Nach den Demonstrationen: Untersuchungsausschuss zur französischen Polizei und ihren Waffen gefordert

Frankreichs umkämpfte Arbeitsrechts-„Reform“ (Nuit debout): CGT-Plakat über PolizeigewaltIn den Presseberichten, sowohl in Frankreich, als auch in der BRD ist pausenlos von der Gewalt der DemonstrantInnen die Rede – prügelnde Menschenjagdgruppen von Zivilpolizisten, Tränengas-Teppiche und Gummigeschosse aber kommen genau so selten vor, wie Schockgranaten und anderes Kriegsgerät, das täglich zum Einsatz kommt. Jetzt gibt es in Frankreich eine Initiative, die einen Untersuchungsausschuss fordert. Siehe dazu vier Beiträge über und gegen Polizeigewalt:

  • Plakat gegen Polizeiterror in frankreich - Herr Valls, aus dem Juni 2016„»Gewalt geht von der Polizei aus«“ am 22. Juni 2016 in neues deutschland externer Link ist ein Gespräch von Elsa Koester mit Mélina Germes, in dem es zum Einsatz von Schockgranaten – und den offiziellen Bedingungen der Zulässigkeit – als Beispiel  heißt: „Nur für den Fall, dass sich Polizisten aus einer gefährlichen Situation befreien müssen. Das war nicht der Fall. Außerdem ist es Vorschrift, die Granaten von unten über den Boden zu rollen. Aber in Paris wurden sie im hohen Bogen auf die Menschen geworfen. Das ist eine Strategie der Eskalation