Kino-Tarifrunde 2026

ver.di FilmUnion: Tarifvertrag für Film- und FernsehschaffendeDie Kinotarifrunde 2026 ist gestartet. Mit den Kinoketten CineStar und UCI hat ver.di Verhandlungen aufgenommen. Die Kinokette CinemaxX folgt im Sommer. Die Tarifkommissionen von CineStar und UCI haben sich darauf verständigt, einen Einstiegslohn von 16 € im Kinobereich zu fordern und deutliche finanzielle Verbesserungen für die langjährig Beschäftigten in der Kinobranche zu erreichen. Damit soll nicht nur die aktuelle Lebenssituation verbessert, sondern auch die Gefahr von Altersarmut verringert werden. Außerdem fordern die ver.di Tarifkommissionen die Anhebung von Zulagen und der Jahressonderleistung…“ Infos bei ver.di Medien, Journalismus und Film und ganz sicher demnächst zur Berlinale…

  • Kino-Tarifrunden 2026: Nach UCI und CineStar hat ver.di jetzt auch bei der Kinokette CinemaxX deutliche Lohnsteigerungen durchgesetzt New
    Nach UCI und CineStar hat ver.di jetzt auch bei der Kinokette CinemaxX deutliche Lohnsteigerungen durchgesetzt. Die Gehälter steigen um durchschnittlich 10,3 Prozent. Und neben einer Entgelterhöhung wurde auch der Entgeltrahmentarifvertrag neu geregelt
    Der Abspann läuft jetzt auch bei der Kinokette CinemaxX: Ende – alles gut! In der dritten Verhandlungsrunde am 14. Juli 2026 in Hamburg haben sich ver.di, die Beschäftigten und CinemaxX auf eine Steigerung der Gehälter zum 1. August 2026 in drei Stufen um durchschnittlich 10,3 Prozent geeinigt. Neben einer Entgelterhöhung wurde auch der Entgeltrahmentarifvertrag neu geregelt. Für Beschäftigte, die bislang lediglich den gesetzlichen Mindestlohn erhalten haben, bedeutet der Abschluss eine spürbare Einkommensverbesserung. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 24 Monaten und gilt bis zum 31. Mai 2028.
    Das Tarifergebnis steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien. Beide Tarifparteien haben eine Erklärungsfrist von drei Wochen vereinbart. (…)
    Deutliches Lohnplus bei CineStar
    In der vierten Verhandlungsrunde hatten sich ver.di und die Geschäftsführung von CineStar auf ein umfassendes Tarifpaket geeinigt. Rückwirkend zum 1. März 2026 sind die Einstiegslöhne zunächst von 13,90 auf 14,50 Euro gestiegen. Insgesamt erhöhen sich die Löhne in drei Stufen um bis zu 11,7 Prozent. Für viele Beschäftigte bedeutet das eine spürbare Verbesserung – insbesondere für diejenigen, die bislang nur den gesetzlichen Mindestlohn erhalten haben. Sie profitieren nicht nur von höheren Stundenlöhnen, sondern auch von entsprechenden Nachzahlungen. Zusätzlich wird die Jahressonderzahlung um 20 Prozent erhöht. Der Tarifvertrag mit CineStar hat eine Laufzeit von 24 Monaten und gilt bis Ende 2027.
    Seit der Berlinale im Februar bis in die Osterzeit hinein hatten Beschäftigte an zahlreichen Standorten die Arbeit niedergelegt. Die Streiks hatten entscheidend dazu beigetragen, Bewegung in die Verhandlungen zu bringen.
    6, 8 Prozent mehr Geld für UCI-Beschäftigte
    Im Tarifkonflikt bei den UCI-Kinos hatten sich die ver.di und United Cinemas International (UCI) bereits zuvor auf ein Tarifergebnis geeinigt. Der UCI-Tarifabschluss sieht Gehaltserhöhungen von insgesamt 6,8 Prozent in vier Stufen vor – rückwirkend zum 1. Januar 2026. Auch bei UCI profitieren besonders die Beschäftigten, die bislang nur den gesetzlichen Mindestlohn erhalten haben. Zusätzlich wird die Jahressonderzahlung auf 1.000 Euro erhöht, umgesetzt in zwei Stufen. Auch die Zuschläge steigen, was die Arbeitsbedingungen in den Kinos weiter verbessert. Die Laufzeit des Tarifvertrags beträgt 24 Monate. ver.di hob die konstruktive Atmosphäre der Verhandlungen hervor. Trotz wirtschaftlich schwieriger Rahmenbedingungen habe UCI die Leistung der Beschäftigten anerkannt…“ ver.di-Nachricht vom 15.7.2026 externer Link („Einigung jetzt auch bei CinemaxX“)
  • Kino-Tarifrunden: ver.di erzielt – nach der Einigung mit UCI – nun auch Einigung bei UCI und CineStar mit deutlichen Lohnsteigerungen
    In den Tarifrunden der Kinobranche gibt es Bewegung: Nach der Einigung mit UCI hat ver.di nun auch bei CineStar ein Tarifergebnis erzielt. Die Beschäftigten profitieren von deutlichen Lohnsteigerungen – doch in Teilen der Branche besteht weiterhin Handlungsbedarf
    In den Tarifauseinandersetzungen der Kinobranche hat ver.di weitere Fortschritte erzielt. Nach der Einigung mit der Kinokette UCI gibt es nun auch bei CineStar ein Tarifergebnis. Damit verbessern sich die Arbeitsbedingungen für tausende Kinobeschäftigte spürbar – auch wenn noch nicht in allen Unternehmen eine Lösung erreicht ist.
    Deutliches Lohnplus bei CineStar
    In der vierten Verhandlungsrunde einigten sich ver.di und die Geschäftsführung von CineStar auf ein umfassendes Tarifpaket. Rückwirkend zum 1. März 2026 steigen die Einstiegslöhne zunächst von 13,90 auf 14,50 Euro. Insgesamt erhöhen sich die Löhne in drei Stufen um bis zu 11,7 Prozent
    …“ ver.di-Nachricht vom 15.4.2026 externer Link
  • [Traditioneller „union day“ auf der Berlinale] Warnstreik bei CineStar und UCI am Berlinale-Wochenende – ver.di fordert mindestens 16 Euro pro Stunde
    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Beschäftigten der Kinokonzerne CineStar (Standort CUBIX) und UCI (Standort Gropius Passagen) im Rahmen der bundesweiten Tarifverhandlungen für Samstag (den 14. Februar 2026) zu einem Warnstreik aufgerufen. Die Streikkundgebung findet um 16 Uhr am Berlinale-Standort CineStar CUBIX am Alexanderplatz statt. (…)
    Zu Streiks aufgerufen wurde auch in Leipzig, Frankfurt und Mainz. In einem offenen Statement wenden sich die Streikenden an das Publikum: „Wir wissen, dass der Streik für Sie mit Unannehmlichkeiten verbunden ist. Doch wir streiken nicht leichtfertig. Wir sorgen mit großem Engagement für Ihr Kinoerlebnis – und dafür brauchen wir gute Arbeitsbedingungen und eine angemessene Bezahlung.“
    Weitere Verhandlungstermine sind mit CineStar für den 17. Februar 2026 und mit UCI für den 3. März 2026 angesetzt.“ Pressemitteilung vom 14.02.2026 vom ver.di-Landesbezirk Berlin-Brandenburg externer Link

Siehe in früheren Jahren im LabourNet:

Kurzlink: https://www.labournet.de/?p=234086
nach oben