Unter dem Namen „Hartz“ wurden in Deutschland von 2002 bis 2005 sehr weitreichende Arbeitsmarktreformen umgesetzt. Das „Beschäftigungswunder“ haben sie aber nicht verursacht. „Den europäischen Nachbarn ist dieser vermeintliche Erfolgspfad nicht zur Nachahmung zu empfehlen“, rät Prof. Dr. Matthias Knuth vom Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE). Beim Treffen der Arbeitnehmergruppe im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss in Athen präsentiert der Forscher heute (7. März) eine kritische Gesamtschau auf den deutschen Arbeitsmarkt und die deutschen Reformen…” Pressemitteilung vom 07.03.2014 externer Link. Siehe dazu:

  • Arbeitsmarktreformen und „Beschäftigungswunder“ in Deutschland
    In Deutschland wurden in den Jahren 2002 bis 2005 sehr weitreichende Arbeitsmarktreformen umgesetzt, die die vorher verbreitete Vorstellung einer deutschen „Reform-Sklerose“ widerlegten. Der im engeren Sinne arbeitsrechtliche Anteil dieser Reformen war jedoch sehr gering; in der Hauptsache ging es darum, das Sozialleistungs- und Aktivierungsregime für Arbeitslose und für Bedürftige im Erwerbsalter in Richtung einer „work first“-Strategie umzubauen. Diese Reformen waren außerordentlich kontrovers und haben die parteipolitische Landschaft in Deutschland verändert…” Papier von Matthias Knuth externer Link , Institut Arbeit und Qualifikation Universität Duisburg-Essen, zum Treffen der Arbeitnehmergruppe im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss