| Gehälter der Sportler: Arm und Reich im olympischen Dorf 
Der eine verdient mehrere Millionen, die andere lebt von Hartz IV: Die Einkommen deutscher Athleten in Peking klaffen weit auseinander. Artikel von Alexander Mühlauer in der Süddeutschen Zeitung vom 07.08.2008 
Fußball ist ein Einfallstor für die Durchsetzung von Verhaltensstandards
„Unter den Titel Kontrollierte Urbanität - Zur Neoliberalisierung städtischer Sicherheitspolitik haben die Politikwissenschafter Volker Eick, Jens Sambale und Eric Töpfer ein Buch herausgegeben, das sich mit dem Wandel der Sicherheitspolitik im Neoliberalismus befasst. In 17 Beiträgen untersuchen Autoren, wie diese neoliberale Sicherheitspolitik im urbanen Raum konkret aussieht und wie sie das städtische Leben verändert. Dabei geht es auch darum, wie aus dem proletarischen Freizeitvergnügen Fußball ein kommerzieller Event wurde. Durchgesetzt wurden diese oft gravierenden Änderungen unter dem Stichwort "Kampf gegen die Hooligans", der sich oft als Abwehr der klassischen Fußballfans alten Stils entwickelt hat…“ Artikel von Peter Nowak auf Telepolis vom 01.01.2008
Kein Spiel für Linksaußen
Dass Fußball ein Arbeitersport ist, ist ein Mythos. Tatsächlich war der Kampf um den Ball lange Zeit in der Arbeiterbewegung als bürgerlich verpönt. Stars wurden gemobbt. Artikel von Lars Geiges in der Zeit vom 03.01.2007
Schenkeljäger. Fußballspieler-Export aus Argentinien nach Europa
Text der Radiosendung von Gaby Weber, gesendet am 30.6.06 auf ORF
Martin Ling: Messi, Romário, Asprilla, Tevez - Kreativer Spielerhandel in Lateinamerika
Artikel von Martin Ling aus dem Buch von Dario Azzellini und Stefan Thimmel (Hg.):
Futbolistas - Fußball und Lateinamerika: Hoffnungen, Helden, Politik und Kommerz
ISBN 3-935936-46-X; 256 Seiten; Zahlreiche Fotos; 18.00 € exklusiv im LabourNet
Weitere Informationen zum Buch, das Inhaltsverzeichnis und Bestellmöglichkeiten sowie Rezensionen zum Buch auf der Seite des Verlages Assoziation A 
Ballarbeit - Szenen aus Fußball und Migration - Eine Wanderausstellung der Projektgruppe Flutlicht vom 15. Juni bis 27. August 06 in Berlin / Museen Dahlem
Ballarbeit ist ein Versuch, das Zusammenspiel von Fußball und Migration erfahrbar zu machen - mit Schautafeln, Bildern, Gegenständen und multimedialer Unterstützung. Gegen Rassismus und Diskriminierung. Der Ausstellung geht es dabei auch um die historische Verbreitung des Fußballsports auf dem europäischen Kontinent: Vereine wie der FC Barcelona, Inter Mailand, Celtic Glasgow oder AEK Athen haben Einwanderer-Hintergründe. Die Globalisierung brachte bis heute eine immer größere Wanderung von Profispielern. Ballarbeit schaut nicht nur auf gut verdienende Stars, sondern erzählt auch von jungen afrikanischen Fußballern, die z. T. unter ausbeuterischen Umständen ihr Glück in Europa versuchen. Alle Texte der Ausstellung finden sich auf der Homepage von flutlicht - Verein für antirassistische Fußballkultur - unter „Ausstellung“
Der Fußball-Kapitalismus
„Hartnäckig hält sich die Legende, Fußball sei eine Arbeitersportart. Richtig ist daran soviel, dass die sportliche Kooperation einer Fußballmannschaft der Arbeitskooperation einer kapitalistischen Fabrik nachgebildet ist…“ Artikel von Wal Buchenberg vom 18. Mai 2006 im Karl-Marx-Forum 
Fifa. Ein Konzern wie ein Kegelclub
Der Spitzenverband mit Sitz in Zürich und sein Vorsitzender Sepp Blatter: Milliardenumsätze und ein System von Abhängigkeiten. Artikel von Thomas Kistner in Süddeutsche Zeitung vom 04.05.2006 
Alle 250.000 sind verdächtig. Ob Würstchenverkäufer, ob Journalistin - wer bei der WM arbeitet, wird vom Verfassungsschutz durchleuchtet. Auf zweifelhafter rechtlicher Grundlage
Artikel von Mauritius Much in der taz vom 18.3.2006 
Handel mit Fußballprofis. Anpfiff zum Milliardenspiel
Artikel von R. Wengenmayr in Handelsblatt vom 9. März 2006 
Fußball WM 2006: Sport und Ökonomie im Zeichen der Globalisierung
Special in Süddeutsche Zeitung  |