Nicht nur an der Diktatur verdient: VW hat mitgemacht

Dossier

Comissão da VerdadeVolkswagen Brasilien steht im Verdacht, Anfang der achtziger Jahre Spionage gegen Angestellte und Gewerkschafter betrieben und Informationen an das brasilianische Militärregime (1964-1985) geliefert zu haben. Dies berichtete unlängst die Nachrichtenagentur Reuters. Unter anderem verfasste der deutsche Autohersteller Berichte über den damaligen Gewerkschaftsfunktionär und späteren Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva und reichte diese an die Militärs weiter“ – so beginnt der Beitrag VW Brasilien beschattete späteren Präsidenten Lula externer Link von Mario Schenk am 13. September 2014 bei amerika21.de.Auch wichtig in diesem Zusammenhang – das Dossier: VW-Historiker Grieger kritisiert Studie über Audis NS-Vergangenheit: Untersuchung des Autokonzerns erinnere in Stellen an Gefälligkeitsgutachten [und muss gehen]. Siehe zu VW do Brasil:

  • VW „entschuldigt sich“ für Kooperation mit und Unterstützung der brasilianischer Militärdiktatur: So leicht ist das nicht zu beenden… New
    Manchmal ist die „schreckliche deutsche Sprache“ (bekannter Autor aus den USA) denn doch exakter, als angenommen. Wenn jemand aus einer, wie auch immer zustande gekommenen, Klemme herauskommen will, entschuldigt er sich. Er (auch sie) entschuldigt sich selbst, statt andere um Entschuldigung zu bitten. VW entschuldigt sich selbst, nach einem kritischen Gutachten: Wegen der Unternehmenskooperation qua Werkschutz mit dem DOPS (der brasilianischen Diktatur-Variante der langen Mäntel mitten in der Nacht). Die nun einsetzende Debatte darum, ob es „einzelne“ waren, die diese Kooperation betrieben und wie viel die Unternehmensleitung davon wusste – oder wollte, ist längst entschieden. Ehemalige Offiziere als Leiter betrieblicher (und behördlicher) Sicherheitsabteilungen, wie eben im Falle des VW-Werkschutzes: Das war eine systematische Vorgehensweise der brasilianischen Militärdiktatur, ihr Netz über die Gesellschaft zu werfen. Wenn demnach ein Unternehmen einen Ex-Offizier mit dieser Aufgabe betraute, wusste die Leitung wozu, Debatte beendet. Zumal diese Kooperation „allseitig“ war.  Die Politik der Militärs – die dabei nicht arm wurden – konsequent die Linie „Autowahn statt Eisenbahn“ umzusetzen, führte sowohl zur Abschaffung aller (bis auf eine) Fernverbindungen in einem Land, das gerade aufgrund seiner Größe nach Eisenbahnverbindungen schreit. Als auch zu einem historischen „Umsatzplus“ (nicht nur) bei VW. Die „Fusca“ (brasilianisch für „Käfer“) bekam Kultstatus, die Eisenbahn einen Platz im Museum. Wer, wie auch immer, diese Übereinkunft störte – störte. Und, dies ist kein Geschichtsunterricht: VW hat sich auch zur extralegalen Installation der heutigen Rechtsregierung nicht nur positiv geäußert, sondern über Mitwirkung im Unternehmensverband FIESP auch daran beteiligt. Traditionspflege, sozusagen… Siehe einige aktuelle und historische Beiträge zu VW do Brasil und dem Wirken des Unternehmens in Diktatur und Demokratie:

    • „VW entschuldigt sich in Brasilien“ von Ivo Marusczyk und Stefanie Dodt am 15. Dezember 2017 in der tagesschau externer Link – darin heißt es zum Hintergrund der aktuellen Entschuldigung: „Der Historiker Christopher Kopper von der Universität Bielefeld hat die Verstrickungen von VW und Diktatur untersucht und in seinem Bericht, den VW jetzt vorstellte, heißt es:  “Der Werkschutz überwachte oppositionelle Aktivitäten seiner Beschäftigten und erleichterte durch sein Verhalten die Verhaftung von mindestens sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dies geschah zu einem Zeitpunkt, als der Einsatz von Folter durch die Politische Polizei bereits in der brasilianischen und in der deutschen Öffentlichkeit bekannt war.” Kurz gesagt: Der Werksschutz bespitzelte die Arbeiter, denunzierte sie und lieferte sie der Folter aus. Das ist unstrittig – doch die Arbeiter verlangen, dass auch die damalige Führung von VW in Brasilien in Deutschland ihre Schuld bekennt. Im historischen Gutachten heißt es dazu: “Das Management von VW do Brasil verhielt sich gegenüber der Militärregierung uneingeschränkt loyal und teilte ihre wirtschaftspolitischen und innenpolitischen Ziele. Die Korrespondenz mit dem Vorstand in Wolfsburg zeigt bis 1979 eine uneingeschränkte Billigung der Militärregierung (…)“.
    • „Studie: VW unterstützte Militärdiktatur in Brasilien2 am 15. Dezember 2017 bei der Süddeutschen Zeitung externer Link berichtet dazu: „Eine unabhängige Studie wirft dem VW-Konzern Repressalien gegen Oppositionelle in seinen brasilianischen Fabriken während der Militärdiktatur (1964-85) vor. “Der Werkschutz überwachte oppositionelle Aktivitäten seiner Beschäftigten und erleichterte durch sein Verhalten die Verhaftung von mindestens sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern”, heißt es einer nun in Brasilien vorgestellten Untersuchung des Historikers Christopher Kopper von der Universität Bielefeld. Der VW-Konzern hatte sie selbst in Auftrag gegeben, er will auf die damaligen Opfer zugehen. Überschattet wurde die Vorstellung in São Bernardo do Campo von einem Boykott durch die damaligen Opfer um den Arbeiter Lucio Bellentani, der dem Konzern trotzdem ein unzureichendes Zugehen auf die Diktaturopfer vorwirft. Da sie eine Einladung ablehnten, reiste auch nicht wie erst geplant Personalvorstand Karl-Heinz Blessing an, um mit den Opfern zu sprechen, wie ein VW-Sprecher mitteilte“.
    • „Vorsätzliche Beihilfe zur Folter“ am 15. Dezember 2017 in der taz externer Link ist ein Interview von Bernd Pickert mit dem Menschenrechtsanwalt Wolfgang Kaleck (der auch Lucio Bellentani vertritt), worin dieser zu den positiven Punkten dieses vorliegenden Gutachtens unter anderem fest hält: „VW hat sich veranlasst gesehen, sich mit seiner sehr unrühmlichen Rolle damals zu beschäftigen. Das ist zu begrüßen. Und die Studie begründet die Entschädigungsforderungen der Arbeiter und ihrer Unterstützer. In den Schlussfolgerungen heißt es, dass sich das VW-Management gegenüber der Militärregierung uneingeschränkt loyal verhalten und deren wirtschafts- und innenpolitischen Ziele geteilt hat. (…) In der wichtigsten Passage der Studie heißt es, dass der Werkschutz die oppositionellen Aktivitäten der Beschäftigten überwacht hätte und durch sein Verhalten die Verhaftung von mindestens sieben Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen erleichtert hätte. Dies sei zu einem Zeitpunkt geschehen, als der Einsatz von Folter durch die politische Polizei bereits bekannt war. Auf Juristendeutsch ist das Beihilfe zur Folter, und zwar vorsätzlich. Das wiegt schon sehr schwer“.
    • „VW says some employees cooperated with Brazil’s military regime“ von Alberto Alerigi am 15. Dezember 2017 bei au.news yahoo externer Link ist eine Reuters-Meldung, die beispielhaft stehen kann für das internationale Echo auf die Studie und die ersten Reaktionen: VW sage, einige Angestellte hätten mit dem Militär-Regime zusammen gearbeitet…
    • „’Queremos reparação, não homenagens’, diz operário torturado em fábrica da VW na ditadura“ am 15. Dezember 2017 bei Esquerda Diario externer Link ist die Dokumentation eines Interviews über die Reaktionen der gefolterten ehemaligen VW-Arbeiter, die sich im Kampf um Anerkennung und Entschädigung zusammen geschlossen haben – und deren Sprecher darauf beharrt, dass es ihnen keineswegs um irgendwelche Ehrungen und schöne Worte geht, sondern um kollektive Entschädigungen, um öffentliche Entschuldigung für das Vorgehen des Unternehmens. Lúcio Bellentani, der Sprecher der Kollegen, zur damaligen Zeit Aktivist der KP Brasiliens, kritisiert die Ergebnisse des Gutachtens – nicht den Autor, sondern erneut die Unternehmensleitung, die längst nicht alle unterlagen frei gegeben habe. Die freigegebenen Unterlagen seien weitaus weniger aussagekräftig, als die längst vom Innenministerium frei gegebenen Akten…
    • „Volkswagen troca pesquisador que lidera estudo sobre ditadura brasileira“ am 07. September 2016 beim Gewerkschaftsbund CSP Conlutas externer Link ist die Dokumentation eines Beitrags der Folha de Sao Paulo, in dem der „Wechsel“ im Untersuchungsauftrag des Unternehmens festgestellt und kritisiert wird – hier als Beleg für zwei Fakten erwähnt: Zum einen für die Aufmerksamkeit, mit der die brasilianische Gewerkschaftsbewegung, vor allem ihre linkeren Strömungen, den Prozess der Aufklärung der VW Tätigkeit in der Diktatur begleiten, zum anderen auch als Hinweis auf die Reaktionen von VW je nach „konjunkturellem Bedarf“…
    • „Organizações de todos os estados aderem à greve“ am 27. April 2017 beim Correio da Cidadania externer Link war ein Artikel, der – aus Anlass des Geberalstreiks gegen die Rechtsregierung am folgenden Tag – zur Geschichte der brasilianischen Gewerkschaftsbewegung hervor hob, dass jene Bewegung der „neuen Gewerkschaften“, die 1968 von Belo Horizonte und Osasco ausging, schnell im Industriegürtel von Sao Paulo eine Hochburg fand: Unter anderem eben bei VW, weswegen die ganz besonders enge Kooperation mit der DOPS in den Jahren ab 1971 denn auch begründet sein dürfte…
    • „O elo da Fiesp com o porão da ditadura „ von José Casado und Chico Otavio am 09. März 2013 bei O Globo externer Link war ein Beitrag aus Anlass einer damaligen Öffnung eines Teils der öffentlichen Archive aus der Zeit der Diktatur. Der Titel „Die Verbindung der FIESP mit dem Keller der Diktatur“ evoziert bereits die Verbindung des Unternehmerverbandes FIESP mit den unterirdischen Folterzentren der DOPS. Darin wird – unter vielem anderen – berichtet, dass die FIESP-Förderung der Diktatur sowohl finanzielle Hilfen für die „Ausrüstung“ bedeuteten, wie sie etwa vom Banco Mercantil de São Paulo, der Itaú-Bank, und den Pinheiros Produtos Farmacêuticos geleistet wurden. Als sie auch bedeuteten: Unternehmen wie etwa Ultragaz, Ford, Volkswagen, Chrysler und Supergel lieferten vieles, von gepanzerten Autos bis Fertig-Mahlzeiten in die „Keller“.
    • „MPF recebe denúncia contra Volkswagen por participação em repressão a operários“ am 23. September 2017 beim Gewerkschaftsbund Intersindical externer Link ist ein Bericht über die Übergabe von selbstständigen Ermittlungsergebnissen des Projeto Investigação Operária (Projekt Arbeiteruntersuchung) an das Innenministerium (MPF) über die VW Angriffe auf die Belegschaft – als eines von vielen möglichen Beispielen dafür, dass in Brasilien selbst das „Thema“ kontinuierlich bearbeitet wird…
    • „Darcy denuncia as negociatas da ditadura (e assombra a semelhança com a era Temer)“ von Cyniara Menezes am 17. Februar 2017 bei Socialista Morena externer Link ist eine Dokumentation samt Kommentar auf der feministisch-sozialistischen Webseite, die sich mit einem Beitrag des 1997 verstorbenen Darcy Ribeiro befasst, in dem dieser ausführlich und konkret die Korruption der Militärdiktatur darstellte – das ganze ist ein Auszug aus einem 1985 erschienenen Buches. Ribeiro, unter vielen anderen Aktivitäten Gründungsrektor der Universität Brasilia floh vor der Diktatur ins Exil. In seinem Beitrag hebt er insbesondere die Rolle der multinationalen Konzerne bei Unterstützung von und Geschäften mit den Militärs hervor. Und da tauchen, wenig überraschend, neben Unternehmen aus den USA auch welche aus der BRD auf, unter anderem – wer wohl?
  • VW Brasilien: Neue Details im dunklen Kapitel 
    Es sind 406 Seiten, die die brasilianische Volkswagen-Tochter schwer belasten. In dem bisher unveröffentlichten Gutachten der Bundesstaatsanwaltschaft São Paulo wird VW Brasilien vorgeworfen, sich aktiv an der Verfolgung von Regimegegnern beteiligt zu haben. Es geht um die Zeit der Militärdiktatur von 1964 bis 1985. Guaracy Mingardi hat den Bericht als Hauptgutachter der Bundesstaatsanwaltschaft verfasst. Die Firma habe damals ihre eigenen Mitarbeiter und deren politische Gesinnung ausgespäht: Zu diesem Schluss kommt Guaracy Mingardi, der von der Staatsanwaltschaft den Untersuchungsauftrag bekommen hatte. (…) Es sind nicht die einzigen Vorwürfe, die in dem Gutachten erhoben werden. So habe VW aktiv und von sich aus Dokumente und Informationen an die politische Polizei geliefert (…) Die Ermittlungen könnten in ein Gerichtsverfahren gegen das Unternehmen münden. Allerdings setzt die brasilianische Bundesstaatsanwaltschaft noch auf einen außergerichtlichen Vergleich (…) Mitte Dezember plane das Unternehmen jedoch eine Veranstaltung im VW-Werk in Brasilien mit “einem hochrangigen Vertreter des Volkswagen-Konzerns”, sagt VW-Chefhistoriker Dieter Landenberger. Zu diesem Termin sollen auch ehemalige Mitarbeiter eingeladen werden – wie zum Beispiel Lúcio Bellentani, der nach eigenen Angaben 1972 im VW-Werk verhaftet und anschließend gefoltert worden war. Die Einladung sei Volkswagen zufolge Teil von einem “Paket von nachhaltigen Maßnahmen”, das sich gerade in der finalen Abstimmung befinde….” Beitrag von Stefanie Dodt und Peter Hornung vom 14.11.2017 beim NDR  externer Link
  • Der willige Komplize: VW – Zivil-militärische Kollaboration in Zeiten der brasilianischen Militärdiktatur 
    “Volkswagen kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus. Diesmal ist der Schauplatz nicht Wolfsburg, sondern Brasilien. Während der brasilianischen Militärdiktatur (1964-1985) ließen die faschistischen Schergen über 20.000 politische Gegner foltern, 3.000 ermorden und über 200 spurlos verschwinden. VW do Brasil, ein Tochterunternehmen des Wolfsburger Autokonzerns, hat damals bereitwillig mit der Junta zusammengearbeitet: Schwarze Listen wurden erstellt, Gewerkschafter und Linke auf dem Werksgelände bespitzelt und misshandelt. (…) Neue Recherchen haben die nicht aufgearbeitete Geschichte einer Kollaboration – die Verstrickung des größten deutschen Autoproduzenten in die Machenschaften der brasilianischen Militärdiktatur – ans Licht gezerrt…” Beitrag von Otto König und Richard Detje vom 31. Juli 2017 bei Sozialismus Aktuell online externer Link
  • [ARD-Doku] Komplizen? – VW und die brasilianische Militärdiktatur 
    “… Volkswagen hat sich offenbar in der Zeit der brasilianischen Militärdiktatur aktiv an politischer Verfolgung und Unterdrückung von Regime-Gegnern beteiligt. Das haben Recherchen von NDR, SWR und Süddeutscher Zeitung ergeben. Die brasilianische VW-Tochter Volkswagen do Brasil hat demnach die eigenen Mitarbeiter und deren politische Gesinnung ausgespäht. Die Informationen über Oppositionelle gelangten dann an die Politische Polizei der Militärmachthaber. Zudem wurden VW-Mitarbeiter durch die Politische Polizei auf dem Firmengelände verhaftet. Betroffene berichten, sie seien im Anschluss monatelang gefoltert worden…” Die Story im Ersten vom 24. Juli 2017 von Stefanie Dodt und Thomas Aders externer Link mit Sendemanuskript (Videodauer: 44:32 Min., in der ARD Mediathek abrufbar bis zum 24. Juli 2018) und weiteren Videos/Hintergründen. Siehe dazu auch:

  • Festnahmen und Repression bei VW do Brasil: Ehemalige ArbeiterInnen kämpfen um Anerkennung und Wiedergutmachung
    Nachdem der deutsche Autobauer bereits durch den Abgasskandal 2015 einen großen Prestigeverlust erlitt, musste VW sich zeitgleich auch noch mit den Vorwürfen gegen den Tochterkonzern in Brasilien herumschlagen. Dort wurden Vorwürfe laut, dass das Unternehmen während der Diktatur von 1964 bis 1985 mit dem Militärregime zusammengearbeitet habe. Ehemalige Arbeiter fordern Aufarbeitung und Entschädigung…” Artikel von Laura Burzywoda in der ila 400 externer Link – Wirtschaft, Handel. Menschenrechte, siehe mehr zum Heft
  • Ruf nach Reparationen: VW geht auf Diktatur-Opfer in Brasilien zu
    Der VW-Konzern will sich der Verantwortung für die mögliche Kollaboration mit der Militärdiktatur in Brasilien stellen. “Es geht um die Auseinandersetzung mit dem Unrecht, das damals geschehen ist”, sagte der von Volkswagen mit der Klärung beauftragte Historiker Manfred Grieger der Deutschen Presse-Agentur nach Verhandlungen mit den Justizbehörden in Brasilien. Bei der wiederholt geforderten kollektiven Entschädigung gebe es aber noch keine Annäherung, weil unklar sei, wie so etwas aussehen könnte. Wichtig seien weitere Gespräche mit Opfern, auch eine offizielle Entschuldigung durch VW-Repräsentanten sei denkbar, betonte Grieger…” dpa-Meldung vom 02.11.2015 bei Autohaus externer Link – wir bleiben dran!
  • VW bespitzelte die eigene Belegschaft externer Link – redaktioneller Beitrag am 05. September 2014 in Die Presse, worin es unter anderem heißt „Volkswagen hat offenbar in den 1980er-Jahren die eigenen Mitarbeiter ausgespäht und reihenweise Daten an die damalige Militärdiktatur weitergegeben. Es wurden etwa sensible Informationen über Lohnforderungen und Mitschriften von Gesprächen sowie Namen von Personen weitergegeben, die an Gewerkschaftsveranstaltungen teilgenommen haben