Newsletter am Mittwoch, 03. April 2013

1. Interventionen » Wirtschaftspolitische Gegenwehr: Wirtschaftskrisen und der alltägliche Kapitalismus » Initiativen der Linken zur Finanz- und Wirtschaftskrise

a) Weltsozialforum 2013 in Tunesien: 26.-30. März 2013 in Tunis. Ein chronologisch-inhaltlicher Bericht – Teil 1

„Türkisgrün breitet sich die Bucht von Tunis bei der Landung unten aus. Aber es bleibt keine Zeit, den Touristen zu spielen. Wir schreiben den Dienstag, 26. März 2013 gegen 11 Uhr vormittags. Soeben in Tunis-Carthage gelandet, steige ich in das Auto von Mongi Ben Barek, Vorsitzender des Branchenverbands der UGTT im Bereich PTT (Post & Telekommunikation). Und los geht es in den Stadtteil Monplaisir – nordöstlich vom Zentrum der tunesischen Hauptstadt -, wo in der Avenue Kheireddine Pasha der multinationale Konzern Téléperformance seinen Sitz für Tunesien hat…“ Artikel von Bernard Schmid vom 03.04.2013

b) Bernard Schmid auf dem Weltsozialforum 2013 in Tunis (26. – 30. März 2013) – Kommentierte Fotostrecken

Bernard Schmid war auf dem Weltsozialforum 2013 in Tunis (26. – 30. März 2013). Nachfolgend seine kommentierte Fotostrecke

2. Branchen » Sonstige Branchen » Verpackungsindustrie » Dossier: Neupack in Hamburg und Rotenburg

a) Die Flexi-Streik-Taktik wird auch in Rotenburg kritisiert – An die Bremer Unterstützer der Streikenden von Neupack Ende März 2013

„Nach Beginn der Flexi-Streiktaktik in Rotenburg sagten die KollegInnen bei unseren Besuchen zunächst, „wenn es was bringt, ist es gut“. Jetzt – nach wochenlangen Erfahrungen mit mehr Arbeits- und weniger Streiktagen 2013 sehen sie das nicht mehr so und finden es richtiger, wenn wieder voll gestreikt wird. Die Gespräche mit Krüger´s dauern an und das ist für sie Hinhaltetaktik. Sie haben eine Liste ausgehängt, auf der eingetragen ist, wann gestreikt und wann gearbeitet wurde. Das macht visuell sichtbar, dass seit Beginn des Flexistreiks mehr gearbeitet als gestreikt wurde und das wird kommentiert mit: „Wir arbeiten dafür, dass die Läger voll werden und dann können wir wieder 3 Monate streiken, damit sie leer werden“. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die Maschineneinrichter alles durch ihre Arbeit optimiert haben und mögliche Störungen der Produktion als Druckmittel entfallen. Das Ziel der Streikenden ist unbeirrt ein Tarifvertrag und keine einseitige Erklärung vom Unternehmer. Damit soll dem willkürlichen Handeln ihnen gegenüber eine Grenze gesetzt werden. Auch die Rücknahme aller Prozesse – die Maßregelungsklausel – muss durchgesetzt werden. Von den Gesprächen der IG BCE mit den Krüger´s werden mehr und schnellere Informationen eingefordert, z.B. durch Mitgliederversammlungen (Inzwischen geschehen)…“ Beitrag von Erich Kassel, Bremen / Rotenburg/Wümme , 30.03.13 

b) Solidarität mit den Streikenden bei Neupack beim Fußballspiel St. Pauli gegen den SC Paderborn

Der Infoflyer vom Soli-Kreis Neupack , verteilt vor und während des St. Pauli-Spiels gegen den SC Paderborn (2:2). Es geht darum, den Streikenden beim Hamburger Verpackungsmittelhersteller Neupack den Rücken zu stärken. Die KollegInnen streiken bereits seit dem 1. November, d.h. ihr Streik geht jetzt in den sechsten Monat. Bei der Aktion wurden zuerst vor allen Eingängen des Stadions an ZuschauerInnen und PassantInnen mehrere tausend Flyer (s. Anhang) verteilt.  Anschließend wurden auf allen vier Tribünen des Stadions Transparente mit der Aufschrift “Solidarität mit den Streikenden bei Neupack” vor Spielbeginn und in der Halbzeit gezeigt, so dass jede/r ZuschauerIn sie gut sehen konnte. Die Resonanz auf die Aktion war sowohl vor dem als auch im Stadion groß und eindeutig positiv.

Mit liebem Gruß, Mag und Ralf.


NEU BEI LABOURNET.TV


Vio.Me
Film über die Situation bei der Baustoffabrik Vio.Me drei Wochen vor der Wiederaufnahme der Produktion unter Arbeiter_innenkontrolle.
http://de.labournet.tv/video/6521/viome externer Link


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Treffpunkt für Ungehorsame, mit und ohne Job, basisnah, gesellschaftskritisch
The meeting point for all left-wing trade unionists, both waged and unwaged
Le point de rencontre de tous les militants syndicaux progressistes, qu`ils aient ou non un emploi