Im Herz der kapitalistischen Finsternis: Wie die DR Kongo ausgeschlachtet wird – sogar von Bierpantschern

Jugendproteste in der DR Kongo 2016In der Regel erfährt man aus dem Kongo, dass es jede Menge Bodenschätze gibt, die auszubeuten durchaus auch in Regionen einträglich ist, in denen Milizen blutigen Terror verbreiten – vielleicht besser: Gerade dort. Noch weniger erfährt man in der Regel über die Menschen, die dafür aktiv sind, die Situation zu verändern. In den letzten Wochen haben sich nun Einblicke ergeben, die es erlauben, diese Ausbeutung von Reichtümern unter unglaublichen Bedingungen sowohl näher, als auch umfassender zu verstehen. Siehe dazu eine Materialsammlung vom 10. August 2016:

  • „Pressemitteilung: Entwicklungsbanken an Landkonflikten im Kongo beteiligt“ am 25. Juli 2016 bei FIAN externer Link ist sozusagen die deutsche Variante dieses Berichtes, worin es einleitend heißt: „Spätestens seit Juni 2015 ist international bekannt, dass die Ansprüche des Palmölkonzerns Feronia auf etwa 110.000 Hektar Land in der Demokratischen Republik Kongo hoch umstritten sind. Seit Dezember 2015 finanziert die deutsche Entwicklungsbank DEG Feronia mit gut 15 Millionen Euro.  Laut aktueller internationaler Recherchen (siehe unten) übt Feronia erheblichen Druck auf die örtliche Bevölkerung aus, um Zustimmung zu den Firmenaktivitäten auf deren angestammtem Land zu erhalten