Die nächsten Streiks an US-Schulen: Denver (einigermaßen) erfolgreich, Oakland beginnt…

Lehrerstreik Los Angeles Januar 2019: Schon am ersten Streiktag wurde die Propaganda der Stadt widerlegt - über 30.000 streiktenDrei Tage lang streikten über 3.000 Lehrerinnen und Lehrer der öffentlichen Schulen in Denver in Colorado – dann wurde ein „vorläufiges Abkommen“ zwischen Gewerkschaft und Stadt unterzeichnet. Auch hier war es, wie bei der ganzen Reihe von Streiks an (zumeist) öffentlichen Schulen in verschiedenen US-Bundesstaaten: Es war nach langen Jahren faktisch der erste Streik dieser Generation, die heute an den Schulen unterrichtet, und er war Ausdruck aufgestauten Unmuts über lange Jahre Kürzungen und Stillstand – oder Rückschritt. Diese beiden Umstände führten auch hier dazu, dass es eine breite Aktivität der Streikenden gab, die von der Gewerkschaft keineswegs immer „mit Begeisterung“ gesehen wurde, zumal Colorado von einem Gouverneur der Demokratischen Partei regiert wird. Und die Forderungen – neben Lohnerhöhungen, die auch hier jahrelange Einkommensverluste zumindest auffangen sollten und Veränderungen in der Laufbahn-Bezahlung, auch wieder einmal die Forderung nach einer Erhöhung des Schuletats, sorgten auch hier dafür, dass der Streik von der ganz überwiegenden Mehrzahl der SchülerInnen und Familien und der gesamten Öffentlichkeit unterstützt wurde. (Dieselbe Konstellation besteht im kalifornischen Oakland). Kritiken an der Gewerkschaft Denver Classroom Teachers Association (DCTA) beziehen sich (wieder einmal) darauf, dass erst die Arbeit wieder aufgenommen werden soll (inklusive Lohnabzugsdrohungen) und dann erst abgestimmt… Zum Streik an den öffentlichen Schulen in Denver drei aktuelle Beiträge, sowie ein Beitrag zum bevorstehenden Streik in Oakland und der Hinweis auf unseren letzten Bericht zu einem Schulstreik in den USA – vor gerade einmal zwei Wochen: