Deutsche Post DHL in der Türkei

  • ver.di-Delegation unterstützt Streikende bei DHL in der Türkei
    „ver.di unterstützt die seit mehreren Wochen streikenden Beschäftigten von Deutsche Post DHL in der Türkei. Eine Delegation der deutschen Gewerkschaft wird am Wochenende nach Istanbul reisen, um sich dort zu informieren und die Streikenden in der Auseinandersetzung mit dem Unternehmen zu bestärken. In dem türkischen Betrieb mit 1300 Beschäftigten und 1000 Leiharbeitern wurden im Sommer 20 Beschäftigte entlassen, weil sie sich an einer Mitgliederwerbekampagne der türkischen Transportarbeitergewerkschaft TÜMTIS beteiligt hatten. Das Unternehmen verweigert den Dialog mit der Gewerkschaft, die einen Tarifvertrag abschließen will. Ein neues Gutachten des Arbeitsforschers John Logan von der San Francisco State University belegt, dass Beschäftigte, die sich in der Gewerkschaft engagieren, systematisch aus dem Betrieb gedrängt und mit Abfindungen abgespeist werden.“ Mitteilung von ver.di vom 02.11.2012 externer Link
  • Deutsche Post DHL: Konflikt in der Türkei spitzt sich zu – DHL in Istanbul kündigt gewerkschaftlich Aktive
    „Im Konflikt zwischen dem Konzern Deutsche Post DHL und der Gewerkschaft TÜMTIS fordert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) das Unternehmen auf, die Gewerkschaftsrechte in der Türkei anzuerkennen. „Das Recht der Beschäftigten, sich gewerkschaftlich zu engagieren, muss anerkannt werden. Wir erwarten, dass es zu einer konstruktiven Zusammenarbeit des Unternehmens mit der Gewerkschaft TÜMTIS kommt“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Andrea Kocsis. Anlass der Auseinandersetzung war eine Mitgliederwerbekampagne der türkischen Gewerkschaft in der Logistiksparte von DHL in Istanbul. Darauf hatte das Unternehmen mit der Entlassung gewerkschaftlich aktiver Beschäftigter reagiert und in der Folge den Dialog mit der Gewerkschaft verweigert. In dem betroffenen Betrieb arbeiten knapp 1.300 Beschäftigte und rund 1.000 Leiharbeitnehmer. Ziel der Gewerkschaft ist es, Bezahlung und Arbeitszeit zu konditionieren. In einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der Gewerkschaft TÜMTIS, Kenan Öztürk, sicherte ver.di die Unterstützung zu
    .“   Artikel von Benedikt Fuest in Welt online vom 7. Okt. 2012 externer Link