Sackgasse prekäre Arbeitsverhältnisse: Kurswechsel hin zu einer solidarischen Neuordnung des Arbeitsmarktes

Quelle: Pressemitteilung der IG Metall vom 19.12.2012 externer Link

Nicht alles, was Arbeit schafft ist auch sozial. Wenn junge Menschen, Frauen, Minijobber, befristet Beschäftigte und gering Qualifizierte für einen Niedriglohn arbeiten müssen, dann ist das weder fair noch gerecht. Im Gegenteil: Arbeitskraft wird zunehmend entwertet. Damit muss Schluss sein, fordert der IG Metall. Es ist Zeit für eine neue Ordnung auf dem Arbeitsmarkt…“

Aus dem Text: „… Die Verwilderung des Arbeitsmarktes muss beendet und die prekäre Beschäftigung beseitigt werden. Die IG Metall fordert, dass ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt wird, prekäre Beschäftigung abgebaut wird, Leiharbeit gleich bezahlt wird und eine Qualifizierungsoffensive angesichts des zu erwartenden Fachkräftemangels gestartet wird. Nur so kann eine gerechtere Arbeitswelt gestaltet und den Menschen eine Perspektive gegeben werden. In ihrer Berliner Erklärung heißt es: Jeder muss von seiner Arbeit leben können. Leitbild ist gute Arbeit, die die Gesundheit schützt, sicher ist und die fachlichen und kreativen Fähigkeiten der Menschen fördert…“