Luxemburg-Leaks: Konzerne ertricksen sich in Luxemburg Milliarden an Steuern

Geheime Dokumente ermöglichen einen einmaligen Blick auf die Steueroase Luxemburg. Konzerne wie Amazon, Pepsi und Eon können ihre Abgabenlast durch Umwege über das Großherzogtum kleinrechnen…Artikel von Bastian Brinkmann, Cerstin Gammelin und Bastian Obermayer in der Süddeutschen online vom 5. November 2014 externer Link. Siehe dazu:

  • Skandal um LuxLeaks: Sie verlassen den besteuerten Sektor New
    Das EU-Parlament deckt auf, wie Staaten Schlupflöcher für Steuern zulassen. Auslöser ist Luxemburg, dessen Ex-Premier Juncker Stellung nehmen will. (…) Die Anhörung zu dieser LuxLeaks-Affäre könnte turbulent werden, denn die Abgeordneten haben in monatelanger Kleinarbeit viele Schlupflöcher und Versäumnisse bei der Besteuerung großer Konzerne in der gesamten EU offen gelegt. Dies geht aus dem Entwurf des Abschlussberichts des TAXE-Ausschusses hervor, über den das Parlament im Oktober abstimmen will. In dem 46-seitigen, der taz vorliegenden Entwurf, werden die 28 EU-Staaten unverblümt des Rechtsbruchs beschuldigt…” Artikel von Eric Bonse vom 18.8.2015 in der taz online externer Link
  • Steuervermeidung: Vielfältige Praktiken mit drastischen Folgen für die Allgemeinheit
    Steuern sind die wesentlichste Grundlage aller Staatstätigkeiten und öffentlicher Güter. Die Steuerhoheit ist Herzstück nationalstaatlicher Souveränität. Den zahlreichen länderspezifischen Regelungen stehen heute jedoch multinational agierende Konzerne gegenüber, deren Wirtschaftstätigkeit und deren Profite sich nicht mehr klar einzelnen Nationalstaaten zuordnen lassen…” Artikel von Philipp Gerhartinger vom 6.November 2014 im Blog Arbeit&Wirtschaft externer Link