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Updated: 31.01.2012 10:53

Sport- und Freizeitwirtschaft


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Störaktion bei Peymann-Premiere updated

"Die Theaterpremiere von "Dantons Tod" am Berliner Ensemble wurde gestern, am 03.01.2012, durch eine künstlerische Intervention bereichert. Aufhänger ist der laufende Arbeitskampf der "unsichtbaren" Mitarbeiter des Hauses (Bühnentechnik, Requisite etc.), die sich seit dem vergangenen Jahr organisieren. Sie wehren sich gegen zunehmend prekäre Beschäftigungsverhältnisse und fordern einen Tarifvertrag, wie er an anderen Berliner Theatern längst üblich ist…“ Ein kurzer Bericht auf Indymedia vom 04.01.2012 externer Link. Siehe dazu auch:

  • Alles nur Theater? Die Beschäftigten des Berliner Ensemble müssen sich im Tarifstreit geduldennew
    Ausgerechnet in dem einstigen Brecht-Theater droht ein Arbeitskampf. Die Beschäftigten des Berliner Ensemble wollen mit Unterstützung von ver.di einen Haustarifvertrag durchsetzen. Die Geschäftsführung antwortet mit Verzögerungen. Artikel von Katja Herzberg im Neues Deutschland vom 27.01.2012 externer Link. Aus dem Text: „(…) Beschäftigte der Bühnentechnik, Requisite, Beleuchtung, von Ton und weiteren Bereichen sind Ende 2010 auf ver.di zugegangen, weil sie einen Haustarifvertrag mit der Theaterleitung vereinbaren wollen. In der gemeinnützigen GmbH, in der auch der Intendant und Regisseur Claus Peymann Geschäftsführer ist, seien immer mehr Kollegen als Aushilfen, nur befristet beschäftigt oder gar Leiharbeiter. »Wir wollen, dass prekäre Beschäftigungsverhältnisse, die einer ›Hire-and-Fire‹-Mentalität Vorschub leisten, in reguläre Voll- bzw. Teilzeitstellen umgewandelt werden«, heißt es etwa in einem Flugblatt, das die Beschäftigten schon mehrmals an Theatergäste verteilt haben. Von einem Haustarifvertrag versprechen sich die insgesamt rund 110 Beschäftigten faire Arbeitsbedingungen und transparente Bezahlung. »Wir fordern nichts anderes als anderswo«, erläutert Schreckenberg. Schließlich gelten in vielen anderen Berliner Theatern längst Tarifverträge, etwa im Deutschen Theater, im Maxim Gorki Theater, in der Schaubühne und in der Philharmonie…“

  • »Auf und hinter der Bühne«
    Vergangene Woche fand die Theaterpremiere von »Dantons Tod« am Berliner Ensemble statt. Die Initiative »Das Grollen im Zuschauermagen« nutzte die Aufführung für eine künstlerisch-politische Intervention. Die Jungle World sprach mit einem Mitglied der Initiative. Small Talk von Peter Nowak in der Jungle World vom 12. Januar 2012 externer Link

Kultur und Arbeitskampf. Immer mehr Beschäftigte im Kulturbetrieb treten für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen ein und streiken sogar dafür

Opernfans können aufatmen. Einen Tag vor der Premiere der Wagner-Festspiele in Bayreuth hat sich die Dienstleistungsgewerkschaft verdi mit der Festspielleitung auf einen Tarifvertrag für die Bühnentechniker geeinigt. Er ist eine Premiere der besonderen Art…“ Artikel von Peter Nowak auf Telepolis vom 25.07.2009 externer Link

Überwachung bei Bühnen der Stadt: Mitarbeiter des Köner Schauspielhauses entdeckten Kameras

„Mitarbeiter des Schauspielhauses haben im Ankleidebereich als Rauchmelder getarnte Kameras entdeckt. Nach Angaben der Gewerkschaft „verdi“ soll die Leitung der städtischen Bühnen auf diese Weise ihre Mitarbeiter überwachen wollen. „Diese illegale Maßnahme ist ein Verstoß gegen bestehendes Recht und stellt einen eklatanten Vertrauensbruch der Verwaltung zu den Beschäftigten dar“, sagte Gewerkschaftssekretär Martin Nees. „Lidl ist überall.“…“ Artikel von Helmut Frangenberg im Kölner Stadtanzeiger externer Link vom 09.04.2008

Kein Betriebsrat bei Alltours

  • "Den Leuten wurde Angst gemacht"
    Beim Reiseunternehmen Alltours sind drei Mitarbeiter mit dem Versuch gescheitert, einen Betriebsrat zu gründen. Ihre Kollegen waren einstimmig dagegen. Nun erhebt die Initiatorin der Wahl schwere Vorwürfe gegen die Geschäftsleitung. Artikel von Lukas Bay in Spiegel-Online externer Link vom 14.09.2006
  • alltours Mitarbeiter sprechen sich eindeutig gegen Betriebsrat aus - Keine Stimme für Kandidaten zum Wahlvorstand
    „Die von drei Mitarbeitern der alltours flugreisen gmbh gestartete Initiative zur Gründung eines Betriebsrates ist von der Belegschaft mit einem eindeutigen Votum abgelehnt worden. Auf der Betriebsversammlung am 05.09.2006 in der Duisburger Unternehmenszentrale erhielten alle drei Kandidaten für den Wahlvorstand zur Einleitung einer Betriebsratswahl keine einzige Stimme. An der Betriebsversammlung hatten 276 Mitarbeiter von alltours flugreisen am Standort Duisburg teilgenommen…“ Presseerklärung der alltours flugreisen GmbH externer Link vom 05.09.2006

KollegInnen des Maritimobades in Oer-Erkenschwick brauchen Unterstützung am 8. November 2005!

Drei Mitarbeiter des Maritimobades in Oer-Erkenschwick, die gegen schlechte Arbeitsbedingungen einen Betriebsrat gründen wollen, haben sich vor einigen Wochen an den stellv. Fraktionvorsitzenden der SPD im Stadtrat gewandt, um sich über die Möglichkeiten zu informieren. Kurze Zeit später erhielten alle drei die Kündigung des Arbeitsverhältnisses, da sie angeblich Betriebsinterna verraten hätten. Ver.di Recklinghausen organisiert derzeit verschiedene Solidaritätsmaßnahmen, u.a. die juristische Vertretung der Betroffenen und Unterstützung für den noch laufenden Prozeß der Betriebsratsbildung. Am Dienstag den 8.11.05 findet vor dem Maritimo ab 7.00 eine Solikundgebung statt, die die an diesem Morgen laufende Betriebsversammlung und dortige Wahl des Wahlvorstandes unterstützen soll. Bitte macht mit! Weitere Infos folgen…

Neue Technologien und die Auswirkungen auf Beschäftigten in Hotels, Gaststätten und im Tourismus

In den letzten 10 Jahren hat sich IT im Dienstleistungsbereich breit gemacht. Dieser englischsprachige Artikel aus dem Asian Labour Update befaßt sich mit den Auswirkungen von IT und wie die Gewerkschaften damit umgehen sollen: New Technologies and Hotel, Restaurant, Catering and Tourism Workers externer Link

Disney: Schuften für Mickey Mouse und wenig Mäuse

"Das Weihnachtsgeschäft [2000] läuft und im Einzelhandel lässt das Klingeln der Ladenkasse die Herzen höher schlagen. Gar nicht weihnachtlich ums Herz wird einem dagegen, wenn man erfährt, unter welchen Bedingen das, was da zum Fest der Liebe auf dem Gabentisch kommen soll, produziert wurde. (...) Artikel von Wolfgang Pomrehn

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