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Updated: 10.09.2009 11:16

Schiff & Hafen: Arbeitsbedingungen

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HafenarbeiterInnen in einer erfolgreichen ökonomischen und politischen Auseinandersetzungnew

Studiogespräch mit Bernt Kamin-Seggewies, Betriebsratsvorsitzender bei den Gesamthafenbetrieben Hamburg. Anlaß war die Rezension des von ihm mit verfassten Buches "Kraftproben". Beitrag bei Radio Freies Sender Kombinat vom 09.12.2008. Teil 1 externer Link sowie Teil 2 externer Link

Eine neue Konvention der »International Labour Organisation« weckt Hoffnungen: Endlich menschenwürdige Arbeit auf See?

Die International Labour Organisation (ILO) hat im Februar dieses Jahres in Genf nach mehr als fünf Jahre währenden Vorverhandlungen eine umfassende, neue Konvention für die Seeschifffahrt beschlossen, um menschenwürdige Arbeit und eine faire Globalisierung auf See zu gewährleisten. Innerhalb von vier bis fünf Jahren, hofft die ILO, könnte diese Konvention weltweit in Kraft treten – das wäre für ein Abkommen dieser Reichweite ein beachtlicher Erfolg, und für die betroffenen Seeleute erst recht…Artikel von Jochen Hinz externer Link pdf-Datei (Der Autor ist Dezernatsleiter für Rechtsangelegenheiten und Ansprechperson für Korruptionsprävention bei der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord in Kiel. Er ist Vorsitzender des Fördervereins der Kieler Seemannsmission) in einem Sonderdruck aus der Zeitschrift WATERKANT (Link zum Verlag: (http://www.waterkant.info externer Link), ISSN 1611-1583, Heft 2 / 2006 (Juni-Ausgabe).

Die Seeverkehrswirtschaft - Treibende und Getriebene

Artikel von Thomas Hoppe in der SoZ externer Link - Sozialistische Zeitung vom April 2006

Seeschifffahrtskonferenz beschließt weltweiten Schutz für Seeleute

Die weltweit rund 1,5 Millionen Seeleute können künftig mit deutlich mehr Schutz für sich und ihre Familien rechnen. Auf ein entsprechendes Regelwerk, das Seearbeitsübereinkommen 2006, hat sich eine Konferenz aus Vertretern von Regierungen, Reedern und Gewerkschaften unter maßgeblicher Beteiligung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) geeinigt…“ Pressemitteilung von verdi vom 28.02.2006 externer Link

Kriminalisiert und entwürdigt. Die Umsetzung des ISPS-Code terrorisiert die Seeleute

Waterkant: ISPS„Seit dem 11. September 2001 haben sich die Arbeitsbedingungen für Seeleute merklich verändert, insbesondere, wenn sie aus muslimischen Ländern stammen: Die USA haben darauf gedrängt, die Sicherheitsstandards in den internationalen Häfen sowie an Bord von Schiffen mit mehr als 500 Bruttoregistertonnen zu verschärfen. Erfolgreich, denn schon Ende 2002 wurde der International Ship and Port Facility Security Code (ISPS) angenommen. Er ist seitdem Bestandteil der internationalen »Konvention zur Sicherheit von Leben auf See« (SOLAS) und seit dem 1. Juli 2004 verbindlich für Schiffe und Hafenanlagen…“ Artikel von Jan Oltmanns pdf-Datei als Sonderdruck aus der Zeitschrift WATERKANT Heft 4 / 2005 (Dezember)

Europäisch-Asiatisches Rahmenabkommen

Zum ersten Mal hat die ITF ein Rahmenabkommen mit europäischen und asiatischen Reedereien abgeschlossen, das unter anderem eine Mindestvergütung vorsieht- das dann auch gleich nicht erhöht wird. Angestrebt wird ein weltweites Abkommen. Die (englische) Pressemitteilung vom 12.Mai 2003 auf der ITF Seite externer Link

SWEATSHIPS

Sweatshops, Schwitzbuden - meist in irgendwelchen Sonderzonen ärmerer Länder liegend - sind inzwischen bekannt. Sweatships - ist eine neue Kampagne der Internationalen Transportarbeiterföderation mit der britischen (Labour-nahen) Initiative "War on want". Schwitzschiffe: Damit sind die Ferienkreuzfahrer gemeint, die im letzten Jahr bereits 12 Millionen Passagierfahrten verzeichneten. Für die einen ist es Luxustoursimus - für die anderen die Hölle. Ein heimlich gedrehter Dokumentarfilm von Bord eine zypriotischen Luxusliners hat die Kampagne zumindest in England in die Schlagzeilen gebracht. Einer der Initiatoren der Kampagne, Nick Deardon stellt Gründe und bisherigen Verlauf in einem Artikel für die Oktoberausgabe 2002 des Magazins "Red pepper" externer Link vor

Hafenarbeiter in Rostock wehren sich gegen Lohnabbau um 30 Prozent

"Für neu einzustellende Beschäftigte wollen die Arbeitgeber im Rostocker Hafen - die Seehafen Rostock Umschlagsgesellschaft mbH (SHR-U) und die Gesamthafenbetriebsgesellschaft Rostock (GHB) - nur noch 70 Prozent der Löhne und Gehälter zahlen. Dieses Angebot haben sie Anfang des Jahres nach einjährigem Verhandlungsmarathon vorgelegt...." ver.di-Pressemeldung externer Link

Schwarze Schafe mit bunter Flagge

"Billige, aber schlampige Schifffahrtsregister haben weltweit Hochkonjunktur. Was dem globalen Handel gut tut, kommt Umwelt und Seeleute teuer zu stehen. Internationale Studie vergleicht Standards der 38 führenden Flaggenstaaten..." Artikel von Michael Hollman externer Link in der taz vom 2.Juli.2001

Konzentration und Resignation: Arbeitsbedingungen in der heutigen Seefahrt

»Für Tiere demonstrieren sie – wer demonstriert für Seeleute?« Sonderdruck aus WATERKANT pdf-Datei Nr. 2 / Juni 2001 von Heide Gerstenberger

Gleicher Lohn auf allen Meeren, Internationaler Tarifvertrag der ITF

Artikel von Christoph Ruhkamp externer Link in der SoZ 2/2000

GHB KOLLEGEN UNTER DRUCK - GESCHAFTSFÜHRUNG DROHT MIT KONKURS

Auch die Hafen-Kollegen in Hamburg (GHB) stehen unter Druck, denn die Geschäftsleitung droht mit Konkurs. Sie will zur Abwendung einem Haustarifvertrag mit Einkommenseinbußen von bis zu 20 % durchsetzen, bei gleichzeitiger Ausweitung der Flexibilisierung. Wir dokumentieren den Aufruf zur Demonstration am 3.11.99 und bemühen uns um weitere Informationen

Auf der «Verona» hat die Crew nicht mal mehr Geld für Essen

Maltesischer Frachter liegt im Hamburger Hafen fest - Reeder lässt Besatzung hungern. Mehr dazu. (Quelle www.yahoo.de ) Aktuelle Meldungen sind auf der Dockers-Site externer Link von LabourNet UK externer Link zu finden.

siehe auch

Kämpfe und Aktionen

Gesamthafen- betriebsverein (GHB) in Bremerhaven

Kämpfe gegen "Port Packages" und Billigflaggen

Streiks gegen Liberalisierungspolitik der EU in 2003

Blockadeaktion der Hafenarbeiter gegen Billigflaggschiffe 2002

Hafenarbeiter boykottieren Billigflaggenschiffe in der Ostsee

Streik auf der "Free Atlas"

Schifffahrt-Sonderseite bei ver.di externer Link


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