Geplanter „Google Startup Campus“: Stören – Besetzen – Blockieren – Sabotieren – Verhindern!

Geplanter „Google Startup Campus“: Stören – Besetzen – Blockieren – Sabotieren – Verhindern!“… Anfang 2018 soll in Kreuzberg in der Ohlauer Straße (im alten Umspannwerk, Ecke Paul Linke Ufer) ein sogenannter „Google Startup Campus“ eröffnen. Auf einigen tausend Quadratmetern will Google einen Ort schaffen, wo nicht nur diverse sogenannte „Startups“ Möglichkeiten zur Vernetzung und zum Austausch finden, sondern wo vor allem Google selbst frühen Zugang zu möglicherweise profitablen neuen Ideen erhält und nebenbei eine Menge Daten abgreifen kann. (…) Konzernen wie Google ist es fast egal, ob sie 20, 40 oder 100 Euro pro Quadratmeter Miete bezahlen. Sollte Google tatsächlich den „Start Up Campus“ in Kreuzberg eröffnen, droht eine weitere drastische Steigerung der eh schon hohen Wohn- und Gewerbemieten in der Umgebung. In London, wo von Google ebenfalls bereits 2012 ein solcher „Startup Campus“ eröffnet worden war, verdoppelten sich in der Folge die Gewerbemieten in den angrenzenden Bezirken innerhalb von weniger als zwei Jahren. Wir haben keinen Bock auf diese ganze Scheiße. Wir wollen keinen „Google Startup Campus“ in Kreuzberg, und wir wollen keine Kieze, in denen nur noch für eine gutverdienende Mittelschicht Platz ist. Denn es ist natürlich nicht nur Google. Viel zu lange schon findet in Kreuzberg, Neukölln und anderen Innenstadtbezirken eine fast ungebremste Entwicklung von steigenden Mieten und Verdrängung statt.(…) Wir hätten auch schon eine Idee für die zukünftige Nutzung der von Google geplanten Flächen im alten Umspannwerk in der Ohlauer Straße: Friedel 54 – her mit dem sozialen Zentrum!” Stellungnahme der Initiative “Google Campus verhindern!” vom 27. Dezember 2017 externer Link auf ihrer Aktionsseite, dort Infos und Hintergründe. Siehe dazu:

  • „Google Campus Verhindern“ – Demonstration am 03.03.18 New
    Der Konzern Google möchte in diesem Jahr einen sogenannten „GoogleCampus“ im Kreuzberger Umspannwerk eröffnen. Auf einem Aushang am Umspannwerk selbst sind die Bauarbeiten bis August 2018 datiert. Sobald ein Eröffnungstermin öffentlich ist, werden wir dazu mobilisieren, dort massiv zu stören. Am Samstag, 03.03., wird es einen ersten Kiezspaziergang gegen Google und Co durch Kreuzberg geben. Dieser wird sich als Demonstration an verschiedenen Orten der Verdrängung aber auch des Widerstandes durch die Kieze rund um den Görlitzer Park bewegen. Es werden dort u.a. Redebeiträge zur Zalando-Baustelle (vormals Cuvry-Brache, die geräumt wurde), zu Arbeitsbedingungen in der Techbranche (Bsp. Amazon), weiteren Start-Up-Standorten, Zwangsräumungen (Bsp. Friedel54 im Jahr 2017) und zu Google selbst gehalten. Der Kiezspaziergang ist Auftakt einer Kampagne, die zum Sommer wachsen wird und an deren Ende unsere Forderung steht, dass Google mit seinen Plänen für Kreuzberg 36 wieder abziehen muss und die renovierten Flächen Initiativen wie der Friedel54 zur Verfügung gestellt werden. Es ist klar: Sollte Google sich nicht von den Plänen verabschieden, werden überregional sichtbare Anti-Google-Proteste entstehen und Google und dessen Mitarbeiter*innen auch nach der Eröffnung regelmäßig mit ablehnenden Aktivitäten rechnen müssen…” Pressemitteilung der Kampagne zum Kiezspaziergang am 03.03.2018 um 15 Uhr am Schlesischen Tor externer Link