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Durch Investigativ-Journalist Peter Bengtsen aufgedeckte Zwangsarbeit und Schuldknechtschaft zwingt Fahrradhersteller Giant in Taiwan in die Knie
„… Der dänische Investigativ-Journalist Peter Bengtsen hat in den vergangenen zwei Jahren mit seinen Recherchen in Taiwans Fahrradindustrie für Le Monde Diplomatique für Aufsehen gesorgt. (…) Allein im Oktober 2025, so Bengtsens Dokumentation der Ereignisse, haben Giant und Merida – gegen dessen Produkte ebenfalls ein US-Importstopp im Raum stand – insgesamt zwischen 2 und 2,25 Millionen Dollar an ihre Arbeiter rückerstattet. Auch Taiwans Regierung musste sich nach Bengtsens Berichten und den Konsequenzen, die sie nach sich zogen, mit den Arbeitsbedingungen in der Fahrradbranche beschäftigen. (…) Knapp 1000 Unternehmen mit insgesamt rund 40.000 Beschäftigten produzieren in Taiwan für die weltweite Fahrradindustrie. Etwa 40 Prozent aller in Europa verkauften Fahrräder stammen aus taiwanesischer Produktion…“ Artikel von Steffen Kanduth vom 31.12.2025 in derstandard.de
mit vielen Links („Durch Journalisten aufgedeckte Zwangsarbeit zwingt Fahrradhersteller in die Knie“) und mehr dazu:
- Moderne Zwangsarbeit in Taiwans Fahrradfabriken aufgedeckt
„Der dänische Investigativ-Journalist Peter Bengtsen beschreibt schreckliche Zustände in den Produktionsstätten der weltweit größten Bike-Hersteller in Taiwan. Systematische Ausbeutung und Einschüchterung migrantischer Arbeitskräfte stehen dort offenbar auf der Tagesordnung.
Zwangsarbeit, Schuldknechtschaft und ein permanentes Klima der Angst. Das Bild, das Peter Bengtsens jüngster Artikel in der Zeitschrift Le Monde Diplomatique über die Zustände für Migranten in Taiwans Fahrradindustrie zeichnet, passt so gar nicht zum sportlich-coolen Image mit dem sich die großen Bike-Marken gerne selbst schmücken. Doch die Liste der Beschuldigten, die diese Missstände betreffen, liest sich wie das Who-is-who der Branche: Giant, Merida, Trek, Specialized, Centurion, Maxxis und viele mehr. Immerhin 40 Prozent aller in Europa verkaufter Fahrräder stammen aus taiwanesischen Fabriken, schreibt Bengtsen.
Schuldknechtschaft
Der dänische Journalist hat mit seinem Team über Monate in Taichung, der Hauptstadt der Fahrradindustrie in Taiwan, recherchiert. Im Zuge von Interviews mit mehr als 200 migrantischen Beschäftigten in Taiwan, stieß er auch auf Missstände in diesen Fabriken. Die Erzählungen von Dutzenden Arbeitern aus der Fahrradindustrie decken sich hinsichtlich Schuldknechtschaft und viele beschreiben ein Arbeitsumfeld, das in Europa als kriminell bezeichnet werden müsste. Die Gastarbeiter in den Fabriken stammen oft aus ärmeren Nachbarstaaten wie Vietnam, Thailand, Indonesien oder den Philippinen. Schon für die Anwerbung müssen sie in der Regel hohe Gebühren bezahlen und sich verschulden. (…)
«Einige, wie Giant, räumten ein, in der Vergangenheit Fehler begangen zu haben und versprachen Verbesserungen. Andere, wie Trek, Specialized oder Centurion haben bis heute nicht reagiert.»
Giant, der weltweit größte Fahrradhersteller, habe bereits aktiv Maßnahmen gesetzt, was die Zustände bei der Unterbringung von migrantischen Arbeitern und das Einbehalten von Löhnen angehe. Merida, der zweitgrößte Hersteller weltweit und Anteilseigner bei Centurion sowie Specialized, ignorierte die Vorwürfe hingegen komplett und liess über seine Website 2024 lapidar ausrichten, man habe den Verhaltenskodex der Responsible Business Alliance und die einschlägigen Menschenrechts-Richtlinien noch nicht angenommen und daher die Sorgfaltsprüfung für Menschenrechte nicht durchgeführt. Doch selbst die abgegebenen Versprechungen, wie etwa seitens Giant hinsichtlich des Endes von Gebühren für migrantische Arbeiter ab Jänner 2025, sind mit Vorsicht zu geniessen, wie Bengtsen erzählt: «Ich habe erst kürzlich erfahren, dass jene Arbeiter, die 2025 bei Giant begonnen haben, weiterhin Gebühren wie bisher bezahlen mussten. Und man weigert sich bei Giant weiterhin unerbittlich dagegen, den Arbeitern diese Gebühren zurückzuerstatten.»...“ Artikel von Steffen Kanduth vom 11.03.2025 in Ride MTB