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Updated: 24.08.2010 9:58

Initiative zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken

Was etwas holprig daherkommt, ist nicht mehr und nicht weniger als ein längerfristig angelegtes Projekt mit dem Ziel, linker Gewerkschaftspolitik größere Geltung zu verschaffen. Vorausgegangen war eine ca. einjährige Debatte in verschiedenen regionalen Diskussionszusammenhängen und in den Zeitschriften »Sozialismus« und »express«, die die Initiatoren ermutigte, das erste bundesweite Treffen zu organisieren, dem mittlerweile weitere folgten. Die Arbeit wird kontinuierlich fortgesetzt in einem Arbeitsausschuss sowie thematischen Arbeitsgruppen

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Übersicht

Jahreskonferenz der Gewerkschaftslinken im September 2010 updated

Krisenpolitik der Gewerkschaften: Kapitulieren oder gemeinsam kämpfen? Schluss mit den Zugeständnissen ans Kapital!

Wir wollen auf unserer Jahreskonferenz am Freitagabend eine Bestandsaufnahme machen zur Krisenpolitik der Gewerkschaften und zur aktuellen politischen Situation – wo stehen wir, wo muss es hingehen.
Am Samstag beginnen wir mit einer Podiumsdiskussion über betriebliche Kämpfe in Krisenzeiten – Erfolge, Misserfolge, neue Wege – wie streiten wir am erfolgreichsten für unsere Zukunft. Vertreter aus Betrieben werden über ihre Erfahrungen aus betrieblichen Kämpfen berichten.
Am Samstagnachmittag werden wir uns nach kurzen Einführungsreferaten in Workshops mit folgenden Themen beschäftigen:

  • Wie wehren wir uns gegen die Sparpakete von Kapital und Kabinett?
  • Gewerkschaftliche Tarifpolitik – welche Signale müssen wir setzen?
  • Organizing – ein Weg aus der gewerkschaftlichen Defensive?
  • Innergewerkschaftliche Demokratie – was hat sich verändert, wie können wir Einfluss nehmen?

Termin: Freitag, 24.September 2010 um 18.00 Uhr, Samstag, 25. September 2010 von 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Stuttgart, Gewerkschaftshaus, Willi-Bleicherstraße 20
Der Kongressflyer mit Informationen zum Ablauf und den Anmeldemöglichkeiten pdf-Datei.

  • Kapitulieren oder gemeinsam kämpfen? Initiative zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken sucht nach Alternativen zur Konzessionspolitiknew
    „Bei der diesjährigen Konferenz der Initiative zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken gibt es einiges zu diskutieren. Zum einen die Einschätzung der Wirtschaftsentwicklung und des Klassenkampfs. »Vor allem in der Metall- und Elektroindustrie hat mensch den Eindruck, daß hier mehrheitlich nicht eine Systemkrise, sondern lediglich eine besonders tiefe Konjunkturdelle gesehen wird«, heißt es im Aufruf zum Kongreß, der am 24. und 25. September in Stuttgart stattfinden wird. Aus Sicht der Einlader ist die Krise aber längst nicht überwunden. Was das für die weiter Entwicklung sozialer Konflikte bedeutet, wird eines der Diskussionsthemen sein…Artikel von Herbert Wulff in der jungen Welt vom 24.08.2010 externer Link

Skandal! DGB und BDA führen Gespräche über Streikrecht! Wir fordern dem DGB auf: lasst eure Finger von jeglicher Streikrechtseinschränkung!

Wie in unserem NWI-Info Nr. 29 schon kurz gemeldet, planen der DGB und die Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA) einen gemeinsamen Gesetzesinitiative, um das Streikrecht einzuschränken. Dies ist schon ein merkwürdiges Verständnis von Gewerkschaftspolitik, mit dem Klassengegner gemeinsame Eckpunkte zum Streikrecht vereinbaren zu wollen. Die schärfste Waffe der abhängig Beschäftigten darf sich eine Gewerkschaft nicht vom Klassengegner stumpf schleifen lassen. Dies ist ein Skandal und darf nicht geschehen!..“ Netzwerk-Info Gewerkschaftslinke Extra Streikrecht pdf-Datei. Aus dem Text: „…Beim zweiten Blick aber wird deutlich, gegen wen sich der Vorstoß des DGB und BDA wirklich richtet. Betrachten wir die Streiktätigkeit christlicher Gewerkschaften und "Gewerkschaften" wie die A.U.B., stellen wir erstaunt fest, dass diese sogenannten "Gewerkschaften" noch nie gestreikt haben und dies wohl auch nie tun werden! Es wird klar, der Vorstoß richtet sich einzig und allein gegen Gewerkschaften wie GDL, Cockpit, Marburger Bund, F.A.U. usw., die zur Durchsetzung ihrer Forderungen auch streiken. Unabhängig davon, wie stark diese Verbände mal mehr, mal weniger als reine Sparten-, Berufs-Gewerkschaften oder gar als ständische Vertretungen wirken und eingeschätzt werden müssen, muss für uns entscheidend sein: diese Verbände / Gewerkschaften kämpfen immer wieder (und dies mit durchaus gewerkschaftlichen Methoden wie Streik und oft für BRD und. DGB-Verhältnisse recht ungewohnter Konsequenz!) gegen unzureichende Bezahlung, für bessere Arbeitsbedingungen, kürzere Arbeitszeiten usw. usf. ihrer jeweiligen Klientel! Etwas, was die Mehrheit der DGB-Gewerkschaften (außer ab und zu mal ein paar Warnstreikrunden), mit ihrer Anpassungs- und Verzichtspolitik sowie ihrem Standortdenken ("Modernisierung der Tarifpolitik") in den letzten Jahren immer weniger tun! Damit stellen sich diese Verbände immer wieder gegen den aktuellen Anpassungs- und Verzichtskurs des DGB! Voila, da liegt für die DGB-Gewerkschaften der Hase im Pfeffer! Mit ihrem Gesetzes-Vorstoß versuchen die DGB-Gewerkschaften, sich diese lästige Infragestellung ihrer aktuellen Verzichtspolitik für die Zukunft vom Halse zu schaffen!...“

Gewerkschaftslinke verurteilen Tarifvertrag zu Leiharbeit. Niedriglöhne werden zementiert

„Am 30. April hat die DGB-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit mit dem Arbeitgeberverband iGZ einen neuen Tarifvertrag unterzeichnet. Er ist ein Schlag ins Gesicht der LeiharbeiterInnen. Mit diesem Tarifvertrag wird das seit 2004 gültige gesetzliche „Equal Pay“ ohne Not unterlaufen…“ Netzwerk-Info Gewerkschaftslinke extra TV Leiharbeit vom Mai 2010 pdf-Datei


Leserbriefe bitte schicken an: HKroha@t-online.de
Auf Wunsch veröffentlichen wir Leserbriefe unter "Diskussionsbeiträge"

Kontakt

Kontaktadressen zur Initiative

Grundinfos

Netzwerk-Info Gewerkschaftslinke - neueste und wichtige Ausgaben:

Nr. 30 vom August 2010 pdf-Datei

Netzwerk-Info Extra Streikrecht pdf-Datei

extra TV Leiharbeit vom Mai 2010 pdf-Datei

Nr. 28 vom Mai 2010 pdf-Datei

extra zum politischen Streik pdf-Datei

siehe auch

Plattform der Gewerkschaftslinken pdf-Datei

Metall-Tarifrunde 2008

bundesweite ver.di-Linke

ver.di-Linke NRW


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