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Junta vertreibt Zehntausende Wanderarbeiter
thailand wanderarbeiter vertreibung„Erst Regimekritiker, jetzt Ausländer: Thailands Militärjunta macht Druck auf die Millionen Gastarbeiter im Land. Innerhalb einer Woche sind mehr als 140 000 Wanderarbeiter vor Drohungen und Einschüchterungen geflohen. Menschenrechtler berichten über Todesopfer…“ Artikel von Willi Germund in der Frankfurter Rundschau vom 17.06.2014. Aus dem Text: „(…) Aber die Menschenrechtsorganisation Adhoc in Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh zitiert Berichte, laut denen Elendsquartiere nachts von thailändischen Sicherheitskräften geräumt wurden. Die Gruppe wirft Thailand massive Menschenrechtsverletzungen vor. In der Industriestadt Chonburi sollen kambodschanischen Berichten zufolge neun Wanderarbeiter erschossen worden sein. Bangkok bestreitet diese Darstellung. Wegen der strikten Pressezensur und angesichts des Verbots, die Junta zu kritisieren, sind beide Darstellungen schwer zu überprüfen. Aus dem Grenzgebiet im Westen wird ebenfalls die Verhaftung und Abschiebung von Hunderten von Wanderarbeitern aus dem Nachbarland Birma berichtet. Aber die Zahlen sind gering im Vergleich zum Massenauflauf an der kambodschanischen Grenze…“ weiterlesen »
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Sklavenarbeit für Garnelen: Landeten Thailand-Shrimps auch bei Aldi?
garnelen„Es sind unglaubliche Zustände, die Journalisten des britischen Guardian enthüllt haben: Auf Schiffen, die Fische für die Shrimpszucht in Thailand fangen, herrsche seit Jahren Sklavenarbeit. Dutzende Arbeiter seien auf Trawlern gefangen gehalten worden, schreiben die Reporter. Für den Artikel haben die Journalisten ein halbes Jahr vor Ort recherchiert. Die Fischer werden demnach im Ausland, vor allem in Burma und Kambodscha, gekauft oder verschleppt. Bei manchen handele es sich auch um Flüchtlinge. Die Arbeiter berichteten von Arbeitszeiten von bis zu 20 Stunden, Schlägen, Folter und Hinrichtungen. Die Arbeitsleistung werde mit Drogen erhöht. Manche Arbeiter erklärten, dass sie für rund 300 Euro von Kapitän zu Kapitän verkauft wurden. Im Fokus der Guardian-Recherchen steht der weltweite größte Produzent von Garnelen, das thailändische Unternehmen Charoen Pokphand Foods (CPF). CPF hat laut dem Guardian “Fischmehl für seine Garnelenfarmen von Unternehmen gekauft, die Boote betreiben oder besitzen, auf denen Sklavenarbeit herrscht”. Die Shrimps aus Thailand landeten und landen in den Regalen der Supermarkt-Multis weltweit: unter anderem bei Walmart, Carrefour, Costco – aber auch beim Discounter Aldi, schreibt der Guardian…“Artikel von Benjamin Reuter in der Wirtschaftswoche Green vom 11.06.2014 weiterlesen »
garnelen„Es sind unglaubliche Zustände, die Journalisten des britischen Guardian enthüllt haben: Auf Schiffen, die Fische für die Shrimpszucht in Thailand fangen, herrsche seit Jahren Sklavenarbeit. Dutzende Arbeiter seien auf Trawlern gefangen gehalten worden, schreiben die Reporter. Für den Artikel haben die weiterlesen »

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KFC Thailand schikaniert Beschäftigte wegen Teilnahme an IUL-Treffen
kentucky fired workers„Nur wenige Tage nach der Rückkehr von dem 1. Internationalen IUL-Treffen der Fastfood-Beschäftigten in New York (hier steht mehr) wurde eine Gewerkschaftsvertreterin einbestellt, und ihr wurden von den Managern von YUM! BRANDS, dem Eigentümer von berühmten Fastfood-Marken wie KFC, Pizza Hut und Taco Bell, rechtliche Schritte angedroht, nur weil sie an diesem Treffen teilgenommen hatte. Dies ist nicht das erste Mal, dass Gewerkschaftmitglieder mit brutaler Repression seitens des Unternehmens konfrontiert sind. Im Jahr 2011 wurden drei Beschäftigte entlassen, nachdem sie eine Gewerkschaft gegründet hatten und eine Kollektivvereinbarung mit KFC aushandeln wollten (hier steht mehr (nur auf Englisch)). Die drei Beschäftigten wurden erst Monate später auf gerichtliche Anordnung wieder eingestellt (näheres steht hier (nur auf Englisch)). Diese Schikanen im Verlauf von drei Jahren zeigen, dass Yum! Restaurant International (Thailand) das Menschenrecht auf Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen nicht anerkennt und nicht respektiert und gegen seine Verpflichtungen aus den OECD-Leitsätzen für multinationale Unternehmen und den UN-Leitprinzipien für Unternehmen und Menschenrechte verstösst. Verwendet das nachstehende Formular, um eine Botschaft an YUM! BRANDS zu schicken mit der Forderung, die gewerkschaftsfeindlichen Attacken in Thailand sofort einzustellen!“ Act-Now Kampagne der IUF
  • Erfolg der Kampagne bei KFC Thailand Der IUL-Kampagne mit dem Ziel, der Schikanierung von Gewerkschaftsführern bei KFC Thailand Einhalt zu gebieten, ist es gelungen, das Management davon abzuhalten, Gewerkschaftsführer zu bedrohen und zu schikanieren. Bei dem Unternehmen sind Veränderungen im Gang, die nach Ansicht der Gewerkschaft den KFC-Beschäftigten Spielraum eröffnet haben, um Zugang zu ihren Rechten zu erlangen und für einen existenzsichernden Lohn zu kämpfen. Die Gewerkschaft hat den vielen Tausenden ihren Dank ausgesprochen, die der Kampagne Folge geleistet und Botschaften an  das Unternehmen geschickt haben.“ Mitteilung der IUL vom 12.06.2014
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kentucky fired workers„Nur wenige Tage nach der Rückkehr von dem 1. Internationalen IUL-Treffen der Fastfood-Beschäftigten in New York (hier steht mehr) wurde eine Gewerkschaftsvertreterin einbestellt, und ihr wurden von den Managern von YUM! BRANDS, dem Eigentümer von berühmten Fastfood-Marken wie KFC, weiterlesen »

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Proteste in Thailand ab Dezember 2013

Dossier

  • Thailands Armee verhängt das Kriegsrecht „Die thailändische Armee hat das Kriegsrecht verhängt. Mit der Maßnahme wolle man Frieden und Ordnung erhalten, teilten die Streitkräfte am Dienstag in Bangkok mit. Oberbefehlshaber Prayuth Chan-ocha sagte in einer Ansprache im TV-Sender der Armee, es handele sich nicht um einen Staatsstreich. Was den Schritt genau auslöste, war zunächst unklar. Augenzeugen berichten von Soldaten in TV-Stationen und Zeitungsredaktionen. Im Zentrum Bangkoks patrouillierten Soldaten. Die Übergangsregierung gab bekannt, sie befinde sich noch im Amt. Es sei gut, dass die Armee sich um die Sicherheit des Landes kümmere, sagte Justizminister Chaikasem Nitisiri  der Nachrichtenagentur Reuters…“  Agenturmeldung auf Zeit-Online vom 20.05.2014
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Dossier

  • Neuere Meldungen nach dem Putsch des Militärs finden sich im Dossier: Der Putsch in Thailand ab Mai 2014
  • Thailands Armee verhängt das Kriegsrecht „Die thailändische Armee hat das Kriegsrecht verhängt. Mit der Maßnahme wolle man Frieden und Ordnung erhalten, teilten die Streitkräfte am Dienstag weiterlesen »

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Massive Ausbeutung von Arbeitsmigranten in der Fischindustrie
“Wer im Supermarkt nach Garnelen greift, wird aller Voraussicht nach ein thailändisches Produkt aus der Tiefkühltruhe ziehen. Schließlich ist das südostasiatische Land seit 2004 weltgrößter Exporteur von Meerestieren. Berichte über die Ausbeutung von Gastarbeitern haben jedoch die fischverarbeitende Industrie in Verruf gebracht…” Artikel von Simba Shani Kamaria Russeau auf Schattenblick vom 14.06.2013 weiterlesen »
“Wer im Supermarkt nach Garnelen greift, wird aller Voraussicht nach ein thailändisches Produkt aus der Tiefkühltruhe ziehen. Schließlich ist das südostasiatische Land seit 2004 weltgrößter Exporteur von Meerestieren. Berichte über die Ausbeutung von Gastarbeitern haben jedoch die fischverarbeitende Industrie in Verruf gebracht...” Artikel von Simba Shani Kamaria Russeau weiterlesen »

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Anklage gegen Gewerkschaftsaktivisten fallenlassen!
„Am 22. Februar 2013 wurde der Britische Gewerkschaftsaktivist Andy Hall darüber informiert, dass ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet wurde, und zwar auf Basis einer Beschwerde der thailändischen Obstverarbeitungsanlage Natural Fruit Company Ltd. Die Vorwürfe wurden nach der Veröffentlichung eines Berichts erhoben, zu dem Andy beigetragen hatte, und der die schweren Rechtsverstöße gegen migrantische ArbeiterInnen von Seiten der Natural Fruit, einschließlich Kinderarbeit, dokumentiert. Natural Fruit weigert sich bisher, mit den Autoren des Berichts über ihre Ergebnisse zu sprechen. Andy wird beschuldigt, dem Ruf der Natural Fruit geschadet zu haben, indem er “falsche Angaben in der Presse verbreitet” hat. Bei einem Schuldspruch drohen ihm eine Geldstrafe von 7,7 Millionen Euro sowie bis zu sieben Jahre Haft. Wie fordern, dass Natural Fruit ihre bösartige und aggressive Klage gegen Andy Hall sofort zurückzieht, und dass die thailändische Regierung sicher stellt, dass eine Überprüfung der Arbeitsbedingungen bei Natural Fruit stattfindet.“ ActNow!-Kampagne bei Labourstart weiterlesen »
„Am 22. Februar 2013 wurde der Britische Gewerkschaftsaktivist Andy Hall darüber informiert, dass ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet wurde, und zwar auf Basis einer Beschwerde der thailändischen Obstverarbeitungsanlage Natural Fruit Company Ltd. Die Vorwürfe wurden nach der Veröffentlichung eines Berichts erhoben, zu dem Andy beigetragen hatte, und der die schweren weiterlesen »

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Kinderarbeit dokumentiert – Gefängnis?
“Dem Gewerkschaftsaktivisten Andy Hall droht eine jahrelange Gefängnisstrafe und eine Geldstrafe in Millionenhöhe, weil er dabei geholfen hat, einen Bericht zu schreiben, der Rechtsverletzungen seitens einer Obstverarbeitungsanlage in Thailand dokumentiert, einschließlich Kinderarbeit” weiterlesen »
“Dem Gewerkschaftsaktivisten Andy Hall droht eine jahrelange Gefängnisstrafe und eine Geldstrafe in Millionenhöhe, weil er dabei geholfen hat, einen Bericht zu schreiben, der Rechtsverletzungen seitens einer Obstverarbeitungsanlage in Thailand dokumentiert, einschließlich Kinderarbeit” - aus dem Solidaritätsaufruf “Thailand: Anklage gegen Gewerkschaftsaktivisten fallenlassen!weiterlesen »

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Streik bei General Motors Rayong – Samstagschicht ohne Zuschlag abgelehnt
Am 8. Februar traten rund 5.000 Arbeiter des GM Werkes in Rayong in den Streik: Sie sollten bei der Chevy-Produktion Samstag eine zusätzliche Schicht arbeiten, ohne Überstundenzuschlag weiterlesen »
Am 8. Februar traten rund 5.000 Arbeiter des GM Werkes in Rayong in den Streik: Sie sollten bei der Chevy-Produktion Samstag eine zusätzliche Schicht arbeiten, ohne Überstundenzuschlag, wird in der Meldung “Strike halts Chevy production at General Motors Thailand Rayong factoryweiterlesen »

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Electrolux – Solidaritätskampagne
Rund 1000 Menschen beschäftigte das schwedische Unternehmen 2012 in Thailand – jetzt sond es 129 weniger: Die wurden im Januar 2013 entlassen, weil sie gewerkschaftlich aktiv waren. weiterlesen »
Rund 1000 Menschen beschäftigte das schwedische Unternehmen 2012 in Thailand - jetzt sond es 129 weniger: Die wurden im Januar 2013 entlassen, weil sie gewerkschaftlich aktiv waren. Und mit der Gewerkschaft verhandeln will das Unternehmen schon gar nicht, weswegen die Thai Labour Campaign mit dem Aufruf “Campaign for weiterlesen »

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Nach Somyots Verurteilung: Ein Sturm der Empörung
Zumindest die thailändische Netzgemeinde tobt – die unglaublichen 11 Jahre Gefängnis für Somyot Prueksakasemsuk wegen “Majestätsbeleidigung” waren bereits das dritte Urteil in diesem Jahr wegen dieses sogenannten Delikts weiterlesen »
Zumindest die thailändische Netzgemeinde tobt - die unglaublichen 11 Jahre Gefängnis für Somyot Prueksakasemsuk wegen “Majestätsbeleidigung” waren bereits das dritte Urteil in diesem Jahr wegen dieses sogenannten Delikts: In Wahrheit sei es ein allseitig anwendbares Notstandsgesetz ist der Tenor der Proteste im Netz, wird in der Blogübersicht “Somyot weiterlesen »

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Majestätsbeleidigung: 10 Jahre Gefängnis !
Somyot Prueksakasemsuk ist wegen Majestätsbeleidigung zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt worden (zusätzlich ein weiteres Jahr aus einem früheren politischen Prozess). Seit April 2011 festgenommen, wurde ihm der Vorwurf gemacht, in seinem Magazin “Stimme der Unterdrückten” zwei Karikaturen veröffentlicht zu haben, die den König beleidigten. weiterlesen »
Somyot Prueksakasemsuk ist wegen Majestätsbeleidigung zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt worden (zusätzlich ein weiteres Jahr aus einem früheren politischen Prozess). Seit April 2011 festgenommen, wurde ihm der Vorwurf gemacht, in seinem Magazin “Stimme der Unterdrückten” zwei Karikaturen veröffentlicht zu haben, die den König beleidigten. Nun braucht man sich angesichts heutiger weiterlesen »

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2 Millionen Kinder arbeiten, von Drogenhandel bis – Textilindustrie…
“Natürlich ist Kinderarbeit inzwischen auch in Thailand verboten, aber wenn man abends durch die Touristenzentren des Landes schlendert, sieht man sie überall: Kleine Kinder, Mädchen und Jungen, oft erbärmlich anzuschauen, vielfach aus Kambodscha eingeschleust, laufen mit einem Bauchladen durch die Stadt, durch die Straßen und Bars und versuchen – unter den Augen ihrer Aufseher und gleichzeitig unter Nichtbeachtung durch die Polizei – den Farangs ihre Kaugummis, Bonbons oder Blumen zu verkaufen, lächelnd, flehentlich oder schmusend…” aus “Kinderarbeit in Thailand” – ein Artikel von Ce-eff auf Der Farang vom 27. November 2012 weiterlesen »
"Natürlich ist Kinderarbeit inzwischen auch in Thailand verboten, aber wenn man abends durch die Touristenzentren des Landes schlendert, sieht man sie überall: Kleine Kinder, Mädchen und Jungen, oft erbärmlich anzuschauen, vielfach aus Kambodscha eingeschleust, laufen mit einem Bauchladen durch die Stadt, durch die Straßen und Bars und versuchen – unter weiterlesen »

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Vor dem Urteil gegen Somyot Prueksakasemsuk: Solidaritätsaufruf!
Am 19. September will das thailändische Strafgericht den Termin für das Urteil gegen Somyot Prueksakasemsuk bekannt geben, den langjährigen Aktivisten, der wegen “Majestätsbeleidgung” angeklagt ist und seit April 2011 in Haft. Das Dokument “Human rights defender Mr. Somyot Pruksakasemsuk charged under Lèse majesté law” vom 28. August 2012 fasst den Fall Somyot noch einmal zusammen. weiterlesen »
Am 19. September will das thailändische Strafgericht den Termin für das Urteil gegen Somyot Prueksakasemsuk bekannt geben, den langjährigen Aktivisten, der wegen "Majestätsbeleidgung" angeklagt ist und seit April 2011 in Haft. Das Dokument "Human rights defender Mr. Somyot Pruksakasemsuk charged under Lèse majesté lawweiterlesen »

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