Frankfurt/Main, 17. Juni: Protestaktion Syriza Hessen – Wir nehmen die Verhandlungen in die Hand und brechen mit dem Spardiktat!!

Es besteht kein Zweifel, dass die Verhandlungen mit den “Partnern” in eine Sackgasse führen. Es steht NIEMANDEN zu, das Recht auf Demokratie eines Volkes und einer ganzen Gesellschaft zu beschneiden, um über ihre Zukunft zu entscheiden. Die “Kreditgeber” haben nicht das Recht, die Würde unser Bürger anzutasten und haben auch nicht das Recht, das Volksmandat, nämlich das Spardiktat zu beenden, für ungültig zu erklären. Die griechische Regierung hat innerhalb der Verhandlungen viele Kompromisse gemacht und dabei ihr bestes gegeben, Drohungen undErpressungen stand zu halten und hat nun keinen weiteren Spielraum für weitere Zugeständnisse. Es gibt für die Regierung keine andere Möglichkeit, als auf eine Vereinbarung zu bestehen, die als Grundlage, das vom Griechischen Volk erteilte Mandat beinhaltet. Natürlich ist dies keine leicht zu verhandelnde Vereinbarung, aber es ist die einzige, die dem Ergebnis der Wahlen am 25. Januar entspricht. Und es ist die einzige Lösung, die den Bedürfnissen und dem Bestreben, die Würde der griechischen Gesellschaft aufrecht zu erhalten, gerecht wird. Fünf Jahre waren genug, um allen zu beweisen, dass ihr Experiment gescheitert ist…Aufruf von Syriza Hessen zu einer Protestaktion am heutigen Mittwoch, 17. Juni 2015, ab 18.30 Uhr vor dem Neubau der Europäischen Zentralbank: Sonnemannstraße, 60314 Frankfurt am Main externer Link (Vorsicht: Facebook-Link). Aus dem Text:

  • … Wir ertragen es nicht, von Gehältern und Renten von gerade mal 300 Euro, in unbeheizte Häusern zu leben, unsere Eltern ohne Medikamente und unsere Kinder hungrig in den Schulen zu sehen, nur um einen nicht enden zu wollenden Schuldenberg zu bedienen, den wir nicht geschaffen haben. Das und noch viel mehr, verlangen die Kreditgeber verlangen, was die Wirtschaft erstickt und der Gesellschaft keinen Ausweg mehr bietet. Jeder der Schritte den wir zurück zu den absurden Forderungen der Kreditgeber machen, symbolisieren auch auch einen Rückschritt unsrer Demokratie. Wer zulässt, dass das Recht eines Volkes auf Demokratie angezweifelt wird, den wird bald das selbige Übel ereilen. Wir wollen nicht ein Europa des Hasses und der Zerstörung noch einmal erleben. Um Erfolg zu haben, braucht das griechische Volk die Unterstützung und die Solidarität der europäischen Völker. Der politischen Elite und den finanziell Übermächtigen das Handwerk zu legen, liegt in unserem aller Interesse…