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- 7. Oktober 2026 /
254. Jour Fixe – Film- und Diskussionsabend: Die Spur des Vaters
254. Jour Fixe – Film- und Diskussionsabend: Die Spur des Vaters
Die Aggressionen der EU, der Nato und besonders der Bundesrepublik Deutschland gegen Russland verschärfen sich täglich. Eine kaum zu zügelnde Russophobie wird in die Bevölkerung hineingetragen. So soll die Stimmung für einen Angriff auf Russland vorbereitet werden. Wie in den 1930er Jahren unter Hitler läuft die Aufrüstung auf Hochtouren, die Gesellschaft wird durch Übungen wie Red Storm Charly durchmilitarisiert.
Dabei ist breiten Teilen der Bevölkerung, besonders den Jüngeren, kaum bewusst, dass vor ziemlich genau 84 Jahren die Nazis die ehemalige Sowjetunion überfallen und die grausamsten Kriegsverbrechen, bis hin zum Völkermord an der jüdischen und slawisch/russischen Bevölkerung verübt haben.
Das Ergebnis waren ca. 27 Millionen Tote, mehr als die Hälfte Zivilisten.
Auch ist bei vielen aus den jüngeren Generationen nicht mehr im Bewusstsein, welches Ausmaß an Leid die Bevölkerung in Deutschland als Ergebnis des Überfalls von Nazi-Deutschland zu ertragen hatte: Millionen Tote, Kranke, zerstörte Wohnungen.
Daran wollen wir mit diesem Film erinnern, den der Filmemacher Christoph Boekel auf den Spuren seines Vaters hergestellt hat. Zusammen mit dem Vater folgte er dem Feldzug den sein Vater als Soldat bis kurz vor Moskau gegangen ist.
Dieser Film sollte alle, die heute davon träumen, den Krieg nach Russland zu tragen auf das Tiefste beschämen.
Weiterführende Literatur:
Besonders empfehlen möchten wir das 2020 von Hannes Heer und Christian Streit verfasste Buch: Vernichtungskrieg im Osten
Spätestens mit Gründung der BRD 1949 wurde der Völkermord im Osten zu einer schicksalhaften »Verstrickung« und die verbrecherische zur »sauberen Wehrmacht« gemacht. Diese Legenden konnten, nach ersten kritischen Studien in den 1980er Jahren, 1995 durch die Hamburger Wehrmachtsausstellung zerstört werden. Ein Beitrag zur Erinnerungskultur, der die Dimensionen des Vernichtungskriegs angemessen würdigt.
Als Ehrengast begrüßen wir Hannes Heer
Einige Exemplare der Bücher können vor Ort gekauft und von Hannes Heer signiert werden.
Veranstalter: Jour Fixe Gewerkschaftslinke Hamburg
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