DossierWeltsozialforum 2013 in Tunis (26. - 30. März 2013)

Alternativen von unten erarbeiten die weltweiten sozialen Bewegungen beim Weltsozialforum – der Gegenveranstaltung zu Davos. Dazu treffen sie sich in dem diesem Jahr ausnahmsweise nicht parallel zum WEF, sondern kommen vom 26. bis 30. März in Tunis (Tunesien) zusammen – dem Ausgangspunkt der nordafrikanischen Rebellionen. Das Motto des Weltsozialforum 2013 lautet “Würde”. Siehe dazu

  • Weltsozialforum 2013 in Tunesien: 26.-30. März 2013 in Tunis. Ein chronologisch-inhaltlicher Bericht – Teil 1
    „Türkisgrün breitet sich die Bucht von Tunis bei der Landung unten aus. Aber es bleibt keine Zeit, den Touristen zu spielen. Wir schreiben den Dienstag, 26. März 2013 gegen 11 Uhr vormittags. Soeben in Tunis-Carthage gelandet, steige ich in das Auto von Mongi Ben Barek, Vorsitzender des Branchenverbands der UGTT im Bereich PTT (Post & Telekommunikation). Und los geht es in den Stadtteil Monplaisir – nordöstlich vom Zentrum der tunesischen Hauptstadt -, wo in der Avenue Kheireddine Pasha der multinationale Konzern Téléperformance seinen Sitz für Tunesien hat…“ Artikel von Bernard Schmid vom 03.04.2013
  • Bernard Schmid auf dem Weltsozialforum 2013 in Tunis (26. – 30. März 2013) – Kommentierte Fotostrecken101_0010
    Bernard Schmid war auf dem Weltsozialforum 2013 in Tunis (26. – 30. März 2013). Nachfolgend seine kommentierte Fotostrecke
  • Erfolgreiches Weltsozialforum in Tunis. 50.000 aus aller Welt im Widerstand gegen Armutspolitik
    Das elfte Weltsozialforum hat im Verlauf der vergangenen Woche mehr als 50.000 Menschen aus 127 Ländern in Tunis versammelt und wird unmittelbar vor seinem Abschluss von den Veranstaltern als außerordentlicher Erfolg gewertet...” Pressemitteilung von attac vom 29.03.2013 externer Link
  • Tunis: Marktplatz der Ideen. In der tunesischen Hauptstadt tagt noch bis Samstag das 11. Weltsozialforum
    Die Sozialforumsbewegung war ja gelegentlich schon totgesagt worden, aber danach sieht es in diesen Tagen in Tunesiens Hauptstadt Tunis eigentlich nicht aus. In rund 1000 Workshops lauschen noch bis Freitag mehrere 10.000 Teilnehmer aus aller Welt diversen Vorträgen. Da geht es vom Kampf gegen die Todesstrafe und für Frauenrechte über die Diskriminierung von Flüchtlingen und Einwanderern, den Klimawandel und die Agrarindustrie bis zur Rolle alternativer Medien in den arabischen Revolutionen und die anhaltende Besetzung des Gazastreifens und der Westbank. Ein Teil der Beiträge wird per Lifestream im Internet übertragen externer Link …” Bericht von Wolfgang Pomrehn in telepolis vom 28.03.2013 externer Link
  • Weltsozialforum in Tunis: Religion trifft Politik
    Gegen Neoliberalismus. Für Salafismus. Beim Weltsozialforum mischen sich die unterschiedlichsten politischen Gruppen. Artikel von Christian Jakob in der taz online vom 27.03.2013 externer Link. Aus dem Text: „… Im Vorfeld des Forums hatte es geheißen, es werde Angebote für Teilnehmer mit wenig Geld geben. Essen und Schlafplätze, damit subsaharische Aktivisten nicht auf solche Patenschaften angewiesen sind. Im Büro der Organisatoren sitzt die Sprecherin Amal Jerbi, ihr Telefon klingelt ununterbrochen, von solchen Hilfen weiß sie nichts. Nach einigen Telefonaten ist sie klüger: „Es gibt nichts“, sagt sie. Keine Essensausgabe, keine Schlafplätze. Sie zuckt mit den Schultern, die Telefone klingeln schon wieder. Und so sind weit überwiegend Menschen auf dem Forum, die Politik nicht für sich selbst, sondern für andere machen. Das El Hana ist eines der Fünf-Sterne Hotels an der Avenue Habib Bourghiba. Am Abend ist die Lobby voll von WSF-Teilnehmern…“
  • Sozialforum in Tunis: Die Welt zu Gast bei der Revolution
    Mit einer Großdemonstration hat das Weltsozialforum in Tunis begonnen. Zehntausende sind in die tunesische Hauptstadt gereist, um über Gerechtigkeit, Würde und Alternativen zum Kapitalismus zu diskutieren. Der Ort verändert aber auch die Veranstaltung: Jetzt geht es auch um Demokratie…“ Aus Tunis berichtet Nicolai Kwasniewski bei SPON vom 26.03.2013 externer Link
  • Alternativen gesucht
    Kapitalismus ist nicht das letzte Wort: In Tunesiens Hauptstadt startet das diesjährige Weltsozialforum. Es steht unter dem Motto »Würde«. Artikel von Wolfgang Pomrehn, Tunis, in junge Welt vom 26.03.2013 externer Link. Aus dem Text: „… »Eine andere Welt ist möglich« lautete des erste Motto der Bewegung. Dem versuchen die rund 1000 geplanten Workshops und Podiumsdiskussionen gerecht zu werden. Weltweit kommen an die 600 sogenannte Erweiterungsveranstaltungen unterschiedlichster Art hinzu. Deren spezielles Anliegen ist es, Menschen, die sich die Reise nach Tunesien nicht leisten konnten, über Internet-Livestreams und -Chats die Möglichkeit zu geben, die Konferenz zu verfolgen. Rund 100 Helfer werden in den nächsten Tagen in Tunis allein damit beschäftigt sein, hierfür die technischen Voraussetzungen zu schaffen. Auf dem letzten Weltforum 2011 im senegalesischen Dakar hatte es massive Probleme mit dem Internet gegeben, die die Übertragung einschränkten. Das Interesse an der Teilhabe aus der Ferne ist seitdem dennoch sprunghaft angestiegen. Auf der Internetseite des Forums (www.fsm2013.org externer Link ) werden in den nächsten Tagen die Livestreams verschiedener Veranstaltungen abzurufen sein, darunter auch einer von der Rosa-Luxemburg-Stiftung organisierten Diskussion über die Auswirkungen der europäischen Abschottungspolitik auf die Länder Nordafrikas…“
  • Neuer Frühling in Tunesien? Vor dem Weltsozialforum in Tunis setzen Streikdrohungen die Regierung unter Druck
    Das Weltsozialforum in Tunesien findet sicher statt. Unsicher sind die Bedingungen: Die neue Regierung sieht sich mit Streikdrohungen konfrontiert, die auch den Besuchern des Forums vom 26. bis 30. März Unannehmlichkeiten bescheren könnten, so sie denn in Tunis ankommen. Artikel von Peter Schäfer im Neues Deutschland vom 23.03.2013 externer Link
  • E-Dossier der Alliance Sud zum “WSF 2013″
    Das Weltsozialforum 2013 (WSF) findet erstmaIs in einem arabischen Land statt: vom 26. bis 30. März 2013 in Tunis, der Hauptstadt Tunesiens. Das E-Dossier des Dokumentationszentrums von Alliance Sud externer Link umfasst ausgesuchte elektronische Infoquellen zum Forum 2013 und zu Tunesien vor dem Hintergrund des «Arabischen Frühlings».
  • Für das LabourNet Germany wird übrigens Bernard Schmid aus Tunis berichten!