[25.-28. Januar 2018, Madrid] Das dritte Treffen des alternativen gewerkschaftlichen Netzwerkes für Solidarität und Kampf

Netzwerklogo: das Internationale gewerkschaftliche Netzwerk für Solidarität und KampfNach 2013 in Paris und 2015 im brasilianischen Campinas wird das dritte Treffen des Netzwerkes im Januar 2018 in Madrid stattfinden – womit dann die drei Treffen in den Ländern stattgefunden haben werden, deren alternative Gewerkschaften den Kern dieses Netzwerkes ausmachen, auch wenn inzwischen eine ganze Reihe weiterer Gewerkschaften und gewerkschaftlich orientierter Gruppierungen (wie auch das LabourNet Germany) jenseits der rund 50, die das Netzwerk  2013 gegründet haben, dazu gekommen sind. SUD Solidaires aus Frankreich, die CGT aus Spanien und CSP Conlutas aus Brasilien sind jene, die auch die Koordination des Netzwerkes betreiben. Aber auch zahlreiche relevante Gewerkschaften aus afrikanischen und lateinamerikanischen Ländern, einige italienische Basisgewerkschaften und neu gegründete Gewerkschaften etwa aus Portugal sind Bestandteile des Netzwerkes, das offen ist für Gewerkschaften aus dem Internationalen Gewerkschaftsbund, dem Weltgewerkschaftsbund und solchen ohne Zugehörigkeit zu internationalen Verbänden. Zum dritten Treffen des Netzwerkes siehe eine knappe deutsche Zusammenfassung der bisher (in zahlreichen anderen Sprachen) erschienenen beiden Dokumente zu diesem 3. Treffen – dem Aufruf und einer Skizze der Themen und ihrer Vorbereitung, sowie die Links zu den Dokumenten:

  • „3rd International Labour Network of Solidarity and Struggle Meeting“ am 17. Juli 2017 bei der Netzwerk-Seite Labour Solidarity.org externer Link ist die englische Fassung des Aufrufs zu diesem 3. Treffen in Madrid (in anderen Sprachen teilweise früher erschienen). Hier wird nochmals der politische Charakter dieses Netzwerkes kurz charakterisiert, als ein Netzwerk von Gewerkschaften und gewerkschaftsnaher Organisationen und Gruppierungen, die verbindet, für eine Gewerkschaftsorientierung einzutreten des Antikapitalismus, der kämpferischen Praxis und der Unabhängigkeit von Unternehmen und Regierungen, im Kampf gegen Ausbeutung und jede Form der Repression (sei es Sexismus, Rassismus, Homophobie oder Fremdenfeindlichkeit), für erweiterte demokratische Rechte, ökologische Entwicklung und Selbstverwaltung. Dabei sind sowohl Gewerkschaften, die dem Internationalen Gewerkschaftsbund angehören, als auch solche, die dem Weltgewerkschaftsbund angehören, sowie solche ohne Zugehörigkeiten dieser Art in dem Netzwerk aktiv – und willkommen. In der BRD, als ein Resultat des Zustandes der Gewerkschaftsbewegung hierzulande, sind dem Netzwerk nur wenige kleine Gruppen angeschlossen – von denen eine das LabourNet Germany ist.  Für die weitere Entwicklung von Debatte und Zusammenarbeit sollen die inhaltlichen Texte, die auf dem 2. Treffen 2015 in Campinas (Brasilien) gemeinsam verabschiedet wurden und allesamt auf der Webseite dokumentiert sind, die Grundlage bilden – auch konkret als Ausgangspunkt für Stellungnahmen, Kritiken, Vorschläge.
  • „III Meeting of the International Trade Union Network of Solidarity and Struggle- Madrid, 25th – 28th January 2018“ vom 24. Juli 2017 ebenfalls auf Labour Solidarity.org externer Link ist der erste Newsletter zu diesem Treffen, in dem vor allem der Gang der Diskussion der Themenbereiche näher erläutert und zeitlich abgesteckt wird. Für die Debatten in Madrid wurden bisher 5 Themenbereiche abgesteckt, von denen die meisten auf der Basis bisheriger Entschließungen weiter diskutiert, präzisiert, korrigiert und erweitert werden sollen und können. In diesem Newsletter sind zu den Themenbereichen „Selbstverwaltung“, „Frauen“, Migration“ und „Repression“ jeweils Links zu bisher verabschiedeten Dokumenten in mehreren Sprachen angegeben. Der neue Themenbereich „Erbe des Kolonialismus“ wurde vor allem von afrikanischen und lateinamerikanischen Gewerkschaften vorgeschlagen. Bis zum 8. Oktober 2017 können Thesen, Stellungnahmen, Kritiken und andere Texte (in möglichst zwei der im Netzwerk „gängigen“ Sprachen) vorgelegt werden, die dann wiederum bis zum 3. Dezember 2017 in allen Organisationen diskutiert werden können und sollen. Im weiteren Verlauf informiert der Newsletter über organisatorische Abläufe und Bedingungen der Teilnahme an dem Madrider Treffen.