Selbst Gewerkschaften beteiligen sich am „ideologischen Geschwafel von der schönen neuen Arbeitswelt“

Grafik zur Debatte um Arbeit 4.0. - fuer das LabourNet Germany erstellt durch T.S.“Die Schöne neue Arbeitswelt – Arbeit 4.0. Die Digitalisierung wird kommen, das wird als scheinbare Notwendigkeit verkauft. Arbeit 4.0 – gefährdet das Arbeitsrecht, dass meint Dr. Rolf Geffken, Arbeits-, Wirtschaftsrechtler und Autor aus Hamburg. Wir haben mit ihm über die gar nicht so schöne mehr oder weniger neue Arbeitswelt gesprochen.” Gespräch Radio Dreyeckland mit Rolf Geffken vom 1. Juli 2016 als Podcast externer Link Audio Datei (Dauer: ca. 10:20 Min.) – ein sehr guter Beitrag! Siehe dazu:

  • Die Chimäre von der „Arbeit 4.0“- IG Metall beteiligt sich an „Dialog“ / Boykottaufruf
    Ein Gespenst geht um im deutschen Arbeitsrecht und in deutschen Betriebsratsbüros: Es ist das Gespenst von der „Arbeit 4.0“, vor der man angeblich keine Angst haben muß und die uns allen „große Chancen“ bietet. Kritiker werden schon gleich mal gern als „Fortschrittsverweigerer“ in die Ecke verwiesen und die IG Metall beteiligt sich aktiv an einem von Bundesregierung und Unternehmern gestarteten „Dialog“ zum Thema. (…) Wir rufen zum BOYKOTT dieses „vermeintlichen Dialogs“ der Bundesregierung auf, weil das ganze Projekt wie viele ähnliche Versuche zuvor im Ergebnis nur erneut das Arbeitsrecht „individualisiert“ und effektive Mitbestimmung beschränkt. Statt den Gefahren der „permanenten Verfügbarkeit“ durch Digitalisierung kollektiv zu begegnen und Angriffe auf das Normalarbeitsverhältnis abzuwehren, streuen jedoch sogar DGB-nahe Zeitschriften, wie etwa „Arbeitsrecht im Betrieb“ den Betriebsräten mit der Parole „Keine Angst vor 4.0“ Sand in die Augen.” Aus dem RAT & TAT Info Nr. 249 vom 20.7.2016 der Kanzlei RAT & TAT / Rolf Geffken