Stammarbeiter. Und es befreit die Unternehmen von „der Last“ nachzuweisen, dass die Tätigkeiten nicht zu ihren Kerntätigkeiten gehören, was wiederum einiges an Kritik hervorruft, wird in dem Artikel „Planned changes to criticized subcontractor system stir controversy“ am 27. Mai 2014 in Hürrieyet Daily News berichtet weiterlesen »
Eine Kommission, die ein neues Gesetz entwerfen sollte gab es schon länger – nach Soma wurde es der AKP Regierung ganz eilig. Der Entwurf für ein neues „Arbeitnehmerüberlassungsgesetz“ (heißt anders) sieht vor, dass Leiharbeiter künftig dieselben Rechte und dieselbe Bezahlung erhalten sollen, wie Stammarbeiter. Und es befreit die Unternehmen von weiterlesen »

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„Das passiert halt“. Nach Soma: Probleme. Für die Regierung, die Unternehmer – und auch Gewerkschaften…

„Das passiert halt“Türkei: Polizei gegen Somaproteste

Unglücke passieren halt, Demonstranten und Passanten sterben halt – der Herr Erdogan scheint auf den ersten Blick Fatalismus zu predigen. Oder eine Variante der traditionellen deutschen Politik des Aussitzens… In Wirklichkeit fordert er, vergeblich, Unterwerfung. Unsere aktuelle kleine Materialsammlung „Nach Soma“ vom 27. Mai 2014 versucht deutlich zu machen, wie diese Art Politik mit dem Polizeiknüppel durchgesetzt werden soll. Materialsammlung zusammengestellt von Helmut Weiss am 27. Mai 2014 weiterlesen »

„Das passiert halt“Türkei: Polizei gegen Somaproteste

Unglücke passieren halt, Demonstranten und Passanten sterben halt – der Herr Erdogan scheint auf den ersten Blick Fatalismus zu predigen. Oder eine Variante der traditionellen deutschen Politik des Aussitzens... In Wirklichkeit fordert er, vergeblich, Unterwerfung. Unsere weiterlesen »

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Köln: Zehntausende gegen Erdogan
Köln: Zehntausende gegen Erdogan„In Köln haben heute zehntausende Menschen gegen einen Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan demonstriert. Die Alevitische Gemeinde hatte zu den Protesten aufgerufen und viele andere Organisationen hatten sich angeschlossen. Auf der Demonstration waren Anhänger der kurdischen Freiheitsbewegung, Kemalisten und viele andere türkische Gruppen zu sehen.  Nach Polizeiangaben haben 45.000 Menschen gegen Erdogan demonstriert. Diese Schätzung ist allerdings sehr zurückhaltend. Von Teilnehmern der Demonstration wurde die Menge auf beinahe 100.000 Menschen geschätzt. In der Lanxess Arena fanden sich ca. 15.000 Anhänger Erdogans ein…“ Artikel von Sebastian Weiermann auf den Ruhrbaronen vom 24.05.2014 und ein Kommentar weiterlesen »
Köln: Zehntausende gegen Erdogan„In Köln haben heute zehntausende Menschen gegen einen Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan demonstriert. Die Alevitische Gemeinde hatte zu den Protesten aufgerufen und viele andere Organisationen hatten sich angeschlossen. Auf der Demonstration waren Anhänger der kurdischen Freiheitsbewegung, Kemalisten und weiterlesen »

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Hunderte Tote in der Türkei: Gewerkschaft nennt Grubenunglück in Soma „Massaker“
soma diskMindestens 201 Kumpel sind bei einem Grubenunglück im türkischen Soma ums Leben gekommen, viele sind unter Tage eingeschlossen. Rettungskräfte suchen nach Überlebenden, die Opposition prangert mangelnde Sicherheitsvorkehrungen an. Artikel auf Spiegel-Online vom 14.05.2014. Aus dem Text: „(…) Die Oppositionspartei CHP war erst vor wenigen Wochen im Parlament von Ankara mit dem Versuch gescheitert, Zwischenfälle in der Grube von Soma untersuchen zu lassen: Erdogans Regierungspartei AKP bügelte den Antrag ab. Kritiker werfen der Regierung vor, bei der Privatisierung vieler ehemals staatlicher Bergbaufirmen in den vergangenen Jahren die Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen ignoriert zu haben. Für den linken Gewerkschaftsbund DISK ist das Unglück von Soma deshalb ein „Massaker“, wie der Vorsitzende Kani Beko sagt. In Gruben wie in der von Soma seien ganze Ketten von Subunternehmern am Werk, die nicht vernünftig kontrolliert würden. Sicherheitsvorschriften würden außer Acht gelassen: „Es geht nur um den Gewinn.“…weiterlesen »
soma diskMindestens 201 Kumpel sind bei einem Grubenunglück im türkischen Soma ums Leben gekommen, viele sind unter Tage eingeschlossen. Rettungskräfte suchen nach Überlebenden, die Opposition prangert mangelnde Sicherheitsvorkehrungen an. Artikel auf Spiegel-Online vom 14.05.2014 weiterlesen »

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Globalisierung von unten: Türkische DHL-Arbeiter siegten nach langjährigem Tarifkonflikt. Internationale Kampagne der Gewerkschaften zeigte Wirkung
DHL-Turkey-thank-you„Tausende Beschäftigte bei der Deutsche-Post-Tochter DHL in der Türkei haben Ende April einen Sieg in einem langjährigen Tarifstreit errungen. Dies gab die Internationale Transportarbeiterföderation ITF bekannt. Die Übereinkunft zwischen DHL und der türkischen Gewerkschaft TÜMTIS sieht die soziale Absicherung für rund 2200 Beschäftigte vor. 50 zuvor prekär Beschäftigte (»subcontracted employees«) werden in reguläre Anstellungsverhältnisse übernommen. Nach Angaben von TÜMTIS-Präsident Kenan Öztürk steigen die Arbeitsentgelte mit dem Abschluß um 32 bis 46 Prozent, Sonderzahlungen und Zuschläge eingerechnet. Weiterhin wurde vereinbart, 25 wegen ihrer gewerkschaftlichen Betätigung entlassene Arbeiter zum 1. Mai wieder einzustellen und ihnen eine Entschädigung in Höhe von vier Monatslöhnen zu zahlen…“ Artikel von Jörn Boewe in der jungen Welt vom 06.05.2014 weiterlesen »
DHL-Turkey-thank-you„Tausende Beschäftigte bei der Deutsche-Post-Tochter DHL in der Türkei haben Ende April einen Sieg in einem langjährigen Tarifstreit errungen. Dies gab die Internationale Transportarbeiterföderation ITF bekannt. Die Übereinkunft zwischen DHL und der türkischen Gewerkschaft TÜMTIS sieht die soziale Absicherung für rund weiterlesen »

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40.000 Polizisten, Wasserwerfer, Tränengas: Reaktionäre Machtprobe
a href=“https://www.labournet.de/wp-content/uploads/2014/05/türkei-1-Mai-2014.jpg“>türkei 1 Mai 2014Der Kern der Auseinandersetzung: „Ihr könnt nicht demonstrieren, wo immer ihr wollt“ – das war die Ansage des Herrn Erdogan an die Gewerkschaften: Worin das ganze reaktionäre Wesen seiner Politik zusammengefasst ist. Da ist er keineswegs der einzige, der das so sieht, und manche, die ihn heute kritisieren haben gestern oder werden morgen dasselbe vertreten. Der Grundsatz eines demokratischen Demonstrationsrechts aber war von jeher „an jedem Ort, zu jeder Zeit“…“Und so boten Taksim und die angrenzende Innenstadt mit der Fußgängerzone Istiklal schon am Morgen des 1. Mai ein gespenstisches Bild. Alle größeren Zufahrtsstraßen zum Platz waren abgesperrt, an allen kleineren Gassen waren mehrere Polizisten postiert, an strategisch wichtigen Punkten standen Wasserwerfer und Einsatzfahrzeuge. Selbst Anwohner konnten nicht mehr zu ihren Häusern respektive hinaus, auch Touristen wurden nicht zu ihren Hotels gelassen, der öffentliche Verkehr kam teilweise zum Erliegen, außerdem wurde wie schon im Vorjahr der Fährverkehr zwischen Europa und Asien gedrosselt“ – daraus erscheint vieles auch hierzulande bekannt – zugegeben, Fähren nach Asien wurden in Deutschland noch nie gesperrt – und ist aus dem Artikel Der lange Weg zum Taksim-Platz von Gerrit Wustmann am 02. Mai 2014 bei telepolis weiterlesen »
türkei 1 Mai 2014Der Kern der Auseinandersetzung: „Ihr könnt nicht demonstrieren, wo immer ihr wollt“ – das war die Ansage des Herrn Erdogan an die Gewerkschaften: Worin das ganze reaktionäre Wesen seiner Politik zusammengefasst ist. Da ist er keineswegs der einzige, weiterlesen »

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Am 1. Mai: Auf dem Taksim. Oder auf dem Erdogan – Gedenkparadenfeld?
Türkei: Den 1. Mai auf dem Taksim-Platz feiern! – eine Solidaritätskampagne von LabourstartDemonstriert werden darf. Wo es großzügigerweise erlaubt wird, am Stadtrand etwa. Zustände wie in Deutschland. Erneut – wie im letzten Jahr (nachdem es kurzfristig in den Jahren zuvor anders gewesen war) – sollen die Gewerkschaften daran gehindert werden, den 1. Mai auf dem traditionellen Taksimplatz zu organisieren. Yenikapi, ein Paradefeld am Stadtrand und Ergebnis der rasanten Bodenspekulation in Istanbul soll der zugewiesene Ort sein. Erdogans Prioritäten werden deutlich: „Wir wollen keine zerstörten Läden mehr sehen“, war eine der Begründungen für das Demonstrationsexil. Und kombinierte dies mit Drohungen von Polizeieinsätzen und unterstrich, seine Regierung sei gewerkschaftsfreundlich: Erst die AKP habe den 1. Mai (2009) in der Türkei zum Feiertag gemacht – und die Metro fahre am 1. Mai kostenlos zum anbefohlenen Demonstrationsort, fasst die Meldung Unions, civil society should forget about Taksim, PM Erdoğan insists am 22. April 2014 in Today’s Zaman (einer Zeitung, die der von Erdogan bekämpften AKP-Fraktion nahe stehen soll) zusammen, die auch den Sprecher der ÖD-Gewerkschaft KESK zitiert, der sowohl auf die Bedeutung des Taksim als auch auf die Bodenspekulation verweist. Siehe dazu „Türkei: Den 1. Mai auf dem Taksim-Platz feiern!“ – eine Solidaritätskampagne von Labourstart und weitere Informationen weiterlesen »
Türkei: Den 1. Mai auf dem Taksim-Platz feiern! – eine Solidaritätskampagne von LabourstartDemonstriert werden darf. Wo es großzügigerweise erlaubt wird, am Stadtrand etwa. Zustände wie in Deutschland. Erneut – wie im letzten Jahr (nachdem es kurzfristig in den Jahren zuvor anders weiterlesen »

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Türkischer Textilbetrieb behindert Gewerkschaften – Verletzung von Arbeitnehmerrechten nicht tolerieren
brax feel good„Über 20 türkische Textilbeschäftigte verloren ihre Stelle, weil sie Mitglied in der Textilgewerkschaft sind. Die Betroffenen arbeiteten für das Unternehmen Lafem, dessen Hauptauftraggeber die deutsche Firma Brax ist. Die IG Metall fordert Gerechtigkeit für die Textilarbeiter und ihre Wiedereinstellung. Der Konflikt begann im September 2013. Mindestens 20 Mitarbeiter von Lafem wurden entlassen, offiziell aus betrieblichen Gründen. Das deutsche Modehaus Brax ist für Lafem Giyim der mit Abstand größte Auftraggeber. Bei den in der Türkei Entlassenen handelt es sich teilweise um Mitarbeiter, die schon sehr lange in dem Unternehmen beschäftigt waren. Darüber hinaus waren zwei Mitarbeiter gewählte Gewerkschaftsvertreter in dem Betrieb. Nur Wochen später wurden neue Mitarbeiter von Lafem eingestellt, so dass die offiziell genannten „betrieblichen Gründe“ nicht stimmen können…“ Meldung bei der IG Metall vom 15.04.2014 weiterlesen »
brax feel good„Über 20 türkische Textilbeschäftigte verloren ihre Stelle, weil sie Mitglied in der Textilgewerkschaft sind. Die Betroffenen arbeiteten für das Unternehmen Lafem, dessen Hauptauftraggeber die deutsche Firma Brax ist. Die IG Metall fordert Gerechtigkeit für die Textilarbeiter und ihre Wiedereinstellung. weiterlesen »

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Betriebsbesetzung Greif Istanbul

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Soli mit Betriebsbesetzung Greif IstanbulRund 1500 Beschäftigte hat der US Konzern Greif (weltweit, auch mit Standorten in der BRD: Industrieverpackungen) in der Türkei – und sich rundweg geweigert, auch nur eine der Forderungen der Belegschaft (bei Verhandlungen mit der DISK Tekstil Gewerkschaft) zu erfüllen, worauf die ArbeiterInnen zur Tat schritten: „Die Arbeiter der Greif (Sunjüt)-Werke haben am Montag, 10. Februar, die Fabrik besetzt, um „NEIN“ zu den Hungerslöhnen und den Sklavenbedingungen zu sagen. Die Besetzungsaktion der Greif-Arbeiter dauert an. Die besetzenden Fabrikarbeiter sind äußerst entschlossen. Sie sagen, dass sie die Aktion solange weiterführen werden, bis ihre Forderungen akzeptiert werden“ – aus der Erklärung Internationale Solidarität mit den Greif-Arbeitern! von Bir-Kar vom 16. Februar 2014 . Siehe dazu neu: Polizei stürmt Greif-Besetzung –  nach Gewerkschaftsdeal? weiterlesen »

Dossier

Soli mit Betriebsbesetzung Greif IstanbulRund 1500 Beschäftigte hat der US Konzern Greif (weltweit, auch mit Standorten in der BRD: Industrieverpackungen) in der Türkei – und sich rundweg geweigert, auch nur eine der Forderungen der Belegschaft (bei Verhandlungen mit der DISK weiterlesen »

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Georg Fischer entlässt 37 wegen ihrer Gewerkschaftsmitgliedschaft
fischer türkei„Das Schweizerische multinationale Unternehmen Georg Fischer hat Mitglieder der Gewerkschaft Lasti-Is als Vergeltungsmaßnahme abgestraft, weil sie sich beim türkischen Tochterunternehmen, Georg Fischer Hakan Plastik, organisiert haben. Das Unternehmen ist einer der Marktführer in den Bereichen Rohrleitungsbau, Automobilzulieferer und Maschinenbau. Die grundlegenden Rechte der Mitglieder von Lastik-Is, der Gewerkschaft der Beschäftigten in der Öl-, Chemischen und Gummi-Industrie in der Türkei, einem Mitgliedsverband des nationalen Gewerkschaftsverbandes DISK und der globalen Gewerkschaft IndustriALL, werden von Georg Fischer mit Füßen getreten. Das Management vor Ort hat 37 der aktivsten Gewerkschafter_innen allein deswegen rausgeschmissen, weil sie ihr Recht auf Vereinigungsfreiheit wahrgenommen haben. Jetzt werden die Beschäftigten zu Einzelgesprächen mit dem Management einbestellt, wo sie dann eingeschüchtert und aufgefordert werden, ihre Mitgliedschaft bei Lasti-Is zu kündigen. Das alles passiert, obwohl die Gewerkschaft offiziell vom türkischen Arbeits- und Sozialministerium anerkannt ist. Lastik-Is repräsentiert mehr als die Hälfte der Belegschaft. In der Türkei ist das die Bedingung, um offiziell Verhandlungspartner des Arbeitgebers zu werden. Georg Fischer hat jeden Versuch von Gesprächen auf internationaler Ebenen abgelehnt.“ Siehe dazu die Act-Now-Kampagne bei LabourStart vom 07.04.2014 weiterlesen »
fischer türkei„Das Schweizerische multinationale Unternehmen Georg Fischer hat Mitglieder der Gewerkschaft Lasti-Is als Vergeltungsmaßnahme abgestraft, weil sie sich beim türkischen Tochterunternehmen, Georg Fischer Hakan Plastik, organisiert haben. Das Unternehmen ist einer der Marktführer in den Bereichen Rohrleitungsbau, Automobilzulieferer und Maschinenbau. Die weiterlesen »

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Fabrikbesetzung in Istanbul: Streikende befürchten Polizeieinsatz – Strumpfarbeiter erzwingen Lohnauszahlung
„Eine Fabrikbesetzung in Istanbul dauert bereits die sechste Woche an. Hunderte Arbeiter hatten am 10. Februar eine Fertigungsstätte des US-amerikanischen Verpackungsherstellers Greif im Stadtviertel Esenyurt-Hadimköy besetzt, um gegen »Hungerlöhne und Sklavenarbeitsbedingungen« zu protestieren. Zwei Drittel der 1500 Greif-Arbeiter an den zwei Istanbuler Standorten sind Leiharbeiter, die wiederum bei 44 verschiedenen Firmen angestellt sind. Vielfach erhalten sie nur den gesetzlichen Mindestlohn von 850 Lira (283 Euro), während ihre Arbeitszeit willkürlich auf bis zu zwölf Stunden am Tag heraufgesetzt wird…“ Artikel von Nick Brauns, zuerst erschienen in der jungen Welt vom 21.03.2014 weiterlesen »

Artikel von Nick Brauns, zuerst erschienen in der jungen Welt vom 21.03.2014

Eine Fabrikbesetzung in Istanbul dauert bereits die sechste Woche an. Hunderte Arbeiter hatten am 10. Februar eine Fertigungsstätte des US-amerikanischen Verpackungsherstellers Greif im Stadtviertel Esenyurt-Hadimköy besetzt, um gegen »Hungerlöhne und Sklavenarbeitsbedingungen« zu protestieren. Zwei Drittel der 1500 Greif-Arbeiter weiterlesen »

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Twitter: Verboten. Hallelujah, Bruder
Wes Geistes Kind der Herr ist, hatte er vor einigen Wochen selbst kund getan: „„Für mich sind die sozialen Medien die größte Bedrohung für die Gesellschaft“, sagte der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan vor einigen Wochen im türkischen Fernsehen. Nun macht Erdoğan ernst und hat den Kurznachrichtendienst Twitter in der Türkei blockieren lassen“ – so beginnt der Bericht Erdoğan macht ernst: Türkei blockiert Twitter am 21. März 2014 in den Deutsch-Türkischen Nachrichten weiterlesen »
Wes Geistes Kind der Herr ist, hatte er vor einigen Wochen selbst kund getan: „„Für mich sind die sozialen Medien die größte Bedrohung für die Gesellschaft“, sagte der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan vor einigen Wochen im türkischen Fernsehen. Nun macht Erdoğan ernst und hat den Kurznachrichtendienst Twitter in der weiterlesen »

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