Schließung der Westfälischen Rundschau

Dossier

  • traueranzeige_wrDemonstration gegen das Aus der Westfälischen Rundschau
    Heute  produzieren die Redakteure und Mitarbeiter der Westfälischen Rundschau ihre letzten Lokalteile. Morgen kommt dann die letzte Westfälische Rundschau mit eigenen Inhalten auf den Markt, ab Samstag werden die Lokalteile unter anderem von den Ruhr Nachrichten zugeliefert – es ist der erste Tag, an dem die Rundschau ohne eigenen Lokalteil erscheint. Anlass für eine Demonstration: Am kommenden Samstag um 11.00 Uhr wollen sich Leser und Mitarbeiter der Westfälischen Rundschau um 11.00 Uhr vor dem Rundschau-Haus, Brüderweg 11, in der Dortmunder Innenstadt treffen, um erneut gemeinsam gegen das Aus der Redaktionen der Traditionszeitung zu protestieren. Veranstalter der Demonstration sind dju in verdi NRW und DJV NRW. Mehr Infos via FacebookArtikel von Stefan Laurin in den Ruhrbaronen vom 31.01.2013 externer Link
  • Samstag, 19.01.2013: Demonstration in Dortmund
    Am Samstag, dem 19. Januar, findet in Dortmund eine Kundgebung für den Erhalt der Westfälischen Rundschau statt. Auftakt um 11:00 Uhr vor dem Rundschau-Haus (Brüderweg 9, 44135 Dortmund) – Abschlusskundgebung auf dem Alter Markt.
  • Zu hohe Verluste?
    »Medienvielfalt« nach Lesart der WAZ-Gruppe, am Beispiel der Westfälischen Rundschau: Redaktion raus, Konkurrenz-Artikel rein. Artikel von Peter Wolter in der jungen Welt vom 17.01.2013 externer Link Aus dem Text: „(…)»Unser Ziel ist es, die Westfälische Rundschau zu erhalten und damit die Medienvielfalt in dem Verbreitungsgebiet sicherzustellen«, erklärte die WAZ-Gruppe zur Begründung. Allerdings bleibt es ihr Geheimnis, was das Nachdrucken von Beiträgen anderer Zeitungen mit Medienvielfalt zu tun haben soll – es dürfte eher das Gegenteil der Fall sein. Die SPD-Medienholding Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (ddvg), die 13,1 Prozent der WR hält, trägt die Entscheidung jedenfalls nicht mit. Sie sei erst Ende November »sehr rudimentär« über geplante Einschnitte bei der WR informiert worden, trotz Nachfragen habe es keine weiteren Informationen gegeben, heißt es in einer Mitteilung. Die ddvg habe dem Beschluß nicht zugestimmt, »wir werden rechtlich prüfen, wie wir damit umgehen«…“ „Die geplante Entlassung von 120 Redakteuren bei der Westfälischen Rundschau sorgt weiter für Empörung. Nach dem Minderheitsgesellschafter ddvg meldet sich nun auch der Deutsche Journalisten Verband kritisch zu Wort. „Hier wird die Medienkrise für einen weiteren Kahlschlag in der nordrhein-westfälischen Medienszene benutzt“, kommentiert der Landesvorsitzende des DJV-NRW, Helmut Dahlmann….“ Meldung auf Meedia.de vom 15.01.2013 externer Link