„Streiks und Blockaden durch bewaffnete Gruppen lähmen seit Wochen Libyens Ölhäfen, wichtige Einnahmequellen für das Land. Der Regierungschef droht nun mit militärischer Gewalt…“ Artikel von Astrid Frefel, Kairo, in der NZZ vom 17.08.2013  Aus dem Text: „(…) Die Forderungen der Streikenden sind unterschiedlich. Ein Terminal steht still, weil eine bewaffnete Gruppe verlangt, dass 1500 Arbeiter aus der Region angestellt werden. Andernorts herrscht Unzufriedenheit mit Löhnen und dem Management. Grosse Verladehäfen werden seit Wochen bestreikt, weil das bewaffnete Sicherheitspersonal der Regierung Unregelmässigkeiten beim Verkauf vorwirft. Es drohte, das Öl selbst zu vermarkten. Der Regierungschef Ali Zaidan hat am Donnerstag den Streikenden damit gedroht, dass er alle Schiffe ohne Verträge mit der nationalen Ölgesellschaft bombardieren lassen würde. Er werde militärische Gewalt anwenden, sollte die Blockade der Häfen nicht abgebrochen werden.“ » weiter
 
n dem zusammen mit Gottlob Schober geschriebenen Buch Es ist genug! Auch alte Menschen haben Rechte zieht Claus Fussek eine katastrophale Bilanz der deutschen Altenpflege. Reinhard Jellen sprach mit dem Pflege-Kritiker auf Telepolis vom 18.08.2013.  Aus dem Text: „(..) [Frage:] Menschen die wegen Arbeitsunfähigkeit oder fehlender Arbeit aus dem Profitmaximierungsmaschine fallen haben eben keine Lobby ... Claus Fussek: Die Lobby sind wir doch selber! Wir können diese Lobby schaffen. Für mich ist das Ganze schon einigermaßen paradox: Die Alten könnten ja eigentlich die Politik bestimmen. In allen Städten könnte man engagierte Seniorenbeiräte ins Leben rufen. Es gibt ja keinen Menschen, der für schlechte Pflege ist. Niemand will nach dem Minutentakt gepflegt werden. Kennen Sie jemand in Deutschland, der gegen eine bessere Bezahlung der Pflegekräfte ist? Es liegt hier doch hier keinerlei Erkenntnisproblem vor. Genauso wie bei den Erzieherinnen und Kindergärtnerinnen. Hier stellen wir fest: Würden wir diesen Berufsstand besser bezahlen, dann hätten wir mehr Erzieherinnen. Ja dann bezahlen wir sie halt besser! Die mächtigsten Arbeitgeber sind doch die Kirchen und die Wohlfahrtsverbände…“ » weiter
 
„Dutzende Mitglieder einer Bürgerinitiative gegen Zwangsräumungen haben am Freitag (16.8.) eine Bankfiliale auf Mallorca gestürmt, um gegen missbräuliche Klauseln in Hypothekenverträgen zu protestieren. Ziel der Demonstranten war eine Niederlassung der Sparkasse Sa Nostra in der Fußgängerzone in Palmas Altstadt. Dort übergaben die Teilnehmer am Morgen dem Filialleiter ein Protestschreiben und blockierten den Publikumsverkehr, so dass die Bank den Geschäftsbetrieb aussetzen musste…“ Meldung in der Mallorca Zeitung vom 16.08.2013 » weiter
 
Frohes Schaffen – Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral"Konstantin Faigles essayistisch-satirische Doku-Fiktion zeigt: Der moderne aufgeklärte Mensch ist nicht frei von Irrglauben und geistigem Zwang. Er hat längst einen anderen Gott erwählt: Die Arbeit. Arbeit ist eine Sucht, ein Fetisch, ein Mantra, das uns tagtäglich umgibt. Sie ist zugleich Sicherheit, Selbstbestätigung und Existenzberechtigung. In Zeiten von Wirtschaftskrise und rasantem Arbeitsplatzabbau hinterfragt FROHES SCHAFFEN diesen „heiligen“ Lebenssinn der Arbeit. Eine wunderbar ketzerische, filmische Reflektion – unterhaltsam, humorvoll und zugleich tiefgründig." Ein Film von Konstantin Faigle (Deutschland 2012, 98 Minuten). Siehe die Homepage zum Film. Siehe dazu weitere Infos » weiter
 
Video: Das waren meine Jahre bei FoxconnLiu Xing arbeitete 5 Jahre bei Foxconn in Shenzhen, Südchina, und stellte u.a. Teile für das Apple-iPhone her. Im Interview schildert sie die harten Arbeitsbedingungen und die systematische Vertuschung von Arbeitsunfällenbeim derzeit größten Elektronikhersteller der Welt. Der Film "Das waren meine Jahre bei Foxconn" wurde von SACOM gedreht, einer NGO aus Hongkong, die sich für die Belange der Foxconn-Arbeiter_innen einsetzt. Das Video bei labournet.tv (chinesisch mit dt. UT | 6 min | 2013) » weiter
 
burger king sommer 2013“(...) In einem Prozess gegen einen Betriebsrat der Schnellrestaurantkette Burger King hat das Arbeitsgericht Frankfurt einen Vergleich vorgeschlagen. Der neu eingestiegene Franchisenehmer Yi-Ko soll auf seine Forderung nach 49.000 Euro verzichten, wenn der Betriebsrat seine Tätigkeiten künftig transparent gestaltet und anmeldet, schlug die Arbeitsrichterin am Donnerstag beim Gütetermin vor. Zudem müssten noch zwei ausstehende Monatsgehälter gezahlt werden, die Yi-Ko einbehalten hat. Die Parteien erhielten eine Entscheidungsfrist von zwei Wochen, eine Einigung scheint allerdings unwahrscheinlich...” Agenturmeldung in der Frankfurter Rundschau vom 15.08.2013 » weiter
 
Peru: Streik im Sanitärbereich in LimaZu den zahlreichen Streiks der letzten Wochen - vor allem wiederholt im Gesundheitswesen und im öffentlichen Verkehr sowie der Müllwerker - und den Auseinandersetzungen um das neue Arbeitsrecht im öffentlichen Dienst kommen nun auch betriebliche Streiks in industriellen Unternehmen hinzu. Beim Keramik-Unternehmen Corporación Celima-Trébol in Lima streikt die Belegschaft seit mehreren Tagen, weil die Unternehmensleitung sich weigert, arbeitsgerichtliche Verfügungen zu befolgen... » weiter
 
CO: Nationale Protest- und Streiktage ab 19. August: Landwirtschaft, Gesundheitswesen und TransportZahlreiche Gewerkschaften, Landarbeiter- und Bauernverbände haben ab kommenden Montag zu landesweiten Protest- und Streiktagen aufgerufen - an denen sich auch soziale und Jugendorganisationen beteiligen werden. Ziele sind dabei das Zusammenbringen zahlreicher Auseinandersetzungen quer durchs Land, ein nationales Koordinationstreffen der Bewegungen zur Monatswende und gemeinsame Aktionen in der Folgezeit. Der Aufruf "Lunes 19 de agosto: Jornada nacional de protesta y paros indefinidos" vom 12. August 2013 bei Agencia Prensa Rural zeigt Breite schon bei den unterzeichnenden Gruppierungen. Siehe dazu das Mobilisierungsvideo: 19A: Pliego Mínimo del Paro Nacional Agrario y Popular » weiter
 
Das Massaker in der Lonmin-MineWährend die Farlam-Komission immer noch tagt (die das Massaker untersuchen soll) und die Opfer aktuell vor allem beklagen, dass sie keinerlei Unterstützung für Anwaltskosten bekommen, gibt es zum Jahrestag der blutigen Vorfälle eine ganze Serie von Veröffentlichungen. Lesenswert ist unter anderem "Aftershocks of the miners’ revolt" von David Whitehouse am 14. August 2013 bei Works in Theory, vor allem weil er ausführlich versucht, die Entwicklung der zahlreichen Streikbewegungen im südafrikanischen Bergbau in diesem Jahr danach zusammenzufassen und sie in Verbindung mit dem Marikana-Massaker zu sehen, als das Ereignis, das die politische Landschaft Südafrikas verändert habe. Siehe dazu auch weitere Beiträge und zum Hintergrund siehe im LabourNet das Dossier "Das Massaker in der Lonmin-Mine 2012" » weiter
 
ägypten räumung campWährend die Zahl der eingestandenen Todesopfer vom Mittwoch, dem Tag der Zerstörung der Protestcamps, mit jeder neuen offiziellen Meldung weiter steigt hat die Bruderschaft zum “Freitag der Wut” aufgerufen und sich neue Orte in Kairo gesucht, so etwa das einstige Ingenieurs- und auch heute noch eher Mittelklasseviertel Mohandesin am Nilufer. Auch landesweit gehen die Proteste trotz Ausnahmezustand weiter. Eine Übersicht » weiter
 
macht der korruption ein ende„Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland hat heute die Studie „Transparenzmängel, Betrug und Korruption im Bereich der Pflege und Betreuung“ in Berlin vorgestellt. Die Schwachstellen-Analyse stellt erhebliche Mängel fest: zu wenig Transparenz und Kontrollmöglichkeiten für die Betroffenen und jede Menge Möglichkeiten, die Abhängigkeit von Menschen mit Pflegebedarf wirtschaftlich auszubeuten. Barbara Stolterfoht, Co-Autorin der Studie: „Die Vielzahl der Akteure und der gesetzlichen und Verwaltungsvorschriften macht es schwierig, Verantwortlichkeiten eindeutig zuzuordnen. Dadurch entstehen Einfallstore für Betrug und Korruption“…“ Meldung bei Transparency International Deutschland vom 13.08.2013. Die Studie ist dort verlinkt! » weiter
 
Nächstes Treffen der ver.di-Linke NRW am Sonntag, den 1. September 2013 um 11 Uhr im ver.di-Landesbezirk NRW, Karlstraße 123-127, Düsseldorf. Folgende Themen sind vorgesehen... » weiter
 

Malis Vierte Republik

“Ibrahim Boubacar Keïta hat die Präsidentschaftswahlen in Mali gewonnen. Er ist mit den unterschiedlichsten Erwartungen von Linken und Rechten, Säkularen und Islamisten konfrontiert. Nach dem Bürgerkrieg und der internationalen Intervention gegen Jihadisten im Norden des Landes erwartet die Bevölkerung einen Neuanfang...” Artikel von Bernhard Schmid in der Jungle World vom 15.08.2013 » weiter
 
“Die Produktion eines Smartphones am Fließband darf nur 85 Sekunden dauern, das Einpacken höchstens sechs Sekunden: Unter diesen Bedingungen lässt Samsung seine Produkte im brasilianischen Manaus produzieren. Dagegen geht die brasilianische Regierung nun vor und fordert Schadenersatz in Millionenhöhe von dem südkoreanischen Elektronikkonzern...” Artikel aus der Süddeutschen Zeitung vom 14. August 2013 » weiter
 
Artikel von Lars Distelhorst in Streifzüge 58/2013 vom 21.07.2013 » weiter
 

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Initiative zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken

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liv105Linke Hauptamtliche in ver.di – liv

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