[20./21.10.2016] European Debate on Shorter Working Times: Tagung zur Reduktion von Erwerbsarbeitszeit in Europa in Brüssel

attac: European Debate on Shorter Working TimesAktive aus Wissenschaft, Gewerkschaft, Politik und sozialen Bewegungen aus verschiedenen europäischen Ländern treffen sich ab heute in Brüssel, um im Rahmen einer zweitägigen Konferenz über Chancen und Möglichkeiten einer Arbeitszeitverkürzung in Europa zu diskutieren. Eingeladen hat die Arbeitsgruppe ArbeitFairTeilen des globalisierungskritischen Netzwerks Attac und das Collectif Roosevelt aus Frankreich…” Pressemitteilung der Arbeitsgruppe ArbeitFairTeilen von Attac Deutschland vom 20.10.2016 externer Link samt Programm und weiteren Infos und nun Berichte:

  • Neue Allianzen für weniger Ackerei: In Brüssel diskutierte man über Möglichkeiten zur Reduzierung der Arbeitszeit – ohne Gewerkschaften
    “»Mir ist es zu ruhig in den Gewerkschaften, was die Arbeitszeitdebatte angeht«, sagt Thomas Händel, Abgeordneter für die LINKE im EU-Parlament. Der langjährige IG-Metall-Bevollmächtigte in Fürth hatte Ende vergangener Woche nach Brüssel geladen, um Vertreter aus Politik, Gewerkschaft, Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaft auf europäischer Ebene zu vernetzen. Beteiligt waren auch christliche Gruppen wie die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) und der evangelische Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt. Eine neue Entwicklung, wie Martin Schirdewan, Leiter des Brüsseler Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung, herausstellt: »Es ist das erste Mal, dass wir als Stiftung mit einer katholischen Organisation auf einer gemeinsamen Einladung stehen.«Es sind neue Allianzen, an denen die Gewerkschaftsführungen nicht beteiligt sind. Ein offizieller Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) war trotz Einladung nicht erschienen…” Artikel von Thomas Gesterkamp in neues Deutschland vom 26. Oktober 2016 externer Link (um den ganzen Artikel zu lesen, ist ein ND-Abo erforderlich)

  • Unser Workshop EUROPEAN DEBATE ON SHORTER WORKING TIMES im Europaparlament war ein voller Erfolg!
    Die Vertreter_innen aus Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen, Politik und Wissenschaft aus sieben Ländern begrüßten die Gründung eines informellen Netzwerks und beschlossen, im nächsten Jahr einen Workshop mit mehr beteiligten Organisationen aus noch mehr europäischen Ländern zu organisieren. Damit haben wir in Brüssel den Grundstein gelegt für eine neue Forderung in der europäischen Bewegung, die für ein emanzipatorisches, soziales und ökologisches Europa kämpft: Weniger Arbeiten, damit alle arbeiten und besser leben können. In ein paar Wochen werden wir auch eine gemeinsame Erklärung der teilnehmenden Organisationen herausgeben.” Mitteilung der Arbeitsgruppe ArbeitFairTeilen von Attac Deutschland vom 25.10.2016 externer Link