Bundesweite Kampagne "Mietenwahnsinn stoppen"Bei zuletzt 2,8 Millionen Studierenden gibt es laut DSW derzeit nur 192.000 Wohnheimplätze. Die übergroße Mehrheit muss sich auf dem freien Markt durchschlagen – und dabei immer tiefer in die Tasche greifen. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat ermittelt, dass die Nettomietpreise bei Neuvermietungen für Studenten in Berlin binnen sieben Jahren um 70 Prozent angezogen haben, gefolgt von Stuttgart mit rund 62 und München mit 53 Prozent. Bayerns Landeshauptstadt ist und bleibt das mit Abstand teuerste Pflaster, hier werden laut IW-Auswertung im Schnitt 18,40 Euro je Quadratmeter fällig. In Stuttgart sind es 14,90 Euro, in Frankfurt am Main 14, in Heidelberg zwölf, in Berlin, Bonn und Köln jeweils elf Euro. Die Befunde decken sich mit einer aktuellen Erhebung des Moses-Mendelssohn-Instituts“ – aus dem Beitrag „Studenten suchen Obdach“ von Ralf Wurzbacher am 13. Oktober 2017 in der jungen welt externer Link zu einer weiteren wesentlichen Facette der Mietpreis-Explosion in der BRD. Siehe dazu:

  • LAK Berlin reagiert auf akute Wohnungsnot unter Studierenden New

    Die LandesAstenKonferenz Berlin (LAK) fordert den Berliner Senat auf, kurzfristig Notunterkünfte für Studierende einzurichten. Damit reagiert die LAK auf steigende Wohnungslosigkeit unter Studierenden, die zum Wintersemesterbeginn 2017 neue Ausmaße annimmt. Darüber hinaus ruft die LAK betroffene Studierende dazu auf, persönliche Erfahrungsberichte über prekäre Wohnsituationen und Wohnungslosigkeit einzusenden…” Pressemitteilung vom 16. Oktober 2017 der LandesAstenKonferenz Berlin externer Link, Zusammenschluss der Verfassten Studierendenschaften in Berlin