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[Petition] Pestizid-Alarm: Stoppen wir die Giftpläne der EU! Schon am 16. Dezember könnte die EU-Kommission Bayer, BASF & Co. dieses Weihnachtsgeschenk machen
„Die EU will giftige Pestizide künftig unbefristet zulassen. Schon am 16. Dezember könnte die EU-Kommission Bayer, BASF & Co. dieses Weihnachtsgeschenk machen. Nur durch ein Leak wissen wir von dem Plan. Protestieren Sie jetzt – wir haben nur noch wenige Tage, um diesen gefährlichen Rückschritt zu verhindern! (…) Der am 4. November veröffentlichte Statusbericht von Kommissar Olivér Várhelyi hat noch ausdrücklich betont, dass durch das Omnibuspaket bestehende Schutzstandards nicht geschwächt werden sollen. Nun sind aber doch tiefgreifende Änderungen im Pestizidrecht geplant, die jahrzehntelang erkämpfte Schutzstandards gefährden: Die Abschaffung regelmäßiger Wiederzulassungen, verlängerte Übergangsfristen für verbotene Wirkstoffe und die Möglichkeit, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu ignorieren – das alles sind Angriffe auf das Vorsorgeprinzip und damit auf den Schutz von Gesundheit, Umwelt und Artenvielfalt…“ Petition bei foodwatch
und mehr dazu:
- Schon wieder Deregulierung als Bürokratieabbau: EU-Kommission will Glyphosat und andere Pestizide unbegrenzt zulassen und damit die regelmäßigen Prüfungen streichen
- Deregulierung im Paketgesetz: EU-Kommission will im »Omnibusverfahren« Schutzstandards für Umwelt und Verbraucher abräumen. Verbände fürchten US-amerikanische Verhältnisse
„Umwelt- und Verbraucherverbände warnen vor einer umfassenden Deregulierungsattacke auf die Lebens- und Futtermittelsicherheit in der Europäischen Union (EU). Anlass ist ein sogenanntes Omnibuspaket, das die EU-Kommission weitgehend unbemerkt auf den Weg gebracht hat und am heutigen Dienstag in Brüssel vorstellen will. Geplant ist unter anderem, einen Großteil der in der Landwirtschaft verwendeten Pestizide künftig unbegrenzt zuzulassen und die bisher obligatorischen regelmäßigen Prüfungen zu streichen. Damit könnte selbst im Falle eines späteren Nachweises von Krebsrisiken der betreffende Wirkstoff weiterhin im Umlauf bleiben. Im Rahmen eines Pressegesprächs haben am Montag Wissenschaftler und Rechtsexperten nebst Vertretern der Deutschen Umwelthilfe (DUH), des Umweltinstituts München und Foodwatch den Stopp des Vorhabens verlangt.
Der »Food and Feed Omnibus« ist nur einer mehrerer Vorstöße der EU-Funktionäre, um Schutzstandards in puncto Natur und Gesundheit unter dem Vorwand des Bürokratieabbaus stark zurückzudrehen. Beim Omnibusverfahren werden quasi in einem Abwasch und im Schnelldurchlauf mehrere Gesetze oder Verordnungen gleichzeitig überarbeitet oder erlassen. Eine breitere öffentliche Diskussion wird damit verhindert. Passenderweise waren die Pläne erstmals vor drei Wochen durch ein Leak, sprich eine nicht autorisierte Weitergabe durch einen Insider, bekannt geworden…“ Artikel von Ralf Wurzbacher in der jungen Welt vom 16.12.2025
- „Hier kann man gut sehen, worum es gerade wirklich geht: Mit dem Argument des Bürokratieabbaus werden die Unternehmen von immer mehr Pflichten zum Schutz von Mensch und Umwelt befreit. Jahrzehntelang mühsam erkämpfte Rechte und Regeln werden im Handstreich abgeschafft. Und kein Widerstand, nirgends.“ Post von Claas Gefroi vom 17.12.2025 auf bsky

- Siehe auch unser Dossier: Bürokratieabbau: Regulierung im gesellschaftlichen Interesse statt „Better Regulation“
- Deregulierung im Paketgesetz: EU-Kommission will im »Omnibusverfahren« Schutzstandards für Umwelt und Verbraucher abräumen. Verbände fürchten US-amerikanische Verhältnisse
- Agrarlobby gegen Menschenleben: Warum giftige Pestizide weiter erlaubt sind
„… Neue wissenschaftliche Studien zeigen, dass giftige Pestizide die Bildung von Pilzinfektionen verstärken, die gegen Medikamente resistent sind. Die medizinische Behandlung dieser lebensbedrohlichen Pilzinfektionen wird immer komplizierter und in der Folge sterben jährlich 3,8 Millionen Menschen weltweit an Infektionen. Aufgrund dieser Studienergebnisse beantragt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit die sofortige Aberkennung der Zulassung der Pestizide Score und Folicur. Der in dem Fungizid Score enthaltene Wirkstoff Difenoconazol ist in der Europäischen Union seit dem 1. Januar 2009 genehmigt und aufgrund seiner Persistenz und Toxizität als Substitutionskandidat eingestuft. (…) Difenoconazol ist ein systemisches Fungizid, das als breit wirksames Pflanzenschutzmittel gegen Pilzkrankheiten bei Obst, Gemüse, Getreide und Zierpflanzen eingesetzt wird. (…) In Deutschland wurden in den letzten Jahren rund 10 bis 12 Millionen Hektar Ackerfläche mit Wirkstoffen aus der Gruppe der Azolfungizide behandelt. (…) Die DUH weist in ihrer PM vom 28. November auch darauf hin, dass neben der Gefahr von Medikamenten-Resistenzen in Studien auch neuroendokrine Auswirkungen der in den Azolfungiziden enthaltenen Wirkstoffe nachgewiesen wurden. Weitere Studien weisen zudem auf negative Auswirkungen auf die Fortpflanzung, unter anderem durch eine verringerte Spermienzahl und den Rückgang der Befruchtungserfolgsrate, hin. Darüber hinaus verschmutzen die Abbauprodukte der genannten Wirkstoffe das Grundwasser. (…) Die Lobby der Agrarchemikalien-Produzenten scheint über überzeugende Argumente zu verfügen, welche die weitere Zulassung der Azole befürworten, auch wenn dadurch Menschenleben in der Landwirtschaft und in deren Umfeld auf dem Spiel stehen.“ Beitrag von Christoph Jehle vom 14. Dezember 2025 bei Telepolis
- Pestizid-Alarm: Stoppen wir die Giftpläne der EU!
„Ausgerechnet die Abteilung innerhalb der EU-Kommission, die für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zuständig ist, will der Agrarindustrie ein giftiges Weihnachtsgeschenk machen – und jahrzehntelang erkämpfte Schutzstandards einfach streichen. Künftig sollen gefährliche Pestizide unbefristet zugelassen werden dürfen – ohne regelmäßige Risikoprüfung, ohne Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse. Das müssen wir verhindern!...“ Unterschriftensammlung beim Umweltinstitut
Siehe von vielen z.B. das Dossier: Der BAYER/MONSANTO-Deal: Vereinigung zu Lasten Dritter