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Krise der brasilianischen Autoindustrie: GM will entlassen, Gewerkschaft mobilisiert mit Streik und Straßenblockade
Autobahnblockade im brasilianischen Sao Jose am 14. August 2015: GM Belegschaft im Streik gegen Entlassungen600 Kollegen sind bei General Motors in Sao Jose dos Campos (im Bundesstaat Sao Paulo) innerhalb weniger Tage überraschend entlassen worden. Das Unternehmen bezog sich dabei unter anderem auf den Rückgang der Verkaufszahlen – der laut Unternehmerverband im Jahr 2015 knapp 18% beträgt – wie dies auch schon andere Unternehmen, wie VW und Daimler Benz getan hatten (insgesamt wurden 2015 über 7.000 KollegInnen in der brasilianischen Autoindustrie entlassen, im selben Zeitraum wurden 27 Milliarden Reais an Gewinnen der Autofirmen ins Ausland transferiert). Obwohl die Entlassungen sozusagen individuell und heimlich vor sich gehen sollten, wurde es im Werk natürlich schnell bekannt und am Montag, den 10. August rief die Metallgewerkschaft von SJC zum Streik, dessen bisheriger Höhepunkt am Freitag die stundenlange Besetzung der nahe vorbei führenden Autobahn Via Dutra durch etwa 2.000 GewerkschafterInnen war… Siehe dazu auch einen weiteren Bericht sowie eine Muster-Solidaritätserklärung weiterlesen »
Autobahnblockade im brasilianischen Sao Jose am 14. August 2015: GM Belegschaft im Streik gegen Entlassungen600 Kollegen sind bei General Motors in Sao Jose dos Campos (im Bundesstaat Sao Paulo) innerhalb weniger Tage überraschend entlassen worden. Das Unternehmen bezog sich dabei unter anderem weiterlesen »

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Der Streiktag 24. Juli: Ein Zeugnis der Entschlossenheit brasilianischer ÖlarbeiterInnen, die Petrobras zu verteidigen
Die Gewerkschaftsopposition FNP am Petrobras Streiktag 24. Juli 2015 - auch gegen die Privatisierungspläne der brasilianischen PT RegierungQuer durchs Land war am vergangenen Freitag „Ruhe“ angesagt: Raffinerien, Depots, Transportzentralen und Verteilzentren der Petrobras funktionierten nicht – Streik. Die massive Beteilung nicht nur der etwa 100.000 Beschäftigten des grössten brasilianischen Unternehmens, sondern auch eines beeindruckenden Teils der rund 250.000 Beschäftigten bei Subunternehmen zeigten mehr als deutlich, dass die Belegschaften die Petrobras als nichtprivates Unternehmen zu verteidigen bereit sind. Das Problem liegt vor allem in der gewerkschaftlichen Positionierung… Siehe dazu auch Beiträge aus anderen politischen Strömungen zum massiven Ölarbeiterstreik weiterlesen »
Die Gewerkschaftsopposition FNP am Petrobras Streiktag 24. Juli 2015 - auch gegen die Privatisierungspläne der brasilianischen PT RegierungQuer durchs Land war am vergangenen Freitag "Ruhe" angesagt: Raffinerien, Depots, Transportzentralen und Verteilzentren der Petrobras funktionierten nicht - Streik. Die massive Beteilung nicht nur weiterlesen »

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Kongress der Opposition der brasilianischen Ölarbeitergewerkschaften: Im Zeichen des Kampfes gegen die weitere Privatisierung der Petrobras
Der Brief von Rio - ein Dokument der Gewerkschaftsopposition brasilianischer Ölgewerkschaften vom 19. Juli 2015Am 24. Juli ist landesweiter ganztägiger Proteststreik bei Petrobras angesagt: Gegen die neuen Schritte der weiteren Privatisierung im Zuge der „Aufarbeitung des Bestechungsskandals“ – ein gefundenes Fressen für die gemeinsame Front der Konservativen und Neoliberalen – die Belegschaft soll den Preis bezahlen, nicht die Bestechenden und Bestochenen. Am Wochenende davor fand der 9. Kongress der FNP (Nationale Ölarbeiterföderation) statt, die Gewerkschaftsopposition zur mehrheitlichen FUP. Im Zentrum des Kongresses standen die Debatten um die vor sich gehende Privatisierung und die Frage, wie der Widerstand dagegen zu organisieren sei: Am Freitag, den 24. Juli wird dazu ein wesentlicher Schritt getan werden, wenn zum ersten Mal seit sehr langer Zeit alle Beschäftigten aller Standorte zum Streik aufgerufen sind. Keine Privatisierung, keine Entlassungen – das ist die Leitlinie dieser Debatten gewesen, die sich sowohl gegen die rechte parlamentarische Mehrheit und ihre reaktionären Pläne richtete, als auch gegen die Privatisierungsschritte der PT-Bundesregierung. Der erste Kongressbericht „9º Congresso da FNP termina com aprovação da Carta do Rio e chamado à greve do dia 24/7“ vom 20. Juli 2015 bei der FNP unterstreicht die Notwendigkeit der gemeinsamen Aktion aller Beschäftigten. Siehe dazu auch den offenen Brief des Gewerkschaftstages an die brasilianische Öffentlichkeit weiterlesen »
Der Brief von Rio - ein Dokument der Gewerkschaftsopposition brasilianischer Ölgewerkschaften vom 19. Juli 2015Am 24. Juli ist landesweiter ganztägiger Proteststreik bei Petrobras angesagt: Gegen die neuen Schritte der weiteren Privatisierung im Zuge der "Aufarbeitung des Bestechungsskandals" - ein gefundenes Fressen für weiterlesen »

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Carajás – ein Entwicklungsmonster auf dem Vormarsch

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Oppositionsbewegung gegen das Entwicklungsmonster Carajás, Foto von Marcelo CruzUnter der zivil-militärischen Diktatur wurde in den 80er Jahren das Programa Grande Carajás als ein Entwicklungsprojekt für die Region Carajás (Teile der Bundesstaaten Maranhão, Pará und Tocantins) in der östlichen Amazonasregion geschaffen. Diese „Entwicklung“ des Bergbaus, den für die Energiegewinnung notwendigen Staudammprojekten, der Eisen- und Stahlindustrie, der darum herum entstehenden Holzkohleproduktion und Eukalyptusmonokultur, sowie der schnell voran getriebenen Entwaldung und dem Vormarsch der Viehindustrie und agroindustriellen Landwirtschaft haben die Region auf irrevesible Art und Weise geprägt. Derzeit treibt die inzwischen privatisierte und zu einem der größten transnationalen Bergbauunternehmen avancierte Vale S.A. aber derzeit die Eröffnung einer weiteren Mine, sowie den Ausbau der Eisenstraße und des Hafens im Rahmen des Projektes „Ferro Carajás S11D“ voran. Seit dem Beginn dieser „Entwicklungsprojekte“ ist die Region von Konflikten, Widerständen und Protest, aber auch von Repression und Gewalt geprägt. u. Siehe eine Textsammlung, zusammengestellt, redigiert, mit Anmerkungen versehen und zum Teil übersetzt von Lisa Carstensen. Neu: Interview mit einem Aktivisten der Oppositionsbewegung gegen das Entwicklungsmonster Carajás und der Brief eines Aktivisten an seinen Enkel weiterlesen »

Dossier

[caption id="attachment_57690" align="alignright" width="300"]Grande Carajás, Foto von Marcelo Cruz Foto von Marcelo Cruz[/caption] Unter der zivil-militärischen Diktatur wurde in den 80er Jahren das Programa Grande Carajás als ein Entwicklungsprojekt für die Region Carajás (Teile der Bundesstaaten Maranhão, Pará und weiterlesen »

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Amazonas? Kriegen wir klein…
Indigenenprotest Brasilien April 2015Gleich mehrere Gesetzesprojekte sollen in Brasilien der Pharma- und Kosmetikindustrie den Zugang zum Amazonasgebiet erleichtern. Der Widerstand dagegen von Indigenen und traditionellen Gemeinschaften konnte bei einem ersten Gesetzesprojekt wichtige Veränderungen im Gesetzesentwurf durch Protestcamps und Diskussionen mit den Mitgliedern des Senats (Oberhaus) erreichen. Am 27. April haben die Abgeordneten des Parlaments nun auch darüber entschieden und wie befürchtet einige der Veränderungen wieder zurückgenommen. Ein zweites Gesetzesprojekt, das noch auf dem Weg ist, soll die in der Verfassung von 1988 garantierten Schutzgebiete für indigene Gemeinschaften neu definieren: es ist zu erwarten, dass diese verkleinert werden“ – so beginnt der Artikel „Angriff des Agrobusiness auf den Amazonas“ von Jörg Nowak in der Ausgabe 385 vom Mai 2015 in der ila Zeitschrift der Informationsstelle Lateinamerika – LabourNet dankt Redaktion und Autor weiterlesen »
Indigenenprotest Brasilien April 2015"Gleich mehrere Gesetzesprojekte sollen in Brasilien der Pharma- und Kosmetikindustrie den Zugang zum Amazonasgebiet erleichtern. Der Widerstand dagegen von Indigenen und traditionellen Gemeinschaften konnte bei einem ersten Gesetzesprojekt wichtige Veränderungen im Gesetzesentwurf durch Protestcamps und Diskussionen mit den Mitgliedern weiterlesen »

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Beginnt nach der brasilianischen Korruptionskrise die Privatisierung der Petrobras von Innen?
Ölgewerkschaft Brasilien: Die opposition auf Conlutas-Kongress Juni 2015Petrobras ist nicht nur das grösste brasilianische Unternehmen, das, zusammen mit seinen Subunternehmen, rund 360.000 Menschen beschäftigt, sondern auch ein zentraler wirtschaftlicher Faktor des wirtschaftlichen Aufschwungs in Brasilien zu Beginn diesen Jahrhunderts gewesen. Die im letzten Jahr explodierte Korruptionskrise in dem Unternehmen führt nun, mit neuer Unternehmensleitung, offensichtlich zu einer Privatisierungsoffensive in aberwitziger Milliardenhöhe – woebi gleichzeitig die politische Rechte Brasiliens Petrobras „entschlacken“ will (so, wie sie es bereits mit der Erzbergbau-Gesellschaft Vale do Rio Doce in den 90er Jahren tat). Der Artikel „Mobilização dos petroleiros derruba regime de urgência do projeto entreguista de Serra“ am 08. Juli 2015 beim Gewerkschaftsbund CUT berichtet davon, dass die Proteste der Ölarbeiter, bis hinein ins Parlament, zunächst einmal erreicht hätten, die Abstimmung über den Plan des Ex-Präsidentschaftskandidaten Serra zur ungebremsten Privatisierung auszusetzen – Proteste wie die von der Föderation der Ölarbeitergewerkschaften FUP. Siehe dazu auch einen kritischen Artikel oppositioneller Gewerkschafter weiterlesen »
Ölgewerkschaft Brasilien: Die opposition auf Conlutas-Kongress Juni 2015Petrobras ist nicht nur das grösste brasilianische Unternehmen, das, zusammen mit seinen Subunternehmen, rund 360.000 Menschen beschäftigt, sondern auch ein zentraler wirtschaftlicher Faktor des wirtschaftlichen Aufschwungs in Brasilien zu Beginn diesen Jahrhunderts gewesen. Die im weiterlesen »

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Brasilianische Daimler-Arbeiter weiter im Widerstand gegen Entlassungen
Protestcamp Daimler Brasilien - der 24. Tag im Juni 2015Seit nunmehr bald 4 Wochen beteiligen sich rund 300 KollegInnen, denen postalisch die Kündigung mitgeteilt worden war, am Protestcamp vor den Toren des Daimlerwerkes in São Bernardo (bei São Paulo). Die Aktivitäten sind vielfältig und zielen natürlich darauf, öffentliche Unterstützung zu bekommen, wie etwa kollektive Blutspenden und ähnliche Aktionen, an denen sich auch andere GewerkschafterInnen beteiligten. Der Artikel „Doação de sangue, cestas básicas e solidariedade internacional marcam o acampamento da resistência“ am 30. Juni 2015 bei der Metallgewerkschaft des ABC berichtet von solcherart Aktivitäten, wobei die Frage unbeantwortet bleibt, wie es mit diesem Widerstand gegen Entlassungen weitergehen soll, über diese Aktivitäten hinaus. Siehe dazu auch einen kurzen Überblick über Solidarität mit diesem Protestcamp weiterlesen »
Protestcamp Daimler Brasilien - der 24. Tag im Juni 2015Seit nunmehr bald 4 Wochen beteiligen sich rund 300 KollegInnen, denen postalisch die Kündigung mitgeteilt worden war, am Protestcamp vor den Toren des Daimlerwerkes in São Bernardo (bei São Paulo). Die Aktivitäten sind weiterlesen »

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Die Hälfte aller brasilianischen Bundesuniversitäten werden von DozentInnen bestreikt
Am 19. Juni 2015 beschlossen die DozentInnen auch in Rio den Streik Seit dem 28. Mai dauert eine neue Streikbewegung im brasilianischen Bildungswesen nun schon an – und rund die Hälfte aller 63 Bundesunis (daneben gibt es noch Landesunis, die Päpstlichen Universitäten und Privatunis) wird inzwischen bestreikt. Bei allen konkreten Unterschieden ist der gemeinsame Nenner der verschiedenen Streiks im Bildungswesen in diesem Jahr die Kürzungspolitik in diesem Bereich, die Bundesregierung wie Landesregierungen systematisch betreiben. Nach der gerade eben passierten Niederlage der streikenden LehrerInnen vor allem im Bundesstaat Sao Paulo und unter der Bedingung einer politischen Offensive der Rechten ist dieser neue Streik schwierig – aber diese Situation ist auch einer der Gründe dafür, dass die streikenden DozentInnen die gemeinsame Aktion mit anderen Bundesbediensteten suchen – und finden. Der Bericht „Professores de metade das universidades federais estão em greve“ von Yara Aquino am 19. Juni 2015 in der Rede Brasil Atual wurde eben verfasst, als die 31. Universität den Streik beschloss – alle diese Streikbeschlüsse folgten dem bis dahin letzten, ergebnislosen Treffen mit dem Ministerium für Erziehung und Kultur am 22. Mai. Siehe dazu auch weitere aktuelle Berichte und Hintergrundbeiträge weiterlesen »
Am 19. Juni 2015 beschlossen die DozentInnen auch in Rio den Streik Seit dem 28. Mai dauert eine neue Streikbewegung im brasilianischen Bildungswesen nun schon an - und rund die Hälfte aller 63 Bundesunis (daneben gibt es noch Landesunis, die Päpstlichen Universitäten weiterlesen »

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Mercedes bricht Vereinbarung: 300 sollen in Sao Paulo entlassen werden
Soli Mercedes Brasilien gegen Entlassungen 20. Juni 2015Nach dem Streik vor einiger Zeit hatte die Unternehmensleitung von Mercedes „klein beigegeben“ und die Entlassungspläne zurück genommen. Kaum war Ruhe eingekehrt, versuchte die teutonische Heuschrecke wieder zuzuschlagen: 300 Entlassungen. Seit dem – seit 16 Tagen – organisieren die Betroffenen KollegInnen ein Protestcamp vor den Toren des Werkes. Der Artikel “ Acampados demitidos da Mercedes recebem solidariedade na luta“ am 23. Juni 2015 bei der Metallgewerkschaft des ABC – SMABC – berichtet von zahlreichen Solidaritätsbekundungen mit den Campierern, inkulsive grossen Echos in den nationalen Medien weiterlesen »
Soli Mercedes Brasilien gegen Entlassungen 20. Juni 2015Nach dem Streik vor einiger Zeit hatte die Unternehmensleitung von Mercedes "klein beigegeben" und die Entlassungspläne zurück genommen. Kaum war Ruhe eingekehrt, versuchte die teutonische Heuschrecke wieder zuzuschlagen: 300 Entlassungen. Seit dem - seit 16 weiterlesen »

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Nach drei Monaten beenden LehrerInnen ihren Streik im Bundesstaat São Paulo
Lehrerstreik Sao Paulo Juni 2015Seit rund 90 Tagen befand sich ein guter Teil der LehrerInnen im Bundesstaat im Streik – ein Streik, der sich auf andere Bundesstaaten ausgeweitet hatte (bekannt wurde die massive Polizeirepression in Curitiba, Hauptstadt des Nachbarstaates – auch LabourNet Germany berichtete). Am vergangenen Freitag beschloss nun mehrheitlich eine Streikversammlung in São Paulo, den Streik zu beenden. In der Meldung „Brazil teacher strike in Sao Paulo state ends“ am 13. Juni 2015 bei der BBC wird berichtet, die Reduzierung der Streikgelder sei der Grund für den Mehrheitsbeschluss gewesen, der zustandekam, ohne dass die Regierung des Bundesstaates auch nur ein Angebot vorgelegt habe. Siehe dazu auch Beiträge aus brasilianischen Gewerkschaften und zur Lage im Bildungsbereich weiterlesen »
Lehrerstreik Sao Paulo Juni 2015Seit rund 90 Tagen befand sich ein guter Teil der LehrerInnen im Bundesstaat im Streik - ein Streik, der sich auf andere Bundesstaaten ausgeweitet hatte (bekannt wurde die massive Polizeirepression in Curitiba, Hauptstadt des Nachbarstaates - auch LabourNet weiterlesen »

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Ein weiterer Streikerfolg brasilianischer Autobelegschaften: Volvo Curitiba
Streikversammlung Volvo Curitiba Mai 2015Nach knapp drei Wochen Streik hat die Belegschaft von Volvo Curitiba (wie schon zuvor die Belegschaften von VW und Mercedes) einen Erfolg zu verbuchen: Am Montag dieser Woche sagte die Geschäftsleitung sowohl die Erhöhung der jährlichen Bonuszahlung als auch – und vor allem – zu, dass es zumindest im Jahr 2015 keine Entlassungen geben werde, die ursprünglichen Pläne zur Jahresmitte 600 Menschen zu entlassen, sind damit vom Tisch. Freiwillige Kündigungen mit Abfindungszahlungen sind das einzig zugelassene Mittel, die Belegschaftsstärke zu reduzieren. Die rund 4.000 Beschäftigten im LKW-Werk haben daraufhin die Arbeit wieder aufgenommen, wird in dem Beitrag „Volvo apresenta nova proposta e trabalhadores encerram greve em Curitiba“ am 01. Juni 2015 in den Bandnews  berichtet weiterlesen »
Brasilien: Streikversammlung bei Volvo Curitiba im Mai 2015Nach knapp drei Wochen Streik hat die Belegschaft von Volvo Curitiba (wie schon zuvor die Belegschaften von VW und Mercedes) einen Erfolg zu verbuchen: Am Montag dieser Woche sagte die Geschäftsleitung sowohl weiterlesen »

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Protesttag 29. Mai: Änderung der Kräftekonstellation in Brasilien?
Abschlusskundgebung ABC 29. Mai 2015Spätestens seit den Präsidentschaftswahlen im Oktober 2014 ist die politische Rechte in Brasilien in der Offensive – bauend auf ihre deutliche Parlamentsmehrheit und das (vorläufige) Ende des Wirtschaftswunders. Das war die Grundlage für die Verabschiedung der so lange Jahre immer wieder gescheiterten PL4330 im Parlament, mit der die Unternehmen auch ihr Kerngeschäft künftig an Subunternehmen vergeben können. Und die Bedingungen unter denen die Regierung einen Sparhaushalt durchsetzen will, der unter anderem zwei Provisorische Maßnahmen beinhaltet, mit denen der Zugang zu Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung deutlich erschwert beziehungsweise verschlechtert wird. Aber auch etwa die Finanzierung der Landreform soll um 50% gekürzt werden, wie auch die Ausgaben für Schulen reduziert werden sollen. Dagegen hatten – bis auf die zweitgrösste Forca Sindical – alle Gewerkschaftsföderationen den 29. Mai zum Tag des Kampfes, mit Streiks und Demonstrationen und vielen anderen Aktionen erklärt und zahlreiche andere Organisationen hatten ebenfalls dazu aufgerufen. Die Mobilisierung an diesem Tag war – für manchen überraschend – sehr viel größer als bei den letzten vergleichbaren Aufrufen, etwa den Protesten im März 2015 (die als Antwort auf die Tage zuvor stattgefundenen Proteste gedacht waren, bei denen sich die äusserste politische Rechte sehr stark bemerkbar gemacht hatte, aber – auch wenn man die übliche Mediepropaganda abzieht – deutlich kleiner geblieben waren). Bedeutet diese Mobilisierung nun ein Indiz für eine Veränderung dieser politischen Konstellation? Unsere aktuelle Materialsammlung „29. Mai – Tag der Wende?“ vom 30. Mai 2015 versucht, zumindestens erste Hinweise zu sichten. weiterlesen »
Abschlusskundgebung ABC 29. Mai 2015Spätestens seit den Präsidentschaftswahlen im Oktober 2014 ist die politische Rechte in Brasilien in der Offensive - bauend auf ihre deutliche Parlamentsmehrheit und das (vorläufige) Ende des Wirtschaftswunders. Das war die Grundlage für die Verabschiedung weiterlesen »

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Das Sparprogramm der brasilianischen Regierung: Gegen Erwerbslose, Wohnungssuchende, Kranke und Schulen – 29. Mai Protesttag der Gewerkschaften
Gewerkschaftlicher Kampftag Brasilien am 29. Mai 2015Die Zeit des Wirtschaftswunders scheint vorüber für Brasilien wird prognostiziert, was im Neusprech der bürgerlichen Ökonomie dann Minuswachstum genannt wird, weswegen rund 70 Milliarden Reais eingespart werden sollen – runde 20 Milliarden Euro. Dieser Schritt stösst auf breiten Protest, der sich daran entwickelt, dass hier eine Kürzungspolitik gesteuert wird, wie sie der unterlegene Präsidentschaftskandidat Neves vertreten hatte. In dem Beitrag „Regierung in Brasilien plant massive Haushaltskürzungen“ gibt Niklas Franzen am 28. Mai 2015 bei amerika21.de einen Überblick über die am 26. Mai beschlossenen Maßnahmen (die jetzt noch in der parlamentarischen Prozedur sich befinden). Siehe dazu auch weitere Beiträge zu Protesten und Widerstand gegen diese Kürzungspläne weiterlesen »
Gewerkschaftlicher Kampftag Brasilien am 29. Mai 2015Die Zeit des Wirtschaftswunders scheint vorüber für Brasilien wird prognostiziert, was im Neusprech der bürgerlichen Ökonomie dann Minuswachstum genannt wird, weswegen rund 70 Milliarden Reais eingespart werden sollen - runde 20 Milliarden Euro. Dieser weiterlesen »

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Der Kampf der brasilianischen LehrerInnen wird landesweit
Lehrerdemo Curitiba Mai 2015Am Dienstag, 19. Mai 2015, gab es in mehreren Landeshauptstädten Demonstrationen der teilweise seit über 1 Monat streikenden LehrerInnen, die grösste davon in Curitiba – der Hauptstadt von Paraná, in der der Gouverneur letzten Monat Polizei losprügeln liess, als LehrerInnen demonstrierten. Hier beteiligten sich etwa 30.000 Streikende an der bundesstaatsweiten Demonstration wird in dem Beitrag „30,000 Striking Education Workers March in Parana, Brazil“ am 20. Mai 2015 bei den Revolution News berichtet. Siehe dazu auch einen weiteren Bericht und Hintergrundartikel weiterlesen »
Lehrerdemo Curitiba Mai 2015Am Dienstag, 19. Mai 2015, gab es in mehreren Landeshauptstädten Demonstrationen der teilweise seit über 1 Monat streikenden LehrerInnen, die grösste davon in Curitiba - der Hauptstadt von Paraná, in der der Gouverneur letzten Monat Polizei losprügeln liess, weiterlesen »

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Nächstes Großereignis – nächster Widerstand: Streik auf Rios Olympiabaustelle
Bauarbeiterstreik Olympia Rio Mai 2015Die Bauarbeiter im Großprojekt Olympia Rio sind am Montag, 18. Mai 2015, in den Streik getreten (der am heutigen 22. Mai vor dem Arbeitsgericht verhandelt werden soll), um angesichts wachsender Anforderungen eine Lohnerhöhung zu erreichen. Aus Gründen der „Sicherheit der Öffentlichkeit“ (die vermutlich auf den Baustellen herumturnt?) verfügte das Arbeitsgericht, dass 30% der Belegschaft arbeiten müssen. Der Bericht „Operários da construção pesada entram em greve e prejudicam obras das Olimpíadas“ am 18. Mai 2015 im Jornal do Comercio (heisst nicht nur so, ist auch wie das Handelsblatt) rechnet vor allem mögliche Verluste auf – für die Unternehmen (im wesentlichen die brasilianischen Global Players der Baubranche, selbstverständlich stets absolut notleidend) und auch für „die Öffentlichkeit“, was immer das auch sein mag. Siehe dazu auch einen weiteren Bericht weiterlesen »
Bauarbeiterstreik Olympia Rio Mai 2015Die Bauarbeiter im Großprojekt Olympia Rio sind am Montag, 18. Mai 2015, in den Streik getreten (der am heutigen 22. Mai vor dem Arbeitsgericht verhandelt werden soll), um angesichts wachsender Anforderungen eine Lohnerhöhung zu erreichen. weiterlesen »

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