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„Die Start-up-Romantik ist vorbei“, jetzt wird ein Betriebsrat gegründet: Porsche will Batteriezellfabrik Cellforce schließen, trotz Steuermillionen
„Nach nicht einmal drei Jahren will Porsche seine Cellforce-Batteriezellfabrik in Kirchentellinsfurt wieder schließen. 200 von 286 Beschäftigten sollen gekündigt werden. Gemeinsam mit der IG Metall wollen sie für ihre Zukunft kämpfen und gründen jetzt einen Betriebsrat. Die neue Batteriezellenfabrik ist nicht mal fertig. Mehrere Bagger und ein Kran arbeiten noch auf der Baustelle. Doch seit Montag ist klar: Der Autobauer Porsche will die Produktion seiner Tochter Cellforce Group in Kirchentellinsfurt/ Baden-Württemberg schon wieder zumachen – nicht einmal drei Jahre nach der Grundsteinlegung. 200 der 286 Beschäftigten erhalten in den nächsten Tagen ihre Kündigung. (…) Viele von ihnen haben ihren alten Job gekündigt, weil sie von dem Projekt Cellforce überzeugt waren. Einige kommen von weit her, aus der Slowakei, aus den USA. Bis vor ein paar Monaten hat Cellforce sogar noch Leute eingestellt…“ Meldung vom 26. August 2025 der IG Metall
(„Porsche will neue Batteriezellfabrik schließen“) und mehr Infos:
- Entlassungen bei Tochterfirma Cellforce: Porsche beendet Batterie-Produktion in Deutschland
„Viele Steuermillionen hat Porsche für die Entwicklung von Batteriezellen bekommen. Doch nun stoppt der Autobauer das Projekt in Baden-Württemberg. Was steckt dahinter? (…) Dabei stand Cellforce bei der Gründung im Jahr 2021 eine strahlende Zukunft offen – ein Start-up von Porsche mit dem Anspruch, die Batteriewelt zu revolutionieren. Als sich Rohloff 2022 hier beworben hatte, dachte auch er, dieser Arbeitsplatz sei zukunftssicher. Schließlich wollten sie am Standort Deutschland eigene Batteriezellen für Autos entwickeln und bauen. Dass damit nach nur vier Jahren schon wieder Schluss ist, sorgt für Ernüchterung bei den Mitarbeitern. Nicht nur bei Sebastian Rohloff aus der Logistik. Auch dem Informatiker Dominik Rein ist die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben: „Es hat hier jeder Vollgas gegeben, und jetzt ist es vorbei – auf einmal.“ Bis Donnerstag will das Unternehmen nun den Mitarbeitern konkrete Details zum Stellenabbau mitteilen.
Ein Hoffnungsprojekt – nun gescheitert
Der Standort in Kirchentellinsfurt zwischen Tübingen und Reutlingen sollte eine Art „Anlauffabrik“ sein, schreibt Porsche in einer Pressemitteilung. Das heißt: Man wollte mit einem relativ geringen Produktionsvolumen starten, um dieses dann später zu erhöhen. Jetzt stampft Porsche diese Pläne komplett ein. „Leider hat sich der Markt für elektrische Fahrzeuge weltweit nicht so entwickelt wie ursprünglich angenommen“, wird Michael Steiner, der Porsche-Vorstand für Forschung und Entwicklung, in der Mitteilung zitiert. „Am Ende müssen wir aber feststellen, dass das geplante Geschäftsmodell wirtschaftlich nicht darstellbar ist.“ Der Grund liege demnach in schwächelnden Geschäften in China und den USA. Dort habe sich der Markt bei den Elektroantrieben schlechter entwickelt als geplant. Hoffnung mache zwar eine überproportionale Entwicklung bei E-Autos in Europa, aber trotzdem wolle man Abstand von der eigenen Batterieproduktion nehmen. (…)
Millionen-Förderung vom Staat
Ein Rückschlag ist das nicht nur für die Transformation von Porsche, sondern auch für die Politik und die die Steuerzahler. Denn Cellforce hat von einer üppigen staatlichen Förderung profitiert. Aus Baden-Württemberg flossen bislang etwa 14 Millionen Euro. Die Gesamtförderung aus Landes- und Bundesmitteln beträgt etwa 56,7 Millionen Euro…“ Beitrag von Martin Rottach vom 25.08.2025 auf tagesschau.demit Video
- Massenentlassung vor Betriebsratswahl: Porsche-Tochter Cellforce kündigt 200 Beschäftigten in der Batteriezellproduktion. IG Metall protestiert
„Erst »Weltspitze«, dann Ernüchterung. Der schwäbische Autobauer Porsche trennt sich von seinen Batteriefertigungsplänen ein und stampft das eigens dafür gegründete Tochterunternehmen Cellforce ein. Den Schritt begründete Porsche- und Volkswagenchef Oliver Blume am Montag mit Absatzproblemen und zu kostenintensiver Produktion. Der Standort im baden-württembergischen Kirchentellinsfurt könnte die Arbeit vollständig einstellen. Es liege eine Massenentlassungsanzeige für 200 der insgesamt 286 Beschäftigten vor, erklärte der Geschäftsführer der IG Metall Reutlingen-Tübingen, Kai Lamparter, im jW-Gespräch am Montag. Auch der ursprünglich geplante Aufbau eines zweiten Produktionsstandorts ist vom Tisch. »Aus heutiger Sicht ist das nicht realistisch«, erklärte der verantwortliche Manager für Forschung und Entwicklung, Michael Steiner. Weil Porsche es nicht gelingt, seine Modelle zu verkaufen, weicht die Entwicklung von Hochleistungszellen nach wenigen Jahren der Entwicklung eines neuen Verbrennermotors. Das Unternehmen hat bislang gut 56 Millionen Euro Förderung vom Staat erhalten. Erst Anfang Juli gab es grünes Licht für Mittel aus dem EU-Innovationsfonds, der 825 Millionen Euro auf fünf weitere Batteriefertigungen neben Cellforce verteilen sollte. Aus der Traum. Die IG Metall protestierte gegen die Kahlschlagpläne am Montag vor dem Werkstor. »250 Menschen, eigentlich fast der ganze Betrieb« seien vor Ort gewesen, kommentierte ein Gewerkschaftssprecher gegenüber jW. Nachdem sie »Wut und Enttäuschung« über die angekündigten Massenentlassungen geäußert hatten, folgte die schockierende Gewissheit: »Manche kamen nach Hause und fanden im Briefkasten ihre Kündigung vor«, ärgerte sich Lamparter im jW-Gespräch. Das Management wollte offenbar schnell Fakten schaffen, bevor es sich mit organisierten Kolleginnen und Kollegen hätte auseinandersetzen müssen, erklärte Lamparter. Vor nicht einmal drei Wochen hatten die Beschäftigten in Kirchentellinsfurt eine Betriebsratswahl für den 19. September vorbereitet.“ Artikel von David Maiwald in der jungen Welt vom 26. August 2025 - Staat zahlte Porsche Fördergeld für Batterie-Tochter Cellforce
„Porsches Batterie-Tochter Cellforce steht laut Berichten vor der Schließung. Was jetzt mit den staatlichen Fördergeldern passiert, die der Autobauer bereits erhalten hat, ist unklar. Der Autobauer Porsche hat für seine wohl vor der Schließung stehende Batterie-Tochter Cellforce laut Bundeswirtschaftsministerium einen Großteil der zugesagten staatlichen Zuwendungen von Bund und Land Baden-Württemberg bereits erhalten. Es gebe noch keine offizielle Ankündigung des Unternehmens zu einer etwaigen Schließung, sagte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums in Berlin am Freitag. Er wollte nichts zu konkreten Summen sagen und auch nicht, ob Geld von Porsche zurückgefordert wird oder wie es bei Cellforce weitergeht. Man nehme ein Schreiben der betroffenen Kommune und Industrie- und Handelskammer in Baden-Württemberg an den Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sehr ernst, in dem staatliche Hilfe für die Porsche-Tochter gefordert wird. „Zu jetzt konkret laufenden Prüfungen und möglichen Unterstützungsentscheidungen kann ich mich an dieser Stelle nicht äußern“, fügte der Sprecher des Ministeriums hinzu…“ Meldung vom 25. August 2025 in der WirtschaftsWoche online