Real jetzt OT – ohne Tarifbindung
„Einmal hin, nix mehr drin. Es ist der Markenspruch der Real-Supermärkte: „Einmal hin. Alles drin.“ Nur für die Beschäftigten soll jetzt erst mal nichts mehr drin sein. In der laufenden Tarifrunde im Einzelhandel steigt die Metro-Tochter Real mit sofortiger Wirkung aus dem Flächentarifvertrag für den Einzelhandel aus. In einer Mitteilung an die Mitarbeiter/innen heißt es: „Der Wechsel in die OT-Mitgliedschaft bedeutet auch, dass die real,- SB-Warenhaus GmbH einen etwaigen Tarifabschluss auf der Ebene der Flächentarifverträge nicht übernehmen wird.“ ver.di kritisiert den Ausstieg der SB-Warenhauskette Real aus der Tarifbindung des Einzelhandels scharf…“ Ver.di-Meldung vom 17.06.2015 weiterlesen »
„Einmal hin, nix mehr drin. Es ist der Markenspruch der Real-Supermärkte: „Einmal hin. Alles drin.“ Nur für die Beschäftigten soll jetzt erst mal nichts mehr drin sein. In der laufenden Tarifrunde im Einzelhandel steigt die Metro-Tochter Real mit sofortiger Wirkung aus dem Flächentarifvertrag für den Einzelhandel aus. In einer Mitteilung weiterlesen »

Am morgigen Freitag wird in Berlin der Deutsche Filmpreis verliehen. Neben dem Glitzer der Promiwelt gibt es aber auch das Leid der Berliner Kinobeschäftigten in der Yorck-Kino-Gruppe. Die in der Yorck-Kino-Gruppe beschäftigen Mitglieder der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di haben die Geschäftsleitung zu Tarifverhandlungen aufgefordert…“ Meldung vom 18.06.2015 bei ver.di Berlin Brandenburg weiterlesen »
"Am morgigen Freitag wird in Berlin der Deutsche Filmpreis verliehen. Neben dem Glitzer der Promiwelt gibt es aber auch das Leid der Berliner Kinobeschäftigten in der Yorck-Kino-Gruppe. Die in der Yorck-Kino-Gruppe beschäftigen Mitglieder der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di haben die Geschäftsleitung zu Tarifverhandlungen aufgefordert..." Meldung vom 18.06.2015 bei ver.di weiterlesen »

[Auch] DPVKOM ruft zu unbefristeten Streiks bei der Deutschen Post auf!
„“Das ist ein deutliches Votum und das sollte der Deutschen Post zu denken geben. Unsere bei der Post beschäftigten Mitglieder wollen und werden die Verweigerungshaltung des Arbeitgebers in der laufenden Tarifrunde nicht länger hinnehmen und erwarten, dass das Unternehmen nun endlich über die berechtigten Forderungen der DPVKOM verhandelt.“ Mit diesen Worten kommentiert der Bundesvorsitzende der Kommunikationsgewerkschaft DPV (DPVKOM), Volker Geyer, das nunmehr vorliegende Ergebnis der in der vergangenen Woche eingeleiteten Urabstimmung. Danach haben sich mehr als 92 Prozent der befragten Mitglieder für unbefristete Streiks ausgesprochen. ..“ Mitteilung der DPVKOM vom 18.06.2015 weiterlesen »
„"Das ist ein deutliches Votum und das sollte der Deutschen Post zu denken geben. Unsere bei der Post beschäftigten Mitglieder wollen und werden die Verweigerungshaltung des Arbeitgebers in der laufenden Tarifrunde nicht länger hinnehmen und erwarten, dass das Unternehmen nun endlich über die berechtigten Forderungen der DPVKOM verhandelt.“ Mit diesen weiterlesen »

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Buch: Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft
Buch: Care Revolution. Schritte in eine solidarische GesellschaftViele Menschen geraten beim Versuch, gut für sich und andere zu sorgen, an die Grenzen ihrer Kräfte. Was als individuelles Versagen gegenüber den alltäglichen Anforderungen erscheint, ist jedoch Folge einer neoliberalen Krisenbearbeitung. Notwendig ist daher ein grundlegender Perspektivenwechsel – nicht weniger als eine Care Revolution. Gabriele Winker entwickelt Schritte in eine solidarische Gesellschaft, die nicht mehr Profitmaximierung, sondern menschliche Bedürfnisse und insbesondere die Sorge umeinander ins Zentrum stellt. Ziel ist eine Welt, in der sich Menschen nicht mehr als Konkurrent_innen gegenüberstehen, sondern ihr je individuelles Leben gemeinschaftlich gestalten.“ Umschlagtext zum Buch von Gabriele Winker, erschienen im Transcript-Verlag (03/2015, 208 Seiten, kart., ISBN 978-3-8376-3040-4, samt Videointerview mit der Autorin, Print 11,99 € / E-Book 10,99 €). Siehe dazu weitere Infos und Inhaltsverzeichnis und Ausblick (Kap. 7) als exklusive Leseprobe im LabourNet weiterlesen »
Buch: Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft"Viele Menschen geraten beim Versuch, gut für sich und andere zu sorgen, an die Grenzen ihrer Kräfte. Was als individuelles Versagen gegenüber den alltäglichen Anforderungen erscheint, ist jedoch Folge einer neoliberalen Krisenbearbeitung. Notwendig ist daher ein weiterlesen »

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Möglichst ohne Regeln – die Zukunft der Pflege aus Unternehmersicht
Pflegeambulanz„Sind Pflegekräfte, die zehn Euro in der Stunde erhalten, schon überbezahlt? Diese Frage stellten sich am Freitag Teilnehmer des »Hauptstadtkongresses 2015«, zu dessen Sponsoren neben Gesundheitsunternehmen und Krankenkassen auch Großkonzerne wie Philips und Siemens gehören. Über »Mindestlohn, Schwarzmarkt und die Sicherstellung der 24-Stunden-Pflege« diskutierten Vertreter von Staat und Unternehmen. Deren Haltung: Lohnuntergrenzen gefährden die Qualität in der Pflege. Gewerkschafter hatten die Tagungsveranstalter gar nicht erst auf das Podium geholt…“ Artikel von Johannes Supe in der jungen Welt vom 15.06.2015 weiterlesen »
Pflegeambulanz„Sind Pflegekräfte, die zehn Euro in der Stunde erhalten, schon überbezahlt? Diese Frage stellten sich am Freitag Teilnehmer des »Hauptstadtkongresses 2015«, zu dessen Sponsoren neben Gesundheitsunternehmen und Krankenkassen auch Großkonzerne wie Philips und Siemens gehören. Über »Mindestlohn, Schwarzmarkt und die Sicherstellung der weiterlesen »

„Wie alle Mitarbeiter und auch viele Veranstalter und Künstler wissen, ist die Technik im Kino Babylon Mitte in einem absolut desolaten Zustand. Der Betriebsrat und einzelne Mitarbeiter hatten seit Längerem darauf hingewiesen, die Antwort war immer (wie auch die im jetzigen Tarifstreit): „Kein Geld!“. Als die Fahrlässigkeit aber groteske Züge annahm (einfach eine Plexiglasscheibe mit Löchern vor den Schütz der Kasch-Züge, damit man die weiter mit dem Kugelschreiber „bedienen“ kann) und nicht „nur“ die Sicherheit der Mitarbeiter, sondern auch die von Künstlern, externen Mitarbeitern und Publikum bedroht war, wandte sich der Betriebsrat an die zuständigen Behörden. Die reagierten glücklicherweise zumindest zum Teil und reagierten entsprechend. Die Folge war der Klassiker im Hause Grossman: eine Abmahnung an die beteiligten Betriebsräte…“ Artikel auf dem KollegInnen Blog Neues Babylon Mitte und Hintergrund weiterlesen »
"Wie alle Mitarbeiter und auch viele Veranstalter und Künstler wissen, ist die Technik im Kino Babylon Mitte in einem absolut desolaten Zustand. Der Betriebsrat und einzelne Mitarbeiter hatten seit Längerem darauf hingewiesen, die Antwort war immer (wie auch die im jetzigen Tarifstreit): „Kein Geld!“. Als die Fahrlässigkeit aber groteske Züge weiterlesen »

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Die Streikbewegung der Autoarbeiter in der Türkei: Bilanzierungsversuche und Positionsbestimmungen
Die ORS Belegschaft streikt erneut gegen Entlassungen von Streikorganisatoren im Juni 2015Auch in der zweiten Juniwoche gab es noch verschiedene Streiks in Metallunternehmen der Türkei – und auch Streiks wegen Versuchen mit Entlassungen – entgegen Abmachungen – zu disziplinieren gab es, dennoch ist es an der Zeit, die ersten Versuche, eine politische Bilanz dieser Bewegung zu ziehen, vor allem in Bezug auf die Überlegungen über künftige gewerkschaftliche Organisierung. „Wild cat strikes in metal sector“ ist eine Stellungnahme des Gewerkschaftsbundes DISK vom 02. Juni 2015 zur Frage. welche Perspektiven im Lichte der Normen der ILO gewerkschaftliche Minderheiten (die die DISK-Metallgewerkschaft ja in der Branche deutlich ist) im Betrieb haben (wobei anzumerken wäre, dass die ILO sozusagen die Erfindung der undemokratischen Tarifeinheit beanspruchen kann). Siehe dazu auch drei weitere Beiträge weiterlesen »
Die ORS Belegschaft streikt erneut gegen Entlassungen von Streikorganisatoren im Juni 2015Auch in der zweiten Juniwoche gab es noch verschiedene Streiks in Metallunternehmen der Türkei - und auch Streiks wegen Versuchen mit Entlassungen - entgegen Abmachungen - zu disziplinieren gab es, dennoch weiterlesen »

„Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IGBAU) warnt davor, den Arbeitsschutz in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau auszuhöhlen. Forderungen der Arbeitgeber nach längeren Arbeitszeiten in der Branche gehen zu Lasten der Gesundheit, insbesondere steigern sie das ohnehin besonders hohe Unfallrisiko der Arbeitnehmer in der Branche aufgrund von Erschöpfung.-tödliche Unfälle Forstwirtschaft…“ Mitteilung der IG BAU vom 15.06.2015 weiterlesen »
„Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IGBAU) warnt davor, den Arbeitsschutz in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau auszuhöhlen. Forderungen der Arbeitgeber nach längeren Arbeitszeiten in der Branche gehen zu Lasten der Gesundheit, insbesondere steigern sie das ohnehin besonders hohe Unfallrisiko der Arbeitnehmer in der Branche aufgrund von Erschöpfung.-tödliche Unfälle Forstwirtschaft…“ weiterlesen »

In einem exklusiven Interview mit dem Journalisten Laurent Joachim erzählt der freiberufliche Fernseh-Kameramann und Dokumentarfilmer Chris Westermann (Person anonymisiert, Name geändert), warum er sich – nach Jahren der ausweglosen Unsicherheit und des zunehmenden Honorar-Dumpings – aus dem kreativen Gewerbe endgültig verabschiedete...“ Video von Laurent Joachim vom 30.05.2015 bei youtube weiterlesen »
"In einem exklusiven Interview mit dem Journalisten Laurent Joachim erzählt der freiberufliche Fernseh-Kameramann und Dokumentarfilmer Chris Westermann (Person anonymisiert, Name geändert), warum er sich – nach Jahren der ausweglosen Unsicherheit und des zunehmenden Honorar-Dumpings – aus dem kreativen Gewerbe endgültig verabschiedete. Für Freiberufler sei die Fernseh- und Filmbranche nur noch weiterlesen »

„Daimler hat sein Renditeziel von zehn Prozent im Pkw-Bereich fast erreicht und will dies nun absichern. Ein Mittel dabei: Die Werke sollen sich untereinander mehr Konkurrenz machen…“ Artikel der Stuttgarter Zeitung vom 11.06.2015. Aus dem Text: „Angesichts der steigenden Kosten für Innovationen zur CO2-Reduktion und die stärkere Vernetzung von Autos sind Anstrengungen zur Erhöhung der Effizienz sowie Einsparungen für Daimler eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die erreichte Rendite auch gehalten wird. Hierfür wurde das Programm „Next Stage“ (übersetzt: Nächste Etappe) aufgelegt, das bis zum Jahr 2020 laufen soll. „Next Stage“ trat an die Stelle des Programms „Fit for Leadership“ (übersetzt: In Form für die Führungsrolle), mit dem Daimler in drei Jahren mehr als zwei Milliarden Euro eingespart hat…“ weiterlesen »
„Daimler hat sein Renditeziel von zehn Prozent im Pkw-Bereich fast erreicht und will dies nun absichern. Ein Mittel dabei: Die Werke sollen sich untereinander mehr Konkurrenz machen…“ Artikel der Stuttgarter Zeitung vom 11.06.2015 externer Link weiterlesen »

„Sven Noack, der jugendlich wirkende Mann mit rotem Hemd und kurzen, braunen Haaren, hämmert ein weiteres Mal auf die Hupe seines Wagens ein. Die Reaktion kommt sofort: Dutzende Autos hinter ihm, alle in Reih und Glied durch Berlin fahrend, machen ebenfalls Krach. Kurz bringt das Noack zum Lächeln. Doch nur für einen Moment. Die eine Hand hat er fest ans Steuer gelegt, mit der anderen streicht er über seinen Kinnbart. »Ich kann es einfach nicht fassen«, sagt er – nicht zum ersten Mal heute. Der britische Getränkedosenhersteller Rexam plant sein Werk in der deutschen Hauptstadt Ende des Jahres stillzulegen. Am 19. Februar gab das die Londoner Konzernzentrale in Berlin bekannt; ein Schock für die 165 Beschäftigten. Die kämpfen seitdem gegen den Schließentscheid an. Der Erhalt der Arbeitsplätze habe oberste Priorität, heißt es vom Berliner Betriebsrat. Im Ringen um die Stellen setzt die Belegschaft dabei auf öffentlichkeitswirksame Aktionen…“ Artikel von Johannes Supe in der jungen Welt vom 09.06.2015 weiterlesen »
„Sven Noack, der jugendlich wirkende Mann mit rotem Hemd und kurzen, braunen Haaren, hämmert ein weiteres Mal auf die Hupe seines Wagens ein. Die Reaktion kommt sofort: Dutzende Autos hinter ihm, alle in Reih und Glied durch Berlin fahrend, machen ebenfalls Krach. Kurz bringt das Noack zum Lächeln. Doch nur weiterlesen »

Umstrittener Textildiscounter KIK kündigt unbequemen Betriebsrat
LabourNet Fotomontage„Im Zentrallager des Textildiscounters „KiK“, der in der Vergangenheit mehrfach wegen katastrophaler Arbeitsbedingungen in pakistanischen Fabriken und der Brandkatastrophe in Bangladesh in der Kritik stand, wurde einem Betriebsrat aufgrund eines Interviews mit der Zeitung der Arbeitsgemeinschaft Betrieb und Gewerkschaft der Partei DIE LINKE gekündigt. Der engagierte Gewerkschafter hatte bereits im Dezember 2014 eine wichtige Rolle bei den Streiks für einen Tarifvertrag bei KIK gespielt. DIE LINKE in NRW verurteilt dieses ungeheuerliche Vorgehen der KiK-Geschäftsführung und spricht dem Betriebsrat Andreas Piezocha ihre volle Solidarität aus…“ Artikel von Carsten Klink im Lokalkompass NRW vom 16.05.2015 und neu dazu: Gütetermin: KiK vs. Unbequemer Betriebsrat – KiK-Anwalt gibt Seminare „In Zukunft ohne Betriebsrat“ oder „Kündigungsgründe kreativ gestalten“ weiterlesen »
[caption id="attachment_80414" align="alignright" width="126"]LabourNet Fotomontage LabourNet Fotomontage[/caption] „Im Zentrallager des Textildiscounters "KiK", der in der Vergangenheit mehrfach wegen katastrophaler Arbeitsbedingungen in pakistanischen Fabriken und der Brandkatastrophe in Bangladesh in der Kritik stand, wurde einem Betriebsrat aufgrund eines Interviews mit der Zeitung der weiterlesen »

Petition: Miese Arbeitsbedigungen in Kölner Kinos
Keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Kein bezahlter Urlaub. Kein schriftlicher Arbeitsvertrag. Eigentlich ist das alles gesetzlich vorgeschrieben, doch eine Kölner Kino-Chefin mag sich nicht daran halten. Als ob das nicht genug wäre, erhalten die Beschäftigten des “Metropolis” und “Rex am Ring” einen Stundenlohn, der deutlich unter dem künftigen Mindestlohn liegt. Bitte unterstütze die Belegschaft bei ihrem Kampf um einen fairen Tarifvertrag und unterzeichne unsere Petition an die Inhaberin der Kinos…“ ver.di-Petition und neu: Kammertermin steht an – Frau Laakmann, Geschäftsführerin der Kinos Metropolis & Rex am Ring, vor Gericht weiterlesen »
"Keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Kein bezahlter Urlaub. Kein schriftlicher Arbeitsvertrag. Eigentlich ist das alles gesetzlich vorgeschrieben, doch eine Kölner Kino-Chefin mag sich nicht daran halten. Als ob das nicht genug wäre, erhalten die Beschäftigten des “Metropolis” und “Rex am Ring” einen Stundenlohn, der deutlich unter dem künftigen Mindestlohn liegt. Bitte weiterlesen »

trucker protest 2014Aus dem Artikel in den Deutschen Wirtschafts Nachrichten vom 10.06.2015  ist viel zu den technologischen Entwicklungen im Bereich der Speditionslogistik zu entnehmen: „Wenig Schlaf und viel Stress: Das Berufsleben von LKW-Fahrern birgt hohe gesundheitliche Risiken. „Abhilfe soll modernste Technik bieten. Software steuert das Fahrzeug selbständig, der Fahrer übernimmt nur in Notfällen einen Kontrolleingriff. Doch diese Entwicklung bedroht tatsächlich weit mehr Arbeitsplätze als nur die der Berufsfahrer. (…) Der Automobilkonzern Daimler schickte Anfang Mai einen hochmodernen Sattelzug auf eine Testfahrt durch den US-Staat Nevada. Hauptmerkmal: Das Fahrzeug absolvierte ohne Fahrerführung seine Strecke auf den Highways. Ausgestattet mit GPS, Videokameras, Radar und modernster Software kann der Truck namens Freightliner Inspiration per Autopilot freie Fahrstrecken jenseits des Stadtverkehrs selbständig steuern…“ Es wird automatisiert wo es nur geht, um durch das Ausschalten des Faktors Mensch nicht mehr die verwundbare Achillesferse kapitalistischer Produktion zu sein. Angesichts der miesen Arbeitsbedingungen in der Nah- und Fernfahrerlogistik muss es nicht unbedingt von Nachteil sein… weiterlesen »
trucker protest 2014Aus dem Artikel in den Deutschen Wirtschafts Nachrichten vom 10.06.2015 externer Link  ist viel zu den technologischen Entwicklungen im Bereich der Speditionslogistik zu entnehmen: „Wenig Schlaf und viel weiterlesen »

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Prekär arbeiten und leben in Polen
Arbeiterinitiative Polen LogoAm 23. Mai fand in Polen die Aktion My, Prekariat statt – eine Initiative zur Vernetzung und Organisierung der prekär Beschäftigten, Lebenden. Offiziellen Statistiken zufolge sind in Polen 13% der Arbeitenden mit Einzelverträgen beschäftigt, 8% gelten als Selbstständige und 27% haben Zeitarbeitsverträge – so jedenfalls werden die Zahlen in dem Gespräch „Transnational Europe. Precarity and workers’ organization in Poland“ am 01. Juni 2015 bei Connessioni Precarie (hier in englischer Übersetzung) beziffert, und sowohl über den Aktionstag gesprochen, als auch vor allem über die Arbeit der Arbeiterinitiative bei Amazon berichtet, wo sie immerhin 10% der Belegschaft organisiert hat. Siehe dazu auch eine Aktion bei Amazon weiterlesen »
Arbeiterinitiative Polen LogoAm 23. Mai fand in Polen die Aktion My, Prekariat statt - eine Initiative zur Vernetzung und Organisierung der prekär Beschäftigten, Lebenden. Offiziellen Statistiken zufolge sind in Polen 13% der Arbeitenden mit Einzelverträgen beschäftigt, 8% gelten als Selbstständige und 27% haben weiterlesen »

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