„Einen Schlussstrich unter die internen Personalquerelen wollte die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) auf ihrer außerordentlichen Generalversammlung ziehen, die am Dienstag und Mittwoch in Berlin stattfand…“ Artikel von Rainer Balcerowiak im Neues Deutschland vom 17.05.2013 externer Link

Aus dem Text: „(…)  Im Mittelpunkt stehen für die GDL die Tarifverhandlungen mit der Deutschen Bahn über einen »Zukunftstarifvertrag«. In diesem sollen unter anderem Festlegungen zu Kündigungsschutz, Altersteilzeit und Besitzstandswahrung bei Tätigkeitswechsel getroffen werden. Da der alte Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung bereits vor zwei Jahren ohne Nachwirkung ausgelaufen ist, befinde man sich hier derzeit in einem tariflosen Zustand, so Weselsky. Verhandlungen mit der Bahn AG seien bislang ergebnislos geblieben, und daher müsse man nun den Druck erhöhen. Die GDL will durchsetzen, dass Arbeitsverhältnisse und Vergütung von Lokführern in vollem Umfang garantiert bleiben, wenn diese ihre Tätigkeit aus gesundheitlichen oder betriebsbedingten Gründen nicht mehr ausüben können. Nicht verhandelbar sei für die GDL das Vorhaben des Unternehmens, Arbeitsplätze in derartigen Fällen aus dem Geltungsbereich des Lokführertarifvertrages auszugliedern und bei der Konzerntochter DB JobService anzusiedeln, betonte Weselsky. Das gelte auch für die von ihm als »Landverschickung« bezeichnete Praxis, Beschäftigte bei Wegfall ihres alten Arbeitsplatzes in wohnortferne Regionen versetzen zu können…“