Syrien

Eine Schule für Kobanê - ein SolidaritätsaufrufDie Stadt Kobanè ist zum Symbol geworden. Von der Weltgemeinschaft weitgehend allein gelassen und von den Banden des ‘IS’ belagert, steht Kobanè für den Widerstand gegen jede Form von Unterdrückung. Kobanè ist das Symbol für den demokratischen Aufbruch in einer Region, die von Kriegen zerrüttet ist. Kobanè ist eine der größten Städte in der selbstverwalteten, demokratisch verfassten Region Rojava im kurdisch geprägten Teil Syriens. Um den Kindern von Kobanè eine Perspektive zu geben, werden wir nach Kräften den Aufbau einer Schule in der weitgehend zerstörten Stadt unterstützen. Unserer Hoffnung auf einen zivilen Aufbau verleihen wir durch dieses Vorhaben Ausdruck. Kobanè war nicht allein in den schrecklichen Tagen des Kampfes und wird von uns nicht allein gelassen, wenn es an den Wiederaufbau geht” – aus dem Aufruf der Initiative  “Eine Schule Für die Kinder von Kobanè”, auf deren Webseite externer Link es auch aktuelle wie grundsätzliche Informationen zum Schulwesen in der Stadt gibt

kurdische KämpferInnenDer Anteil von Menschen aus Syrien, die vor dem endlosen Mehrfachrkeig fliehen, wächst unaufhörlich – die meisten fliehen ins benachbarte Jordanien, sehr wenige etwa in die BRD. Die Menschen die nicht fliehen, leben unter Umständen, die täglich schlimmer werden, in einer faktisch zusammengebrochenen Wirtschaft. Und wer die Bilder auch aus Kobanê gesehen hat weiss zumindest, dass auch dort das Leben zumindest eines nicht ist: leicht. In dem Artikel „Syria: ‘anger’ at soaring unemployment and rising poverty“ von Adnan Abdul Razzaq am 15. Februar 2015 in Al Araby – Al Jadeed externer Link wird von der ökonomischen Lage in den von der Assad-Regierung kontrollierten Gebieten gesagt, dass die Schätzungen der Erwerbslosigkeit zwischen 40 und 80 Prozent der Bevölkerung liegen. Etwa 18 Millionen Menschen leben inzwischen unter der offiziellen Armutslinie – beides zusammen ein Umstand, der selbst den Allgemeinen Syrischen Gewerkschaftsbund dazu bringt, öffentlich seine „Besorgnis“ über die Entwicklung auszudrücken. In einem vom ASGB veröffentlichten Dokument wurde die Gefahr einer „dauerhaften Deformation“ der Wirtschaft gesehen – was für die Menschen real bedeutet, dass etwa der Preis für Brot und Reis seit 2011 um das Zwölfache gestiegen sei. Siehe dazu auch weitere Beiträge zur aktuellen Entwicklung in verschiedenen Teilen Syriens: (weiterlesen »)

DISK Diyarbakır: Wir helfen Kobanê wieder aufbauen!Der Regionalverband des Gewerkschaftsbundes DISK – der sozusagen am nächsten zur syrischen Grenze liegt – ruft GewerkschafterInnen dazu auf, sich an dem Wiederaufbau der befreiten Stadt Kobanê zu beteiligen. Kobanê ist ein Symbol geworden: Wenn marodierende Banden auf echten Widerstand stoßen, hauen sie ab. (Worin sich faschistoide Gangs, bei allen Unterschieden, gleichen: egal ob sie einen Kalifen haben oder einen Führer). Und zu einem Symbol des Zusammenlebens unterschiedlichster Menschen. Aber eben: Weitgehend zerstört. Also ist Wiederaufbau angesagt. Dringend für Alle, nicht nur für die Menschen, die da leben, weil solche Symbole gerade heute benötigt werden. 12.000 Freiwillige haben sich bereits bei der Gewerkschaft gemeldet – jetzt heisst die Forderung an die Regierung der Türkei, einen Korridor über die Grenze zu öffnen, damit der Zugang für die Hilfe beim Wiederaufbau gesichert ist, wie in dem Beitrag „DISK: We Have 12,000 Volunteers To Rebuild Kobanê“ am 07. Februar 2015 im Rojava-Report externer Link unterstrichen wird. Siehe dazu auch (weiterlesen »)

Kurdische Fraueneinheiten, die wesentlich zum Sieg über die Isisbande beigetragen habenDie Befreiung von Kobani habe bewiesen, dass ein gerechter Widerstand nicht zu besiegen sei, erklärte die Co-Vorsitzende der sozialistisch-kurdischen Partei der Demokratischen Union (PYD), Asia Abdullah, die während der Kämpfe in der Stadt geblieben war. »Der Widerstand in Kobani hat den Mythos der Unbesiegbarkeit des IS nun endgültig gebrochen.« Das werde allen Menschen, die in Syrien und im Irak gegen den IS kämpfen Hoffnung geben. Abdullah warnte zugleich, dass der Sieg nicht gleichbedeutend mit einem Ende der Gefahr sei. Der IS sammele seine Kräfte für weitere Angriffe auf die kurdische Selbstverwaltungsregion. Auch sei jetzt internationale Unterstützung beim Wiederaufbau der in weiten Teilen zerstörten Stadt erforderlich, damit die in die Türkei geflohene Zivilbevölkerung in ihre Häuser zurückkehren kann“ – aus „Mythos gebrochen“ von Nick Brauns am 28. Januar 2015 in der jungen welt externer Link , worin auch die seltsame Rolle der US-Koalition berichtet wird und welche andere linken Kräfte an dem Kampf beteiligt waren. Siehe dazu auch „La libération de Kobanê en vidéos“ eine aktuelle Videosammlung am 27. Januar 2015 bei Solidarité Ouvrière externer Link worin auch die Rolle der Fraueneinheiten deutlich wird, die wesentlich zum Sieg über die Isisbande beigetragen haben

Eine Kritik an linker Politik zu Rojava

So wichtig die schnelle Solidaritätsarbeit für Kobanê und Rojava war, so erschreckend ist es in gleich mehrfacher Hinsicht, in welch eindimensionaler und selektiver Weise die Geschehnisse von den deutschen Initiativen eingeordnet werden: So wird etwa im Aufruf der Neuen antikapitalistischen Organisation (NaO) und der Antifaschistischen Revolutionären Aktion Berlin (»Solidarität mit Rojava – Waffen für die YPG/YPJ« vom 4. Oktober) anstatt vom syrischen Aufstand gerade einmal vom »syrischen Bürgerkrieg« geredet, in dessen Mitte die Kurdinnen und Kurden einen fortschrittlichen Gesellschaftsentwurf verteidigen würden. Die Interventionistische Linke geht ihn ihrem Rojava-Aufruf (»Solidarität mit Rojava. Wer wenn nicht wir? Wann wenn nicht jetzt?«), sogar noch ein Stück weiter und schafft es tatsächlich, abgesehen von einem in Klammern stehenden Hinweis, dass Rojava in Nordsyrien liegt, Syrien überhaupt nicht zu erwähnen. Das ist nicht nur ignorant und unsolidarisch gegenüber allen anderen Kräften in Syrien, es zeigt auch, wie wenig Interesse es an den Hintergründen im Nahen Osten und in Syrien gibt“ – aus dem Beitrag Romantik schadet von Elias Perabo und Harald Etzbach am 27. November 2014 in der jungle world externer Link , der auch dann lesenswert ist, wenn man die Ansichten nicht teilt

Massendemonstration in AleppoDouma ist ein Vorort von Damaskus – von einer der verschiedenen Fraktionen die sich auf die Religion berufen dominiert. Die natürlich allesamt eine Alternative sein wollen „zum Westen“ nur eben, wie auch in diesem Fall, Kapitalismus praktizieren, die örtliche „Wohltätigkeitsvereinigung“ hatte eben mal die Preise für Lebensmittel hochgeschraubt, da gab es Proteste, Uniformierte der Islamischen Armee eröffneten das Feuer, nur schossen die protestierenden Menschen zurück und die Proteste gehen weiter. Eine ausführliche Zusammenstellung der Berichterstattung über diese Ereignisse bietet Emeute de la vie chère contre « l’Etat Islamique » à Douma  am 16. November 2014 in Alain Berthos Blog anthropologie du présent externer Link , sowohl in englischer als auch, meist, in arabischer Sprache. Siehe dazu auch: (weiterlesen »)

Demonstrators raise a banner demanding that ISIS (DAESH in Arabic) leaves SyriaEinen lesenswerten Beitrag zur Diskussion um die Revolution in Syrien – die sich heute gegen die Isis-Banden verteidigen muss, aber im Prinzip nach wie vor gegen den Herrn Assad und seine Schergen gerichtet ist, eben auch und gerade, wenn sie keinen anderen Staat will – liefert der Beitrag The No State Solution: Institutionalizing Libertarian Socialism in Kurdistan externer Link von Alexander Kolokotronis am 02. November 2014 in New Politics. Siehe dazu auch:

Solidarität mit RojavaSolidarität mit Rojava. Wer wenn nicht wir? Wann wenn nicht jetzt? externer Link heisst der Aufruf, der seit Oktober 2014 im Rojava Solidaritätsnetz veröffentlicht wird und schon zahlreiche UnterzeichnerInnen gefunden hat. Dort wird auch über weitere Solidaritätsaktionen berichtet

Das Experiment Rojava. Erfahrungsbericht aus dem syrisch-kurdischen AutonomiegebietDie Broschüre dokumentiert die Erfahrungen eines Besuchs in Nordostsyrien oder in Rojava (Westkurdistan), den Zaher Baher – Mitglied einer Harengey Solidarity Group und des Kurdistan Anarchist Forum – mit einem guten Freund im Mai diesen Jahres gemacht hat. Sie ist verfügbar als pdf-Datei in den Formaten A5 und A4 sowie als Booklet beim MAGAZIN, die den Text übersetzt haben externer Link. Es handelt sich um eine übersetzung von: The experiment of West Kurdistan (Syrian Kurdistan) has proved that people can make changes – ein Reisebericht von Zaher Baher am 26. August 2014 bei libcom, der sich neben der Konfrontation mit Isis nahe liegenderweise auch mit der Konfrontation mit dem Assad-Regime befasst und mit entstandenen demokratischen Strukturen

Dossier

Save KobaneZum 1. November werden alle Menschen, die sich mit dem Widerstand von Kobanê solidarisieren dazu aufgerufen, in ihren Städten Aktionen, Demonstrationen, Kundgebungen und andere Formen des Protests zu organisieren. Am 1. November soll überall auf der Welt gezeigt werden, dass der Widerstand von Kobanê gegen den IS-Faschismus nicht allein ist. Zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens unterstützen den Aufruf zur „Global Rally for Kobanê“. Weitere UnterstützerInnen des Aufrufs können sich bei uns melden. Organisiert euch überall in Bündnissen für die Solidarität mit Kobanê und teilt uns per Mail (info@civaka-azad.org) mit, wenn auch in eurer Stadt ein Protest auf die Beine gestellt wird. Nur gemeinsam können wir den IS-Faschismus zerbrechen“ – aus dem Aufruf Internationaler Aktionstag für die Solidarität mit Kobanê – Datum für die globale Rally: 1. November 2014 externer Link bei Civaka Azad und der Aufruf bei Civaka Azad in einer aktualisierten Fassung externer Link. Siehe dazu auch:

  • Über 15.000 zeigen Solidarität mit Kobane. Viele Kundgebungen in Deutschland / Zahlreiche Demonstrationen auch weltweit / Internationaler Aufruf: Es geht um Demokratie im Mittleren Osten
    Internationale Solidarität mit RojavaÜber 15 000 Menschen haben deutschlandweit bei Kundgebungen mehr Unterstützung für die bedrohten Kurden im nordsyrischen Kobane gefordert. Die meisten gingen am Samstag nach Polizeiangaben in Düsseldorf auf die Straße, dort wurde die Teilnehmerzahl auf 4000 geschätzt. In der Türkei zeigten sich Tausende Demonstranten in Istanbul und der Kurdenmetropole Diyarbakir solidarisch mit den kurdischen Kämpfern in Kobane. In Den Haag folgten etwa 1000 Menschen den Aufrufen von kurdischen, armenischen und türkischen Organisationen. Auch in Paris gingen mehrere hundert Menschen auf die Straßen…” Bericht im ND online vom 01.11.2014 externer Link. Siehe auch:
  • [S] 1. November 2014 | Solidaritätsdemonstration mit Kobanê/ Rojava
    Bericht von Offenes Treffen gegen Krieg und Militarisierung Stuttgart vom 01.11.2014 bei indymedia linksunten externer Link und darin die Übersicht: Solidaritätsaktionen am internationalen Tag „Internationale Solidarität mit Rojava“:

    • Deutschland
      Nürnberg, Frankfurt, Berlin, Köln, Düsseldorf, Hannover, Bielefeld, Bremen, Hamburg, Leipzig, , Erfurt, Marburg, Saarbrücken, Bad Neuenahr, München, Göttingen, Freiburg
    • Europa
      Frankreich (in 9 Städten), Italien (in 15 Städten), Großbritannien (in 6 Städten), Niederlande, Belgien, Schweiz, Österreich (in 4 Städten), Tschechien, Spanien sowie dem Baskenland und Katalonien, Portugal, Schweden (in 5 Städten), Finnland, Norwegen, Dänemark, Griechenland, Zypern.
    • Weltweit
      In Argentinien, Ecuador, Honduras, Venezuela, Chile, Australien (in 5 Städten), Kanada (in 3 Städten), USA (in 4 Städten), Indien (6 Städte), Pakistan, Afghanistan und Südafrika, Russland. Auch in Südkurdistan/Nordirak (Hewler, Erbil und Suleymania) und Nordkurdistan (Ost-Türkei) sowie der Türkei (weiterlesen »)

Interview aus express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, 10/2014Logo von express, Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit

Im Norden Syriens haben kurdische Organisationen sich im Schatten des Bürgerkriegs daran gemacht, basisdemokratische Selbstverwaltung zu etablieren – jetzt sind sie durch islamistische Angriffe existentiell bedroht (s. auch den Text von Murat Çakır und Errol Babacan). Kris Müller war Ende September mit einer Delegation aus Deutschland in der Region unterwegs. Gespräch mit Kris Müller * über eine Delegationsreise nach Kurdistan (weiterlesen »)

syrien kobane demoWie üblich war die Berichterstattung bundesdeutscher Medien über die Großdemonstration in Düsseldorf, an der sich Zehntausende von Menschen beteiligten, davon geprägt, auf irgendwelche Auseinandersetzungen zu warten, die dann hätten genüßlich ausgebreitet werden können. War umsonst, es passierte nichts – es waren ja auch keine Anhänger der Isis Mörderbanden unterwegs, die DemonstrantInnen attackiert hätten, wie es in Hamburg etwa geschah. Die Drohungen der Bundesregierung, man werde keinerlei Gewalt dulden – immer so tun, als wäre es nicht eindeutig, wer wen versuchte zu überfallen – waren verbunden mit Polizeiaktionen gegen PKK – Embleme, wohl wissend, dass die PKK die Hauptkraft des Widerstands in Kobanê ist. Entsprechend die angebliche Kritik an der Regierung der Türkei, der Untätigkeit vorgeworfen wird, wo sie doch täglich handelt – Schießbefehle gegen kurdische Proteste sind wahrlich keine Untätigkeit. Siehe dazu die Meldung Mehr als 80.000 Menschen demonstrieren in Düsseldorf gegen den IS externer Link am 11. Oktober 2014 (18 Uhr) im Civaka Azad Newsticker, wo auch über andere Demonstrationen weltweit und die Ereignisse in der Türkei berichtet wird

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syrien angriff kobaneWährend die Meldungen über die Kämpfe um Kobanê widersprüchlich sind, aber offensichtlich Anzeichen bestehen, dass die Isis Banden versuchen, die Stadt zu umzingeln, wird es morgen, am Samstag eine ganze Reihe von Solidaritätsdemonstrationen in zahlreichen Ländern geben. Zur bundesweiten Demonstration am Samstag 10. Oktober 2014 um 10 Uhr vor dem Hbf Düsseldorf hatte ja auch LabourNet Germany bereits aufgerufen – was wir hiermit erneuern wollen. Unterstreichen möchten wir hier ebenfalls nochmals, dass es dabei nicht nur um die „Solidarität mit den KurdInnen“ geht (was ja auch schon Grund genug wäre) sondern um die Verteidigung eines Versuchs, die zahlreichen in der Region bestehenden sozialen und politischen Spaltungslinien gemeinsam zu überwinden. Angesichts der weiterhin verfolgten feindlichen Politik in Ankara ist auch der folgende persönliche Aufruf von Sabine Leidig Hilfe für Suruc  einer Stadt an der türkisch-syrischen Grenze wohin sich etwa 50.000 Menschen geflüchtet haben vom 08. Oktober 2014 eine wichtige Form, Solidarität zu zeigen. Siehe dazu auch:

Akteure und Interessen

Eine Materialsammlung zur Analyse der diversen Strategien in der Region, übersetzt (und kommentiert) aus italienischen Medien vom Gewerkschaftsforum Hannover am 03. Oktober 2014 (weiterlesen »)

syrien angriff kobaneVon Spanien und dem Europaparlament bis in den Iran und den Irak reichen Solidaritätsaktionen und Proteste gegen den faschistischen Angriff auf Kobanê, das weiterhin verteidigt wird. Zahlreiche Aktionen auch in der BRD, wo für Samstag zu einer bundesweiten Demonstration aufgerufen wird. In der Türkei wird hingegen geschossen – nicht auf Isis Banden, sondern auf protestierende Menschen. Die Föderation der Gewerkschaften im öffentlichen Dienst KESK hat für heute und morgen zu Proteststreiks gegen das Kriegsmandat für die türkische Regierung aufgerufen.

  • Solidarität mit dem Widerstand von Kobanê – Kommt zur bundesweiten Demonstration am 11. Oktober 2014 in Düsseldorf – Gemeinsam gegen den faschistischen Terror des Islamischen Staates (IS)! externer Link – so der Aufruf für die Demonstration am 11. Oktober hier bei der Informationsstelle Kurdistan. Darin heißt es unter anderem: „Die multiethnischen und multireligiösen Selbstverwaltungsstrukturen im Kanton Kobanê und Rojava müssen endlich anerkannt und auf allen Ebenen – auch mit effektiven Waffen – unterstützt werden, um ein Blutbad ungeheuren Ausmaßes noch verhindern zu können. Das dortige entwickelte Modell könnte beispielhaft für die Demokratisierung und die Frauengleichberechtigung im Mittleren Osten sein. Der menschenfeindliche IS dagegen ist eine Bedrohung für den Mittleren Osten und die gesamte Welt. Mit dem Widerstand gegen den IS aber – wie zurzeit in Kobanê – wird die Menschlichkeit verteidigt!“ Auftaktkundgebung am 11. Oktober 2014, um 10.00 Uhr in Düsseldorf, vor dem DGB-Haus, Friedrich-Ebert-Straße, (Gegenüber dem Hbf).
    Siehe dazu auch: (weiterlesen »)

Demonstrators raise a banner demanding that ISIS (DAESH in Arabic) leaves SyriaAm Montag haben ISIS Banden die Aussenbezirke von Kobanê erreicht – dort wurden Zivilisten evakuiert. Gleichzeitig werden überall Proteste organisiert, um darauf hinzuweisen dass zum Einen das kurdische Autonomiegebiet im Norden Syriens alleine gelassen wird, zum Anderen die (nicht nur) geistigen Ziehväter des Möchtegernkalifen aktuell, von der BRD beispielsweise, mit Waffen beliefert werden. Zum aktuellen Geschehen, sowohl vor Ort, als auch was Solidaritätsaktionen betrifft IS dringt in Stadtzentrum von Kobanê ein externer Link – Newsticker von Civika Azad seit dem 05. Oktober 2014

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