Alle Jahre wieder: Erneut treten Amazon-Beschäftigte in der Weihnachtszeit in den Streik

Arbeitsunrecht: Der Weihnachtsmann bestellt NICHT bei AmazonDer Arbeitskampf bei Amazon ist am Mittwoch in eine neue Runde gegangen. Etwa 600 Beschäftigte der Standorte Rheinberg und Werne in NRW legten die Arbeit nieder. Auch an diesem Donnerstag soll der Streik fortgeführt werden. Und so stehen die Beschäftigten wie bereits in den Jahren zuvor nicht im, sondern vor ihrem Werk. »Für viele Kollegen ist es nicht der erste Streik in der Weihnachtszeit«, sagte Verdi-Sekretär Nils Böhlke am Mittwoch gegenüber jW. Noch immer seien sie entschlossen, den Kampf weiterzuführen. (…) den Kollegen, so Verdi, setzt das häufige Bücken und Heben während der Arbeit ebenso zu wie die langen Wege durch die Hunderte Meter langen Hallen. Dass die Beschäftigten zudem Anweisungen über einen Handscanner erhalten, mache die Tätigkeit noch monotoner. Am 15. November antwortete das Unternehmen schriftlich. Im jW vorliegenden Papier weist der Konzern darauf hin, dass man »derzeit keinen Anlass« sehe, Verhandlungen aufzunehmen. Man setze bereits moderne Technologie ein, um die Laufwege zu verkürzen. Auf hohen Arbeitsdruck geht Amazon im Schreiben nicht ein...” Artikel von Johannes Supe in der jungen Welt vom 14.12.2017 externer Link

  • ver.di streikt bei Amazon in NRW externer Link
    Am heutigen Mittwoch (13.12.) sind die Beschäftigten an den beiden Amazon-Standorten in NRW in Rheinberg und Werne bis einschließlich morgen zum Streik aufgerufen. ver.di am 13.12.2017