Privatisierungsbremse für Leipzig“… Im Jahr 2004 stimmte die große Mehrheit der Hamburgerinnen und Hamburger gegen den Verkauf des größten Teils des Landesbetriebes Krankenhäuser an die Klinikkette Asklepios. Die CDU machte es trotzdem. Sie behauptete wahrheitswidrig, die Stadt würde mit den verbleibenden 25,1 Prozent der Anteile weiter die Kontrolle über die Gesundheitsversorgung sicherstellen, stimmte aber einer völligen Entrechtung der städtischen Vertreter in den Aufsichtsgremien zu. (…) Gleichzeitig gehen die Asklepios-Eigentümer – ein Familienclan um den Gründer Bernard große Broermann – auf Shoppingtour, kaufen das legendäre Hamburger Hotel »Atlantic« (bekannt über seinen Dauergast, den Altrocker Udo Lindenberg) an der Alster und wollen es zu einer Nobelabsteige für internationale Privatpatienten und deren Angehörige ausbauen. Das Magazin Der Spiegel enthüllte in seiner aktuellen Printausgabe Vereinbarungen aus den Geheimverträgen zur Beteiligung und wie die CDU unser Vermögen und unsere Gesundheit verramscht hat…” Gastbeitrag von Fabio De Masi und Deniz Celik bei der jungen Welt vom 21. Dezember 2016 externer Link. Siehe dazu:

  • »Geschäftsführung reagiert nur bei Druck«. Unter den Gewinnerwartungen des Konzerns leidet die Qualität der Pflege in Hamburgs Asklepios-Klinik St. Georg. Gespräch mit Michael Stock
    “Das Nachrichtenmagazin Spiegel macht seine aktuelle Ausgabe mit einer Geschichte über die Hamburger Asklepios-Klinik St. Georg auf. Der Asklepios-Konzern versuche die Rendite nach oben zu treiben und spare deshalb beim Personal. Stress und Überlastung würden wachsen. Es sei gar dazu gekommen, dass aus Zeitnot Blut und Erbrochenes »nicht mit Putzzeug, sondern mit ein paar Windeln oder Ähnlichem« weggewischt wurden. Erkennen Sie die Zustände in der Klinik in dieser Beschreibung wieder, oder übertreibt der Spiegel hier?…” Johannes Supe im Gespräch mit vedr.di-Gewerkschaftssekretär Michael Stock bei der jungen Welt vom 23. Dezember 2016 externer Link