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Ab dem 1. April 2026 bekommen niedergelassene Psychotherapeut*innen weniger Honorar: Wertschätzung sieht anders aus – #jetztwirdeslaut
„… Die niedergelassenen Psychotherapeut*innen bekommen für die Behandlung gesetzlich versicherter Patient*innen feste Honorare, aktuell sind das noch knapp 120 Euro pro Einzel-Therapiestunde. Diese therapeutischen Honorare sollen nun zum 1. April um 4,5 Prozent sinken – für die Einzelstunde gibt es dann nur noch knapp 115 Euro. (…) Seit Bekanntgabe der Veränderungen Anfang März
ist der Aufschrei groß: In mehreren Städten organisierten Psychotherapeut*innen Demonstrationen, eine Petition sammelte fast eine halbe Million Unterschriften, und Andreas Gassen, Vorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, kündigte an, beim Landessozialgericht Berlin-Brandenburg Klage einzureichen…“ Sehr informativer Artikel von Manuela Heim vom 27.3.2026 in der taz online
(„Weniger Honorar für Psychotherapie: Es ist zum heulen!“) und mehr zu den Protesten und Forderungen:
- Notwendig sind Strukturverbesserungen: vdää* kritisiert Debatte um Vergütung der ambulanten Psychotherapie
„Durch die Absenkung der Honorare für ambulant tätige Psychotherapeut*innen hat der erweiterte Bewertungsausschuss eine scharfe Auseinandersetzung um die Vergütung von Psychotherapeut*innen ausgelöst. Statt in die Debatte über die Honorierung einzusteigen, fordert der Verein demokratischer Ärzt*innen eine Debatte über notwendige Strukturen für eine bessere psychotherapeutische Versorgung insbesondere schwer psychisch kranker Kinder, Jugendlicher und Erwachsener. (…)
Dass andere Facharztgruppen in der KV das Mehrfache verdienen, wird allerdings nie einer „Angemessenheitsprüfung“ unterzogen – schon gar nicht von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Diese stellt all diese Zusammenhänge in der Debatte nicht deutlich dar, sondern sie spricht zusammen mit der Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung (DPtV) von Budgetabsenkung, Rasenmähermethode, die zu Lasten psychisch Kranker Menschen gingen, und sie drohen, das Terminangebot zu reduzieren.
Für den Verein demokratischer Ärzt*innen zeigt dieser Vorgang erneut die systemische Untauglichkeit eines Honorarsystems, das zum einen auf Fall- und Einzelleistungsvergütung fußt und zum anderen das Resultat von geschickter Lobbyarbeit von in der KV konkurrierenden Facharztgruppen ist und dessen Grund im Kleinunternehmer-Status der niedergelassen Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen zu suchen ist.
Damit hängt auch zusammen, dass entscheidendere Hindernisse einer bedarfsgerechten Psychotherapie nachhaltig ignoriert werden und die Kassenärztlichen Vereinigungen ihren Sicherstellungsauftrag hier nicht erfüllen: Wegen der aufwendigen Suche und Wartelisten erreichen Patient*innen mit schweren Störungen (schwere depressive Episoden, generalisierte Angststörungen, Posttraumatische Belastungsstörungen, Persönlichkeitsstörungen) ambulante Psychotherapie weniger als diejenigen mit milden und mittelschweren Störungen (Angst, Depression, Anpassungsstörungen). Die Steuerung der Patient*innenströme ist also nicht bedarfsgerecht…“ Dr. Nadja Rakowitz, Pressesprecherin des vdää am 31.03.2026
- Therapeuten auf Barrikaden: Protest vor Gesundheitsministerium gegen Honorarkürzung in ambulanter Psychotherapie, Bündnis plant bundesweit Aktionen
„Die Zeichen der Zeit stehen auf Kürzung, auch in der ambulanten Psychotherapie. 4,5 Prozent weniger Honorar trotz Inflation – ein harter Einschnitt in der Vergütung der Therapeuten, die der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen Mitte März verordnet hat. Der Beschluss gilt ab dem 1. April. Wertschätzung sieht anders aus, meint das Aktionsbündnis Psychotherapie, das am Donnerstag zur Kundgebung vor dem Bundesgesundheitsministerium in der Berliner Glinkastraße aufgerufen hat. Mit Erfolg, der Platz vor der Behörde ist knackevoll mit Protestierenden. Ihr Unmut richtet sich nicht nur gegen Ministerin Nina Warken (CDU); sie könnte bis Mitte Mai die Kürzung noch stoppen. Auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband Bund der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) stehen im Fokus. Die Polizei hält während des Protests die Straße für den Verkehr frei, die etwa tausend Demonstranten verschwinden fast hinter großen Polizeitransportern in eine Nebenstraße. Doch sie sind lautstark zu vernehmen: »Es reicht«, rufen die Psychotherapeuten. Die meisten, die vor Ort sind, praktizieren selbst oder sind noch in der Ausbildung. Sie fordern, dass die beschlossenen Kürzungen zurückgenommen werden. Die 4,5 Prozent, die Kassentherapeuten weniger bekommen sollen, seien eine »Degradierung für eine Behandlungsform, die nachgewiesenermaßen wirkt«, so Umut Özdemir. Der Psychologe und Influencer spricht als einer der ersten auf der Bühne und wehrt sich dagegen, »Spielball der Politik« zu werden. Demonstrierende und Redner sind sich einig: »Was heute eingespart wird, zahlen wir morgen um ein Vielfaches.« Wer an Psychotherapie kürzt, verschiebe einfach die Kosten hin zu Arbeitsausfällen und Frührente. Und, erschreckenderweise: Im Jahr 2024 beendeten über 10.000 Menschen in Deutschland ihr Leben durch Suizid. Das zeigt: Therapien sind nötiger denn je. Fabian Steiner, Psychologiestudent, erklärt gegenüber jW, wie das Bündnis sich vor wenigen Wochen spontan, wütend über den Beschluss der Kürzungen, zusammengeschlossen hat. Die Deutsche Psychotherapeutenvereinigung (DPtV), die Psychotherapeutenkammer Berlin, der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (BVVP) und »Psychologists for Future« sind Teil des Aktionsbündnisses. Die Demonstration vor dem Bundesgesundheitsministerium ist nicht ihre einzige Aktion, die Kundgebungen finden bundesweit statt. In Kassel, Marburg, Stuttgart, Saarbrücken und Frankfurt am Main sind in den nächsten Tagen und Wochen Proteste geplant. Und am 15. April ruft das Berliner Bündnis zum Protest vor dem Bundestag auf…“ Bericht von Dominik Wetzel in der jungen Welt vom 28. März 2026
- „Honorarkürzung völlig willkürlich!“ Psychotherapeut*innen fordern BMG auf, Beschluss zu beanstanden
„… „Die Honorarkürzungen sind unbegründet, rechtlich nicht haltbar und beschädigen nachhaltig psychotherapeutische Praxen und notwendige Versorgung. Wir haben das Bundesgesundheitsministerium (BMG) nun aufgefordert, den Beschluss zu beanstanden – denn das Ministerium hat hier die Rechtsaufsicht“, sagen Dr. Enno Maaß und Dr. Christina Jochim, Bundesvorsitzende der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPtV). Gemeinsam mit dem Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp) haben sie eine juristische Stellungnahme an das BMG und Bundesministerin Warken geschickt. „Der Erweiterte Bewertungsausschuss hat seinen Gestaltungsspielraum in den Verhandlungen zur angemessenen Vergütung psychotherapeutischer Leistungen überreizt“, ergänzt bvvp-Vorsitzender Mathias Heinicke. (…) Am 11. März 2026 kürzte der Erweiterte Bewertungsausschuss mitten im laufenden Betriebsjahr zum 1. April 2026 die psychotherapeutische Vergütung pauschal um 4,5 Prozent. Die genaue Sichtung der Gründe dieses Beschlusses zeige deutlich, dass die verantwortlichen Entscheidungsträger – die Gesetzlichen Krankenkassen und die Unparteiischen – nicht einmal eine begründete Herleitung dieser fatalen Entscheidung anbieten können. „Dieser Beschluss ist offensichtlich völlig willkürlich herbeigeführt worden – zu Lasten der Psychotherapeut*innen und vor allem der psychotherapeutischen Versorgung. Dieser Beschluss kann vom BMG nicht genehmigt werden”, macht Heinicke klar. Die Psychotherapeutenschaft habe in den letzten Jahren viel hinnehmen und wiederholt und letztlich bis zum Bundesverfassungsgericht klagen müssen, um den Bewertungsausschuss zu rechtskonformen Beschlüssen zur Vergütung zu zwingen. „Das ist nicht länger hinnehmbar und eine Zumutung für das Gesundheitssystem und für alle diejenigen, die täglich Menschen mit psychischen Erkrankungen mit hohem Einsatz und Qualifikation versorgen“, mahnen Maaß und Jochim an.“ Pressemitteilung von bvvp und DPtV vom 18. März 2026
zu ihren Aufforderungsschreiben zur Beanstandung des Beschlusses des erweiterten Bewertungsausschuss vom 11.03.2026

Grundinfos:
- Jetzt wird es laut! #jetztwirdeslaut
„Der bvvp wehrt sich gemeinsam mit der gesamten Profession gegen die skandalöse Honorarabsenkung um 4,5 Prozent, die auf Druck der Krankenkassen beschlossen wurde. Die psychotherapeutische Versorgung für eine minimale Ersparnis zu gefährden, ist unverantwortlich gegenüber unseren Patient*innen und eine Missachtung des gesamten Berufsstands: Wir wehren uns!...“ Aktionsseite von bvvp
- Save the date: 15.4. Demonstration in Berlin – #WirHelfenIhrKürzt
Aufruf bei DPtV
- https://www.dptv.de
