Picker und Packer – Ein Streiktag im Rheinland: Wie ver.di Amazon in die Knie zwingen will

Aufstand bei Amazon„(…) Mittlerweile ist es Nachmittag. Die Streikenden der Frühschicht stehen wieder vorm Werktor und begrüßen die Spätschicht. Es wird unübersichtlich, der Bus, der die Gruppen zum Streiklokal fährt, muss eine zweite Tour machen. Vor den Streiklisten bilden sich Schlangen, es ist beinahe doppelt so voll wie am Morgen. Die für Amazon Rheinberg zuständige ver.di-Sekretärin Sabine Busch sieht erschöpft, aber zufrieden aus. Auf die Frage, was sich seit dem ersten Streiktag im Sommer verändert hat, antwortet die Gewerkschafterin: »Wir haben mittlerweile Vertrauensleute gewählt. Es haben sich Strukturen entwickelt, die selbstständig funktionieren.« Ein Erfolg also? »Ja, ein voller Erfolg.« Ver.di hatte angekündigt, einen langen Atem zu brauchen, um einen Handelsriesen wie Amazon in die Knie zu zwingen. Ein bisschen sieht es nach diesem Montag so aus, als seien die Amazon-Beschäftigten dem Tarifvertrag ein Stück näher gekommen…“ Artikel von Von Jörg Meyer im Neues Deutschland vom 24.09.2014 externer Link

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