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Nacharbeiten! ALDI Frankreich fordert dies von den Evakuierten des Polizeieinsatzes gegen die Charlie Hebdo Attentäter…
Jaja, wir sind alle Charlie, das wissen wir inzwischen. Ob Whistleblower – Einsperrer oder sonstige Garanten der Demokratie für die Reichen. ALDI allerdings etwas weniger. Die Leitung der Aldi – Niederlassung in Dammartin-en-Goële (wo der Polizeieinsatz gegen die Kouachi-Brüder stattfand) fordert von etwa 20 Beschäftigten, die entweder evakuiert worden waren oder aber wegen Absperrung gleich nicht zur Arbeit konnten – dass sie die Zeit nacharbeiten. Hallelujah! Wer muß sich jetzt noch anstrengen um Kommentare über die Verlogenheit zusammenzuschreiben, dank ALDI ist es einfach: Zynismus pur im Sinne guter Geschäfte. Der Artikel „Dammartin-en-Goële : des salariés lésés après leur évacuation lors de l’assaut“ von Rémy Calland am 20. Januar 2015 bei Le Parisien erfordert wirklich keine weiteren Kommentare weiterlesen »
Jaja, wir sind alle Charlie, das wissen wir inzwischen. Ob Whistleblower – Einsperrer oder sonstige Garanten der Demokratie für die Reichen. ALDI allerdings etwas weniger. Die Leitung der Aldi – Niederlassung in Dammartin-en-Goële (wo der Polizeieinsatz gegen die Kouachi-Brüder stattfand) fordert von etwa 20 Beschäftigten, die entweder evakuiert worden waren weiterlesen »

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Französische Regierung auf der Suche nach „Fordern“ und (wegbe)fördern
„Valls, der zuletzt eine Debatte über die Reform der Arbeitslosenversicherung neu anschubste, rühmt das dänische Modell als gute Vorlage für Sozialdemokraten. Wegen der Mischung zweier Konzepte: große Flexibilität bei den Kündigungsregelungen für die Arbeitgeber bei soliden Sicherheiten für die Arbeitnehmer. Laut Nouvel Observateur sieht das grob so aus: kein Mindestlohn, Kündigungsvereinbarungen wie in Großbritannien und den USA, keine Belastung der Unternehmen durch lange Kündigungsfristen oder -hemnisse, geringe Abfindungssummen. Dem stehe gegenüber, dass Arbeitslose von Jobagenturen individueller, beständiger und strenger betreut würden. Dazu kämen gute Weiterbildungsmöglichkeiten“ – aus dem Beitrag Frankreich: Druck auf Löhne und Kündigungsschutz von Thomas Pany am 28. November 2014 bei telepolis, wo auch weitere Themen des Wunschzettels der Unternehmerverände behandelt werden weiterlesen »
„Valls, der zuletzt eine Debatte über die Reform der Arbeitslosenversicherung neu anschubste, rühmt das dänische Modell als gute Vorlage für Sozialdemokraten. Wegen der Mischung zweier Konzepte: große Flexibilität bei den Kündigungsregelungen für die Arbeitgeber bei soliden Sicherheiten für die Arbeitnehmer. Laut Nouvel Observateur sieht das grob so aus: kein Mindestlohn, weiterlesen »

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Frankreich: Streik der Kulturprekären

Dossier

  • Les intermittents ont fait exploser le – standard du – MedefProtesttag 1. Oktober Der Tenor der Berichterstattung über die Aktionen der Kulturprekären am Mittwoch, 1. Oktober, war in etwa „oha, die sind ja immer noch da“ – nach einer kurzen Zeit geringerer Proteste waren sie am 1. Oktober, dem Datum, an dem einige der zentralen Punkte die Ursache des Kampfes sind, in Kraft traten, wieder quer durchs Land aktiv. Auf der Webseite der Koordination CIP-IDF wurde die Streikchronologie GREVES CONTRE LA CONVENTION ASSURANCE-CHÔMAGE am 01. Oktober 2014 aktualisiert um Berichte aus zahlreichen Städten Frankreichs. Siehe dazu auch:
    • Les intermittents redescendent dans la rue  von Clarisse Fabre am 01. Oktober 2014 in Le Monde worin unter anderem ein Überblick über die Aktionen in zahlreichen Städten gegeben wird
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  • Les intermittents ont fait exploser le – standard du – MedefProtesttag 1. Oktober Der Tenor der Berichterstattung über die Aktionen der Kulturprekären am Mittwoch, 1. Oktober, war in etwa „oha, die sind ja immer noch da“ – nach weiterlesen »

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Flexibilisierung à la française: Kein Sprungbrett mehr
Das französische Statistikamt fasst die Entwicklung des Arbeitsmarkts seit dreißig Jahren zusammen: Kürzere Laufzeiten der Arbeitsverträge und immer weniger Chancen auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Artikel von Thomas Pany auf Telepolis vom 17.09.2014 weiterlesen »
Das französische Statistikamt fasst die Entwicklung des Arbeitsmarkts seit dreißig Jahren zusammen: Kürzere Laufzeiten der Arbeitsverträge und immer weniger Chancen auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Artikel von Thomas Pany auf Telepolis vom 17.09.2014 externer Link

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Modell Deutschland: Attacken auf Erwerbslose
Frankreich: Attacken auf ErwerbsloseArbeitsminister Rebsamen ist Fachmann: Er weiss, was von ihm erwartet wird. So hat er bei einem Fernsehinterview 350.000 nicht besetzte Stellen ausgemacht. Von der zuständigen Unedic werden zwar landesweit nur 190.000 angeboten, bei einer Erwerbslosenzahl von insgesamt beinahe 5 Millionen Menschen, aber mit solchen Kleinigkeiten geben sich auch in Frankreich politische Strategen nicht ab. Dazu die Protesterklärung der Erwerbslosen in der CGT Communiqué du Comité National CGT des Privés d’Emploi vom 02. September 2014 in der diese Stigmatisierung der Erwerbslosen kritisiert wird weiterlesen »
Frankreich: Attacken auf ErwerbsloseArbeitsminister Rebsamen ist Fachmann: Er weiss, was von ihm erwartet wird. So hat er bei einem Fernsehinterview 350.000 nicht besetzte Stellen ausgemacht. Von der zuständigen Unedic werden zwar landesweit nur 190.000 angeboten, bei einer Erwerbslosenzahl von insgesamt beinahe 5 weiterlesen »

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Tausende in Aurillac gegen neue Erwerbslosenbestimmungen
Aus Anlaß des Straßentheaterfestivals in Aurillac gab es eine Grßdemonstration von mehreren Tausend Menschen, die sich gegen das Erwerbslosenabkommen der Regierung, des Unternehmerverbandes und dreier Gewerkschaftszentralen richtete, das seit dem 1. Juli in Kraft getreten ist – eine Demonstration, mit anschließender Besetzung der Präfektur durch mehrere Hundert AktivistInnen, die, wie es der regionale Sprecher der CGT sagte, keineswegs nur eine Demonstration der streikenden prekären Beschäftigten im Kulturbereich sei, sondern eine aller Beschäftigten und Erwerbslosen. Der Bericht Dans les rues d’Aurillac, scènes de lutte contre la convention Unedic externer Link von Laure Andrillon am 23. August 2014 in Le Monde macht deutlich, dass dies auch so war weiterlesen »
Aus Anlaß des Straßentheaterfestivals in Aurillac gab es eine Großdemonstration von mehreren Tausend Menschen, die sich gegen das Erwerbslosenabkommen der Regierung, des Unternehmerverbandes und dreier Gewerkschaftszentralen richtete, das seit dem 1. Juli in Kraft getreten ist – eine Demonstration, mit anschließender Besetzung der Präfektur durch mehrere Hundert AktivistInnen, die, wie weiterlesen »

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Umstrittenes Abkommen zur Arbeitslosenkasse – Antrag der CGT auf Einstweilige Verfügung abgelehnt, aber Hauptverhandlung zugelassen
„Pariser Gericht verweigert Aussetzung des Regelwerks zur Arbeitslosenversicherung durch Erlass einer Einstweiligen Verfügung, lässt aber die Beschwerde der CGT zu und die Tür für die Hauptverhandlung im September d.J. offen…“ Artikel von Bernard Schmid, Paris, vom 14.07.2014 weiterlesen »

Pariser Gericht verweigert Aussetzung des Regelwerks zur Arbeitslosenversicherung durch Erlass einer Einstweiligen Verfügung, lässt aber die Beschwerde der CGT zu und die Tür für die Hauptverhandlung im September d.J. offen.

Artikel von Bernard Schmid, Paris, vom 14.07.2014

Wir hatten es am Freitag, den 11. Juli an dieser Stelle angekündigt: weiterlesen »

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„Sozialgipfel“ bei François Hollande: Totalpleite… nach schwerem Vorab-Zugeständnis an die Kapitalverbände

Artikel von Bernard Schmid, Paris, 11.07.2014

Die laufende Woche könnte in Frankreich mit einem wichtigen Ereignis zu Ende gehen: Am heutigen Freitag, den 11. Juli wird ein Gericht in Paris entscheiden, ob es das Regelwerk zur Arbeitslosenversicherung für die kommenden beiden Jahre – gültig seit dem 1. Juli 14 – per Einstweilige Verfügung außer Kraft setzt. Es bringt entscheidende Kürzungen für Leiharbeiter/innen, aber auch für prekär arbeitenden Kulturschaffende (intermittents du spectacle) mit sich. Die CGT im Kultursektor hatte ein Gericht gegen die Vereinbarung, die durch einige eher rechte Gewerkschaften unterzeichnet worden war, angerufen. Eine Aussetzung durch eine Einstweilige Verfügung gilt als möglich. weiterlesen »

Artikel von Bernard Schmid, Paris, 11.07.2014

Die laufende Woche könnte in Frankreich mit einem wichtigen Ereignis zu Ende gehen: Am heutigen Freitag, den 11. Juli wird ein Gericht in Paris entscheiden, ob es das Regelwerk zur Arbeitslosenversicherung für die kommenden beiden Jahre – gültig seit dem 1. Juli 14 – weiterlesen »

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Frankreich will Praktika neu regeln: Verschärftes Gesetz soll Ausbeutung von Schülern und Studenten beenden
In Frankreich ist die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen hoch. Das nutzen die Firmen aus, indem sie massenhaft Praktikanten als billige Arbeitskräfte missbrauchen. Artikel von Ralf Klingsieck, Paris, im Neues Deutschland vom 25.03.2014 weiterlesen »
In Frankreich ist die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen hoch. Das nutzen die Firmen aus, indem sie massenhaft Praktikanten als billige Arbeitskräfte missbrauchen. Artikel von Ralf Klingsieck, Paris, im Neues Deutschland vom 25.03.2014 externer Link weiterlesen »

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Erpressung mit Regierungssegen
„Französische Unternehmer hebeln Arbeitsrecht weiter aus – das Gesetz zur 35-Stunden-Woche ist längst Makulatur. Um Kosten zu senken und die Produktivität zu erhöhen, sollen die Beschäftigten in der französischen STX-Werft pro Tag 20 Minuten mehr arbeiten. Ein Gesetz der Linksregierung macht es möglich…“ Artikel von Ralf Klingsiek, Paris, im Neues Deutschland vom 27.12.2013 weiterlesen »
„Französische Unternehmer hebeln Arbeitsrecht weiter aus - das Gesetz zur 35-Stunden-Woche ist längst Makulatur. Um Kosten zu senken und die Produktivität zu erhöhen, sollen die Beschäftigten in der französischen STX-Werft pro Tag 20 Minuten mehr arbeiten. Ein Gesetz der Linksregierung macht es möglich…“ Artikel von Ralf Klingsiek, Paris, weiterlesen »

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Enthusiastisch für Sonntagsarbeit. Kapitaloffensive, Gewerkschaften in der Defensive, soziale Demagogie der extremen Rechten, Pressekampagne zu „Yes Week-end“
"Wenn die progressiven sozialen Bewegungen und die Gewerkschaften keinen Druck für Verbesserungen in der Situation der Lohnabhängigen entfalten, dann bleibt es noch lange nicht beim Status quo. Eine alte Lehre lautet: das Klassenverhältnis im Kapitalismus ist nicht einfach stabil. Es bleibt nicht einfach Alles beim Alten, wenn der Klassenkampf „von weiterlesen »

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Amazon in Frankreich, England und den USA
Auch bei unseren Nachbarn streiten die Beschäftigten und die Gewerkschaft für bessere Arbeitsbedingungen bei dem Versandhandel-Riesen. Ver.di hat 3 interessante Beiträge dazu gefunden… weiterlesen »
Auch bei unseren Nachbarn streiten die Beschäftigten und die Gewerkschaft für bessere Arbeitsbedingungen bei dem Versandhandel-Riesen. Ver.di hat 3 interessante Beiträge dazu gefunden: (mehr …)

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Amazon: Als Roboter im Internet-Kaufhaus
Reden verboten, Pausen auf eigene Rechnung: Ein französischer Journalist berichtet über seine Erfahrungen als Angestelter beim Internet-Versandhändler Amazon. Artikel von Stefan Brändle in der Frankfurter Rundschau vom 20.06.2013 weiterlesen »
Reden verboten, Pausen auf eigene Rechnung: Ein französischer Journalist berichtet über seine Erfahrungen als Angestelter beim Internet-Versandhändler Amazon. Artikel von Stefan Brändle in der Frankfurter Rundschau vom 20.06.2013 externer Link

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Rassismus am Pariser Bahnhof
Staatsbesuch war angesagt am 8. März – aus Israel kam Shimon Peres. Ankunft im Thalys am Gare du Nord. Drei Packarbeiter sollten abgestellt werden, um das Gepäck der Delegation zu betreuen. Als es am Vorabend zur Auswahl in dem outgesourcten Packbetrieb ITIREMIA kam, wurde plötzlich festgelegt: Keine Schwarzen, keine Araber. (Das weiss der gemeine französische Manager, so gut wie sein Kollege diesseits des Rheins: Alles Islamisten, Terroristen, sonstige gefährliche -isten). Auf Nachfragen aus der Belegschaft wurde als Begründung angegeben: Sicherheitsfragen. weiterlesen »
Staatsbesuch war angesagt am 8. März - aus Israel kam Shimon Peres. Ankunft im Thalys am Gare du Nord. Drei Packarbeiter sollten abgestellt werden, um das Gepäck der Delegation zu betreuen. Als es am Vorabend zur Auswahl in dem outgesourcten Packbetrieb ITIREMIA kam, wurde plötzlich festgelegt: Keine Schwarzen, keine Araber. weiterlesen »

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Das Blech und die Haut (La tôle et la peau)

labournet.tv

Arbeiterinnen und Arbeiter erzählen uns vom Leben in der Fabrik. Sie tragen Auszüge aus Büchern vor, die in der Fabrik geschrieben wurden. Die Texte werden vor der Kamera rezitiert. Es sind neun Bücher. Zehn Arbeiter-Sprecher_innen machen sich einen Auszug zu eigen, in dem sie sich wiedererkennen. Diese Zeugnisse halten Schritt mit den Bildern und Tönen aus Fabriken, die in Betrieb sind. Mit dieser breiten Palette gewähren diejenigen, die „drinnen“ sind, einen konkreten Einblick in die Lebenslage der Arbeiterinnen und Arbeiter heute. Video bei labournet.tv (französisch | 52 min | 2012) weiterlesen »

labournet.tv

Arbeiterinnen und Arbeiter erzählen uns vom Leben in der Fabrik. Sie tragen Auszüge aus Büchern vor, die in der Fabrik geschrieben wurden. Die Texte werden vor der Kamera rezitiert. Es sind neun Bücher. Zehn Arbeiter-Sprecher_innen machen sich einen Auszug zu eigen, in dem sie sich wiedererkennen. Diese Zeugnisse weiterlesen »

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