Mongolei

Tiere sterben jung in der Mongolei - dank Areva im Mai 2015Es ist etwas faul in Dornogobi. Die Nomaden der mongolischen Wüstenprovinz klagen über mysteriöse Krankheiten in ihren Viehbeständen, über verseuchtes Wasser und giftigen Staub. Ein Atomkonzern, der in der Gegend den Uranabbau probt, möchte damit nichts zu tun haben” – aus dem Artikel ” Das Schweigen der Lämmer” am 16. Juni 2015 bei JIB Collective, externer Link worin das wenig segensreiche Wirken des Areva-Konzerns in der Mongolei Thema ist und auch, dass etwa Tierärzte von der mongolischen Regierung schon mal entlassen werden, wenn sie ihre Arbeit tun.

Rio Tinto Netzwerk für Gewerkschaftsrechte

Eines der grössten Bergbauunternehmen der Welt – Rio Tinto – ist auch eines der berüchtigsten Unternehmen der Welt: Mit Gewerkschaftsrechten haben sie es nicht so, die feinen Herren. So werden etwa in der Mongolei eben Mal die eine oder andere Belegschaft entlassen – und wenn dann da, wie geschehen ein mongolisches Gericht feststellt, man habe gegen Gesetze des Landes verstoßen, dann ist das den Schindertruppen von RT gerade egal. Das Netzwerk Rio Tinto des IndustriAll Weltverbandes organisiert seit längerem eine Kampagne gegen das Gebaren des Unternehmens in der Mongolei und setzt diese nun mit einer Konferenz in Ulan Bator fort, wie in dem Beitrag Global unions converge in Mongolia in campaign for Rio Tinto workers’ rights externer Link vom 21. Oktober 2014 auf der Webseite der Föderation berichtet wird

Mindestlohn gefordert

Eigentlich – eigentlich – sollte der Mindestlohn in der Mongolei zum 1. September erhöht werden, was als Ergebnis einer längeren Gewerkschaftskampagne zu sehen ist. Nun aber zeigt sich für viele Beschäftigte, dass nichts geschehen ist – weswegen der Gewerkschaftsbund Confederation of Mongolian Trade Unions (CMTU) zu einer Demonstration in Ulan Bator aufrief. Der Bericht CMTU to demonstrate for minimum monthly wage increases externer Link von M.ZOLJARGAL am 13. September 2013 in der Ulan Bator Post