Wenig solidarisch und in Konkurrenz zueinander. Der Bedeutungsverlust der deutschen Gewerkschaften

Emanzipation - Zeitschrift für sozialistische Theorie und Praxis - vom Juni 2013: "Ist die alte Arbeiterbewegung tot?" Aus der Sicht des britischen Wirtschaftsmagazins The Economist (7. Juni 2003) gibt es angesichts der Wucht des Strukturwandels nur zwei Alternativen für die Gewerkschaften: «Adept or die – Passt euch an oder sterbt.» Aber: «Wer seine Lage erkannt hat, wie soll der aufzuhalten sein?», heißt es bei Bert Brecht im «Lob der Dialektik»...” Artikel von Manfred Dietenberger in Emanzipation – Zeitschrift für sozialistische Theorie und Praxis – vom Juni 2013 : “Ist die alte Arbeiterbewegung tot?” – exklusiv im LabourNet Germany, wir danken!

  • Aus dem Text: “… Wenn die Gewerkschaften in der Krise nicht weiter in die Defensive geraten wollen, müssen sie unbedingt neben der Mitgliedergewinnung ihr Augenmerk auf eine konsequente Interessenvertretung der abhängig Beschäftigten legen. Dazu muss endlich wieder klar sein: Es gibt keine gemeinsamen Interessen zwischen Kapital und Arbeit. Kapitalmacht braucht gewerkschaftliche Gegenmacht. Im weiteren Verlauf der Krise müssen sich die Lösungsvorschläge der Gewerkschaften diametral von denen des Kapitals und ihrer Regierung unterscheiden, allein der Versuch zu retten, was noch zu retten ist, kann nicht länger die Perspektive sein.”
  • Siehe Inhaltsverzeichnis und Bestellung von Emanzipation – Zeitschrift für sozialistische Theorie und Praxis – vom Juni 2013: “Ist die alte Arbeiterbewegung tot?” auf der Homepage der Zeitschrift externer Link
  • Siehe daraus auch: Ist die alte Arbeiterbewegung am Ende?
    Editorial von Christian Zeller externer Link zur Emanzipation – Zeitschrift für sozialistische Theorie und Praxis – vom Juni 2013: Ist die alte Arbeiterbewegung tot?