Kampagne: Push Back Frontex! Gegen eine neue Dimension des Sterbenlassens auf See

Kampagne:Push back Frontex… Solange diese Bewegungsfreiheit für alle nicht durchgesetzt ist, kann das Sterben auf dem Meer nur verhindert werden, wenn weiter überall, auch vor der libyschen Küste, Menschen in Seenot sofort gerettet werden! Wir fordern die sofortige Zurücknahme der mörderischen Frontex-Anordnung. Unser Ziel ist ein euro-mediterraner Raum, der nicht von einem tödlichen Grenzregime geprägt ist, sondern von Solidarität und dem Recht auf Schutz und auf Bewegungsfreiheit…Aufruf zur Kampagne von Flüchtlingsnetzwerken, dokumentiert bei Afrique-Europe-Interact externer Link. Siehe dazu neu:

  • Push back Frontex! Rückblick zur Kundgebung vor dem internationalen Polizeikongress
    Etwa 60 Menschen protestierten heute vor dem BCC am Alexanderplatz gegen die Politik von Frontex und ihre Politik des Sterbenlassens auf dem Meer, die sie derzeit im Namen der EU durchzusetzen versucht. Anlass war ein Vortrag über europäische Grenzkontrollen, den Klaus Rösler, Direktor der Abteilung “Einsatzangelegenheiten – Operations Division” von Frontex auf dem internationalen Polizeikongress in Berlin hielt. Die Protestkundgebung war gleichzeitig Auftakt einer Kampagne „Push back Frontex!“, zu der u.a. von den Netzwerken Afrique-Europe-Interact, Borderline Europe, Welcome to Europe und FFM Berlin aufgerufen wird…Bericht und Fotos beim Umbruch Bildarchiv vom 25. Februar 2015 externer Link

  • Push Back Frontex! Kundgebung vorm internationalen Polizeikongress in Berlin
    Klaus Rösler, Direktor der Abteilung “Einsatzangelegenheiten – Operations Division” von Frontex, wird am 25.02.2015 auf dem internationalen Polizeikongress in Berlin über europäische Grenzkontrollen sprechen. Das nehmen wir zum Anlass um über die aggressive und menschenverachtete Politik zu demonstrieren, die Frontex im Namen der Europäischen Union im Mittelmeer durchsetzt…Aufruf zur Kundgebung am 25. Februar 2015 um 08:30 Uhr vorm BCC am Berliner Alexanderplatz externer Link
  • Kampagnenhintergrund:
    … Vor genau 10 Jahren wurde Frontex gegründet. Bereits seit ihren ersten Einsätzen auf See in 2006 steht diese Agentur für eine aggressive Abschreckungspolitik. Um ihren angeschlagenen Ruf aufzupolieren, gab Frontex in den letzten Jahren vor, Flüchtlingskonventionen und Menschenrechte sowie Seerechtsverpflichtungen einzuhalten. Dies erweist sich nun erneut als reines Facelifting, als verlogene Imagekampagne für einen Apparat, der seit 2005 als treibende Kraft des EU-Grenzregime agiert. Neben den Einsätzen an den See- und Landgrenzen gehören dazu die Ausbildung und technische Aufrüstung der Grenzpolizeien, die Vorverlagerung der Grenzen (Externalisierung) durch die Kooperation mit Drittstaaten, die Schaffung und maßgebliche Beteiligung am Grenzüberwachungssystem EUROSUR, an der Kontrollaktion Mos Maiorum sowie nicht zuletzt an den brutal durchgeführten Sammelabschiebungen…Aus dem Aufruf zur Kampagne von Flüchtlingsnetzwerken, dokumentiert bei Afrique-Europe-Interact externer Link