Am 14. September: In Berlin und Bochum auf die Straße für Umfairteilen!

Weil Kapitaliusmus immer noch Scheiße istEine Woche vor der Bundestagswahl, am 14. September, gehen wir in Berlin und Bochum mit vielen Menschen auf die Straße und sagen: Genug! Wir fordern von der künftigen Bundesregierung eine gerechte Steuerpolitik, die große Vermögen wieder angemessen an der Finanzierung unseres Gemeinwesens beteiligt!” – Siehe Infos auf der Aktionsseite externer Link. Siehe auch Berichte und Bewertungen:

  • 14. September 2013: Ein starkes Signal für UmFAIRteilen! Tausende Menschen gehen für eine soziale und gerechte Steuerpolitik auf die Straße
    Starkes Signal für Umfairteilen! Insgesamt sind bei den Demonstrationen in Bochum und Berlin heute mehr als 15.000 Menschen für eine stärkere Besteuerung von Reichtum und gegen soziale Ungleichheit und Sozialabbau auf die Straßen gegangen…” Pressemitteilung des Bündnisses vom 14.09.2013 externer Link
  • Trotz Regenwetters: Umfairteilen-Demo ein voller Erfolg
    "65 Jahre DGB tun dem Kapital nicht weh"Es war eine Demonstration, wie sie Bochum nur selten erlebt: 12 000 Menschen zogen am Samstagmittag durch die Innenstadt, um für ein andere Verteilung des Reichtums in Deutschland zu demonstrieren. Dazu aufgerufen hatte das Bündnis „Umfairteilen“, ein bundesweiter Zusammenschluss verschiedener Organisationen und Gewerkschaften…” Bericht und Fotostrecke von Benjamin Hahn in den Ruhrnachrichten online vom 14.09.2013 externer Link. Unser Liebling ist das Foto Nr. 3: “65 Jahre DGB tun dem Kapital nicht weh” – ein Transparent direkt vor der Bühne, während der Rede von Bsirske. Dieses und weiteres Transparent des Euromayday-Bündnisses sind auch in unserem Dossier zu sehen!
  • “Schlandkette” statt Umfairteilen-Kampagne
    35 Jahre Hartz IV für seine Erfinder!Warum zwei Wochen vor den Wahlen das Thema soziale Gerechtigkeit die Parteien nicht unter Druck setzt. Artikel von Peter Nowak in telepolis vom 14.9.2013 externer Link. Aus dem Text: “„… Die Menschen sollen bloß nicht über ihre soziale Situation aktuell und ihre drohende Altersarmut reden, sondern Deutschland-Gefühle zeigen. Hier liegt auch der Grund, dass die Strategie des Umverteilen-Bündnisses, mit konsensfähigen Inhalten, viele Menschen anzusprechen, nicht aufgeht. Damit wird nämlich ausgeblendet, dass Menschen, die sich irgendwie in der Deutschland-AG einrichten wollen, trotzdem nicht angesprochen werden. Würde hingegen auch über Nationalismus und Kapitalismus in den Aufrufen gesprochen, wäre vielleicht die Zahl der Teilnehmer nicht größer. Es würden dadurch aber einige Argumente geliefert, über die sich manche ärgern, manche vielleicht auch nachdenken würden.“
  • Euromayday-Ruhr will Demo am Samstag kritisch begleiten: “UmFairteilen reicht nicht!”
    »35 Jahre Hartz IV für seine Erfinder« Unter dem Motto »35 Jahre Hartz IV für seine Erfinder« wird der Vorbereitungskreis des Euromayday-Ruhr die UmFairteilen-Demo am Samstag den 14. September kritisch begleiten. In einem Flugblatt kritisiert der Euromayday-Ruhr: »Mitten in der Krise ruft ein UmFAIRteilenBündnis den Staat zur Hilfe, er möge Reiche höher besteuern. Es wird an die Parteien und politischen Spektren appelliert, die Hartz IV und andere Schweinereien eingeführt haben, sie mögen den Klassenkampf von oben doch etwas sozial verträglicher führen. Dabei werden grundsätzliche Problematiken, interessante Forderungen und mögliche Handlungsweisen erst gar nicht betrachtet: die Verteilung von gesellschaftlicher Macht, die Rolle des Staates, die Forderung nach freien Migrationsbewegungen und vor allem mögliche Widerstandsformen gegen Verarmung und eine autoritäre Krisenpolitik!«Meldung bei bo-alternativ externer Link. Siehe das Flugblatt externer Link   und den Text bei Euromayday-Ruhr externer Link
  • Reichtum soll für alle reichen. Umfairteilen-Bündnis ruft zu Demonstrationen in Bochum und Berlin auf
    Am 14. September: In Berlin und Bochum auf die Straße für Umfairteilen!Acht Tage vor der Bundestagswahl finden am Samstag zwei Demos der Kampagne »Umfairteilen« statt. Die große in Berlin, die größere in Bochum. Bochum? Das ist kein Zufall, gilt das Ruhrgebiet doch nicht nur als eine Region brutaler Armut, sondern auch des obszönen Reichtums…” Artikel von Marcus Meier, Bochum, in Neues Deutschland vom 13.09.2013 externer Link. Aus dem Text: “…  Die Noch-Opel-Stadt genießt zudem in der Umfairteilenn-Szene einen exzellenten Ruf wegen der starken Beteiligung an einschlägigen Protesten. Bochum konnte von Anfang an auf ein seit Jahren eingespieltes, gut vernetztes und breites Sozialbündnis bauen, das von engagierten Christen über ver.di und DGB bis hin zu linken Aktivisten und dem soziokulturellen Zentrum »Bahnhof Langendreer« reicht. So bekamen die lokalen Akteure in den vergangenen Jahren eine für viele beeindruckende Mobilisierung hin, obwohl oder weil auch dezidierte Linke wie die »Labournet«-Macherin und Soziologin Mag Wompel auf Umfairteilen-Aktionen sprachen und eine »drastische Arbeitszeitverkürzung«, ein Ende der Hartz-Gesetzgebung sowie mehr Ungehorsam forderten…”
  • das Mobilisierungsvideo für die Demonstrationen am 14. September in Berlin und Bochum bei YouTube externer Link
  • Ein Scherbenhaufen. Gewerkschaftliche und gewerkschaftsnahe Kampagnenpolitik
    Artikel von Kai aus der Kiste vom 22.08.13 bei scharf links externer Link. Aus dem Text: “… Doch seit einigen Tagen ist bekannt geworden, daß der DGB  Niedersachsen unter dem Motto: „Gute Arbeit. Sichere Rente. Soziales Europa. Aktiver Staat“ für den 7. Septem ber eine zentrale Demonstration in Hannover plant. Dieser Aufruf wird auf der DGB Homepage prominent platziert, sodaß die niedersächsische Aktion den Charakter einer bundesweiten Mobilisierung annimmt. Gleichzeitig veranstaltet der DGB Hessen am selben Tag ähnliche Aktionen in Frankfurt. Der Aufruf entspricht in etwa der inhaltlichen Tendenz von „Umfairteilen“. Die Schwäche des Aufrufs ist natürlich seine Widersprüchlichkeit zur gewerkschaftlichen Tagespolitik. Wer beispielsweise ohne sichtbaren Widerstand Leiharbeit und Werkverträge in die Betriebe sickern lässt, dessen Parolen dagegen werden zur Phrase…”