Dritte globale Konferenz des alternativen gewerkschaftlichen Netzwerkes in Madrid: Erfolgreich abgeschlossen

Netzwerklogo: das Internationale gewerkschaftliche Netzwerk für Solidarität und KampfNach 2013 und 2015 tagte vom 25.-28. Januar 2018 die dritte globale Konferenz des alternativen gewerkschaftlichen Netzwerkes für Solidarität und Kampf in Madrid, wo der Gewerkschaftsbund CGT Gastgeber war. Ausführliche Berichte und Debatten galten vor allen Dingen dem Kampf der 32 anwesenden Organisationen gegen den kapitalistischen Alltag in den mehr als 25 vertretenen Ländern, aber auch die weitere gemeinsame Entwicklung des Netzwerkes war ein zentrales Thema. Und auch wenn aufgrund aktueller Auseinandersetzungen wichtige Mitgliedsorganisationen, wie die Opposition in der mexikanischen LehrerInnen-Gewerkschaft CNTE nicht anwesend sein konnten, hatten auch diese GewerkschafterInnen ihre Entschlossenheit bekundet, die wesentlichen Beschlüsse der weiteren gemeinsamen Arbeit, wie etwa der globale Frauenstreiktag am 8. März 2018 oder aber die nahezu überall anstehende Aufgabe des gewerkschaftlichen Kampfes gegen Rassismus und Nationalismus mit zu tragen. In dem kurzen Video „Rueda de prensa III Encuentro de la Red Sindical Internacional“ am 25. Januar 2018 im Rojo y Negro You Tube Kanal externer Link wird die einleitende Pressekonferenz der drei koordinierenden Gewerkschaften CGT Spanien, SUD Solidaires Frankreich und CSP Conlutas Brasilien dokumentiert. Siehe dazu drei weitere Video-Beiträge des Rojo y Negro-Kanals und die Abschlusserklärung des Treffens:

  • „Conclusiones del día 26 del III Encuentro de la Red Sindical Internacional de Solidaridad y Luchas“ am 26. Januar 2018 externer Link ist die abschließende Zusammenfassung der Arbeiten des zweiten Tages des 3. Globalen Treffens, bei der vor allem deutlich wird, wie sehr sich die Auseinandersetzungen in den verschiedenen Ländern immer weiter annähern, weil die Bedingungen des Lebens und Arbeitens im kapitalistischen Alltag sich immer mehr annähern. Dies betrifft sowohl den Kampf gegen Zeit- und Leiharbeit, wie auch den Kampf um einen ausreichenden Mindestlohn und den Kampf zur Verteidigung der Rechte der MigrantInnen in aller Welt.