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#SchlussverkaufBildung: Aktionswoche vom 15. bis 19. Juni 2026 mit bundesweitem Protest am 17. Juni gegen Kürzungen im Bildungs- und Wissenschaftssystem
„der freie zusammenschluss von student*innenschaften (fzs) e.V., die Bundesstudierendenvertretung, koordiniert bundesweit Aktionen im Rahmen der Kampagne #SchlussverkaufBildung. Der Protest richtet sich die aktuellen Kürzungen im gesamten Bildungswesen und die Angriffe auf studentische Mitbestimmung, Bildungsgerechtigkeit und Wissenschaftsfreiheit. Zum bundesweiten Aktionstag am 17. Juni finden Protestaktionen, Kundgebungen und Demonstrationen unter anderem in folgenden Städten statt: Bamberg, Bremen, Darmstadt, Frankfurt, Fulda, Gießen, Halle, Hannover, Köln, Krefeld, Leipzig, Marburg, Mönchengladbach, Offenbach, Trier, Tübingen, Wiesbaden und Würzburg. Dieser Tag ist gerahmt von einer Aktionswoche vom 15. bis zum 19.06., die vor Ort individuell ausgestaltet wird und zu der der fzs Mitmach-Aktionen zu unterschiedlichen Themen anbieten wird…“ Siehe mehr zu den Hintergründen und Programm in der Pressemitteilung vom 15.06.2026 beim fzs
sowie auf der Kampagnenseite:
- Bundesweiter Protest am 17. Juni gegen Kürzungen im Bildungs- und Wissenschaftssystem
„… Am 17. Juni protestieren Studierende in mehr als 18 Städten mit anderen Angehörigen des Bildungswesens gegen Kürzungen an Universitäten, Schulen und Hochschulen. Dem gemeinsamen Protest gingen im Juni bereits lokale Demonstrationen gegen die Kürzungsprogramme der jeweiligen Landesregierung in Frankfurt, Göttingen, Hamburg und Hildesheim voraus. Nun folgt vom 15. bis 19. Juni eine bundesweite Aktionswoche, die am Mittwoch in einer städteübergreifenden Protestwelle gipfelt.
Tjark-Hagen Kandulski, Vorstandsmitglied der bundesweiten Studierendenvertretung (fzs e.V.), führt aus: „Das Ziel der Kampagne ist es, am 17. Juni den Widerstand, der sich an den Bildungseinrichtungen der gesamten BRD entzündet, zu bündeln und auch als Einspruch gegen die Kürzungspolitik der Bundesregierung auf die Straßen zu tragen. Wir wollen in der Woche vom 15. bis 19. Juni den Verantwortlichen für die verheerenden Einschränkungen im Bildungs-, Sozial- und Kulturbereich auf Bundes- und Landesebene die Stirn bieten.“
In den letzten 12 Monaten haben Bildungsminister*innen der meisten Landesregierungen Kürzungspläne vorgestellt. Diese Einschnitte verschärfen die prekäre Situation: So hat die Finanzbehörde in Hamburg bereits 2024 einen Investitionsstau von knapp 140 Mrd. € für das gesamte Bundesgebiet ermittelt. Auch die konsumtiven Mittel für die Hochschulen haben bereits in der Vergangenheit nicht ausgereicht: Es mangelt an Personal, der akademische Mittelbau arbeitet in permanenter Unsicherheit auf Kurzzeitverträgen und reduziertem Stellenvolumen.
Katharina Rummenhöller, ebenfalls Vorstandsmitglied des fzs, erklärt: „In dieser Situation ist das Ausbleiben der im Koalitionsvertrag der Bundesregierung versprochenen BAföG-Reform der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Während die durchschnittlichen Kosten für ein WG-Zimmer zu Beginn des Sommersemesters mittlerweile bei 512 € liegen, beträgt die Wohnkostenpauschale im BAföG derzeit nur 380 €. Immer weniger Menschen in Deutschland können sich ein Studium unter diesen Bedingungen leisten. In Konsequenz ist die Zukunft dieser jungen Menschen und des gesamten Bildungssystems in Gefahr. Dagegen protestieren wir als Studierende am 17. Juni an den Hochschulen und rufen alle dazu auf, sich an unserer Aktionswoche zu beteiligen.“
Die Aktionswoche der Kampagne „Schlussverkauf Bildung“ findet dezentral in der Woche vom 15. bis 19. Juni statt und widmet sich jeden Tag einem inhaltlichen Schwerpunkt.
Zum bundesweiten Aktionstag am 17. Juni finden Protestaktionen, Kundgebungen und Demonstrationen unter anderem in folgenden Städten statt: Bamberg, Bremen, Darmstadt, Frankfurt, Fulda, Gießen, Halle, Hannover, Köln, Krefeld, Leipzig, Marburg, Mönchengladbach, Offenbach, Trier, Tübingen, Wiesbaden und Würzburg.
Am 24. Juni geht der Protest weiter, mit einem NRW-weiten Protest gegen das Verhindern der BAföG-Reform, der voraussichtlich von weiteren Ländern im Rahmen der Kampagne „Schlussverkauf Bildung“ aufgegriffen wird.“ Pressemitteilung vom 15.06.2026 beim fzs
- Mehr Infos und Termine vor Ort auf der Kampagnenseite: https://schlussverkauf-bildung.de/

Die zu bekämpfenden Kürzungsmaßnahmen sind in mehreren Dossiers dokumentiert, siehe dafür die Rubrik Bildungs- und Erziehungseinrichtungen