Dossier

Wir retten unsere Bildungsstätte Lage-HörsteUnsere Bildungsstätte braucht dringend Unterstützung. Es geht um Investitionen für Brandschutzmaßnahmen, um den Fortbestand des Hauses zu sichern. Dazu haben wir eine Resolution verfaßt. Euch als Teamende, die auch bei uns im Haus aktiv sind, bitten uns zu unterstützen und in Seminaren, Versammlungen und Treffen, die ihr im Rahmen eurer Bildungs- und ehrenamtlichen Arbeit macht, Unterschriften zu sammeln. Das IMK in Lage-Hörste braucht so viele Unterschriften wie möglich – und zwar so schnell wie möglich – insofern unsere herzliche Bitte, diesen Link breit zu streuen und weiterzuleiten – Auf der Seite findet ihr auch Unterschriftenlisten zum Ausdrucken” Soweit der Aufruf der Freunde und Förderer des IMK zum Unterschreiben der Resolution auf ihrer Homepage externer Link. Siehe dazu:

  • Abschied von Lage-Hörste bei den Druckertagen
    WIR SAGEN DANKE! – im Rahmen der 9. DruckerTage im Heinrich-Hansen-Haus in Lage-Hörste – Die Fachgruppe 8 in ver.di hatte die Beschäftigten und Freunde und Förderer des HHH zu einem Abschieds-Abend eingeladen. Die Gruppe nah dran Gunar Wagner und Uwe Diedrich brachten ihr HÖRSTE-LIED zu Gehör. Leider war ich mit der Kamera auch zu nah dran, darum leider etwas übersteuert. Im Laufe des Abends gab es auch noch eine FILM-PREMIERE. Eine 57minütigen Dokumentation zeigte auf was das Heinrich-Hansen-Haus für viele Gewerkschafter ausmacht und in der Vergangenheit ausgemacht hat. Das HÖRSTE-LIED und der HÖRSTE-FILM wurde mit großem Beifall aufgenommen.” Das Lage-Hörste-Lied der Gruppe nah dran am 14 11 2015 als Video bei youtube externer Link. Siehe den Liedtext dazu

  • Positionen des Bundesfachgruppenvorstandes Verlage, Druck und Papier anlässlich des Schließungsbeschlusses zur Bildungsstätte Lage-Hörste des Gewerkschaftsrates
    Der Bundesfachgruppenvorstand VDP bekräftigt seine Bewertung zum Beschluss, die Bildungsstätte Lage-Hörste zu schließen. Er hält ihn für einen politischen Fehler. Der Bundesfachgruppenvorstand kommt zu folgender Bewertung: Der Bundesvorstand der ver.di hat spätestens Anfang des Jahres 2015 beschlossen, die Bildungsstätte Lage-Hörste zu schließen. Wir konnten kein Interesse und auch keinen Versuch des Bundesvorstandes erkennen, Lage-Hörste eine Zukunft zu geben. Diese Entscheidung wurde getroffen, ohne zuvor mit den Gremien des Hauses oder des betroffenen Fachbereiches nach Lösungen zu suchen. Weder vor der Entscheidung noch nach dem Beschluss des Bundesvorstandes gab es ein ernsthaftes Bemühen der Verantwortlichen im Bundesvorstand, die Bildungsstätte Lage-Hörste zu retten. Das Haftungsrisiko war ein vorgeschobenes Argument zur Schließung der Bildungsstätte Lage-Hörste. Der Bundesfachgruppenvorstand erkennt an, dass es mit den Brandschutzkosten ein finanzielles Problem gab. Dieses Problem wäre für ver.di lösbar gewesen. Die Argumente dazu sind ausgetauscht. Allen Bekenntnissen und Schwüren zur Matrix zum Trotz wurde mit dem Durchziehen des Schließungsbeschlusses durch den Bundesvorstand und dem Gewerkschaftsrat eindrucksvoll demonstriert, wie man Mehrheiten gegen die berechtigten Interessen eines Fachbereiches in Stellung bringt…” Stellungnahme BFGV VDP zur Schließung von Lage-Hörste vom Juni 2015  – nicht online, daher bei uns dokumentiert. Siehe dazu und neu:

    • Fragen des Bundesfachgruppenvorstandes an den ver.di-Bundesvorstand anlässlich des Beschlusses zur Schließung der Bildungsstätte Lage-Hörste
      Seit Bekanntwerden der Schließungsabsichten wird von verschiedener Seite ein Bildungs- und Bildungsstättenkonzept gefordert. Bisher wurde immer auf das im Jahr 2007 beschlossene Konzept verwiesen. In diesem Bildungskonzept sind allerdings keine Aussagen über die Bedeutung, den Stellenwert und die Weiterentwicklung der ver.di-Bildungsstätten enthalten. Der Bundesfachgruppenvorstand fordert den Bundesvorstand auf, ein Konzept für die Bildungsstätten vorzulegen, in dem Bedeutung und Stellenwert der ver.di-Bildungsstätten für die ver.di-Bildungsarbeit beschrieben werden und aus dem Zukunftsplanungen bezüglich der Bildungsstätten hervorgehen. Darin sollte auch deutlich werden, wie viel Bildungsstätten ver.di künftig betreiben möchte und mit welchen Ausstattungsstandards (Anzahl der Zimmer, Seminarräume, Technikeinsatz usw.). Diese Positionierung sollte mit Kriterien für Standorte, baulicher Zustand, Ausbaufähigkeit oder konzeptionelle Fähigkeiten der Bildungsstätten verbunden werden…” Fragen BFGV VDP an Bundesvorstand zur Schließung von Lage-Hörste vom 07. Juli 2015
    • Bei beiden Dokumenten handelt es sich um eine Aktualisierung und Konkretisierung der Stellungnahme des geschäftsführenden Bundesfachgruppenvorstandes Verlage, Druck und Papier zum Beschluss des Gewerkschaftsrates „Schließung der Bildungsstätte Lage-Hörste“ vom 27.5.2015 hier im Dossier:
  • Stellungnahme des geschäftsführenden Bundesfachgruppenvorstandes Verlage, Druck und Papier zum Beschluss des Gewerkschaftsrates „Schließung der Bildungsstätte Lage-Hörste“
    Der geschäftsführende Bundesfachgruppenvorstand VDP sieht in der Entscheidung des Gewerkschaftsrates, die Bildungsstätte Lage-Hörste zum 31.12.2015 zu schließen eine politische Entscheidung, die betriebswirtschaftlich begründet wird, und hält diese für einen schweren Fehler. Es konnten weder die wirtschaftlichen noch die haftungsrelevanten Begründungen überzeugen. Es gab keine Antwort darauf, warum man sich bei dem Liegenschaftsamt des Landes NRW mit dem Brandschutzgutachter nicht auf einen befristeten Weiterbetrieb und Haftungsverlängerung für die Bildungsstätte bemüht hat. Dadurch entsteht einmal mehr der Eindruck, dass das Haftungsrisiko ein vorgeschobenes Argument zur Schließung der Bildungsstätte Lage-Hörste war…” Stellungnahme vom 27. Mai 2015 (pdf) bei der Fachgruppe externer Link
  • Gewerkschaftsrat bekräftigt das Aus
    Die gewerkschaftliche Bildungsstätte Lage-Hörste wird nach 61 Jahren geschlossen. Abgekämpft, enttäuscht und mit großem Zorn hat der Verein Freunde und Förderer der Bildungsstätte Lage-Hörste die gestrige Entscheidung des Gewerkschaftsrates aufgenommen. Das höchste Gremium der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat in seiner Sitzung am Montag, 11. Mai 2015, das Aus zum 31. Dezember 2015 besiegelt. Grund sind angebliche Sanierungskosten in Höhe von 3,5 Millionen Euro für eine Anpassung des Brandschutzes, die ver.di nicht zu zahlen bereit ist…” Meldung des Vereins der Freunde und Förderer der Bildungsstätte Lage-Hörste vom 12. Mai 2015 externer Link

    • Aus dem Text: “… ver.di hat versäumt, mit dem Verein konstruktiv über seinen Sachstandsbericht zu sprechen. „Daraus erkennen wir, dass weder Bundesvorstand noch Gewerkschaftsrat jemals ein Interesse an einer Lösung jenseits der Schließung hatten“, sagt Vereinsvorsitzende Stephie Karger. „Die Gewerkschaft legt hier leider jenes gewinnorientierte Verhalten von Konzernen und Unternehmen an den Tag, das sie selbst und die – auch in Hörste geschulten – Betriebsräte in ihrer täglichen Arbeit im Sinne der Beschäftigten zu korrigieren und zu verändern versuchen.“ (…) Das Verhalten von ver.di widerspreche dem Grundsatzgedanken der Gewerkschaft, Probleme offen, solidarisch und gemeinsam zu lösen. „Hier werden Hunderte von Spendern und Aktiven, Mitglieder und Förderer vor den Kopf gestoßen“, sagt Karger. „Ein solches Verhalten”, so der Verein, “schädigt ver.di in ihren Grundfesten.“ Der Verein wird weiterarbeiten, zunächst die Beschäftigten in den verbleibenden Monaten mit Rat und Tat begleiten, aber auch andere Möglichkeiten zu einer Rettung ausloten. Die Spenden auf den Konten werden je nach Sachlage, wie zugesagt, an die Spender zurückgezahlt.”
    • Siehe dazu die Stellungnahme der Ressorts 3, 4 und 6 zum Ergebnisbericht vom 04. Mai 2015 des Vereins der Freunde und Förderer der Bildungsstätte Lage-Hörste
  • Neuigkeiten aus Lage-Hörste
    Die Spendensumme hat am Donnerstag, 23. April, den Wert 124.412,12 Euro erreicht! (…) Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, wird auf allen Kundgebungen in Ostwestfalen-Lippe für Hörste gesammelt. Wir würden uns freuen, wenn sich andere engagierte Menschen im ganzen Land ebenfalls an Sammlungen zugunsten des Hauses anlässlich des Maifeiertages beteiligen würden. (…) Am 2. Mai laden das Heinrich-Hansen-Haus und die Freunde und Förderer zu einem Solidaritätsfest ab 14 Uhr auf das Gelände an der Teutoburger-Wald-Straße ein…” Aus dem Newsletter des Vereins Freunde und Förderer der Bildungsstätte Lage-Hörste e. V. (in Gründung), siehe Details und den Spendenseite auf der Solidaritätsseite externer Link
  • Unsere Bildungsstätte Lage-Hörste braucht Deine Unterstützung und Deine Spende!
    ver.di: Hörste muss bleiben!Durch notwendige Brandschutzmaßnahmen ausgelöst, müssten mindestens drei Millionen Euro in unsere Bildungsstätte investiert werden. Das ist den Verantwortlichen unserer Gewerkschaft ver.di zu viel. Deshalb will der Gewerkschaftsrat auf Vorschlag des Bundesvorstandes unsere Bildungsstätte Lage-Hörste zum 31.12.2015 schließen. Allerdings gibt es noch eine Chance. Der Gewerkschaftsrat ist unserer Idee gefolgt: Nur wenn wir selbst einen Teil der Sanierungskosten beisteuern, kann das Haus erhalten werden. Dazu brauchen wir 1,5 Millionen € und deshalb wenden wir uns heute an Euch: Bitte spendet Geld für den Erhalt unseres Hauses. Jeder Euro zählt. Sollte unsere Aktion scheitern, werden eingegangene Spenden (abzüglich der dafür anfallenden Gebühren der Bank) zurücküberwiesen…” Spendenaufruf externer Link zum Erhalt der ver.di-Bildungsstätte Lage-Hörste der „Freunde und Förderer der Bildungsstätte Lage-Hörste e.V.“ (in Gründung). Spenden bitte an das Sonderkonto bei der Sparkasse Paderborn-Detmold: Kontonummer: 1010045712, IBAN:  DE65 4765 0130 1010 0457 12, BIC:WELADE3LXXX
  • Beschluss des Gewerkschaftsrates vom 10. März 2015 zum Bildungszentrum Lage‐Hörste
    Der GR beschließt bei 10 Gegenstimmen die Schließung des Bildungszentrums Lage‐Hörste entsprechend der Vorlage zu GR 1186 – es sei denn, es gelingt, bis zur nächsten Sitzung des GR am 11. bis 13. Mai 2015, im Rahmen einer Gesamtfinanzierung über Spenden durch Crowdfunding und andere Finanzierungsinitiativen ein zusätzliches Finanzvolumen von 1,5 bis 2 Millionen Euro einzuwerben. (…) Die Kosten für einen Sozialplan/Interessenausgleich werden analog zu den Schließungen der Bildungszentren (BIZ) 2003 getragen. Ziel ist, möglichst viele Kolleginnen und Kollegen aus Lage‐Hörste in den anderen ver.di ‐Bildungszentren und/oder ver.di‐Gliederungen weiter zu beschäftigten…” Protokoll der ver.di Bundesverwaltung vom 12. März 2015 . Es hat bereits eine Spendensammmlung begonnen, wir bemühen uns um Informationen hierzu!
  • Das Heinrich-Hansen-Haus in Lage-Hörste muss eine ver.di-Bildungsstätte bleiben! Solidaritätskundgebung am 4. März 2015 vor dem Heinrich-Hansen-Haus!
    Der ver.di-Bezirk Herford-Minden-Lippe ruft auf, gegen die vom ver.di-Bundesvorstand beabsichtigte Schließung der Bildungsssätte Lage-Hörste zu demonstrieren und sich solidarisch zu erklären: “Unser Heinrich-Hansen-Haus braucht unsere Solidarität – es geht um „Sein oder Nichtsein”. Kommt alle zur Solidaritätskundgebung für das Heinrich-Hansen-Haus, am Mittwoch, 4. März 2015, vor dem Institut für Arbeitnehmerbildung (Heinrich-Hansen-Haus) in Lage-Hörste, Teutoburger-Wald-Str. 105! Die Solidaritätskundgebung wird von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr durchgeführt. Last eurer Phantasie freien Lauf! D.h., demonstriert eure Solidarität mit dem Heinrich-Hansen-Haus auf vielfältige Weise – bunt und kreativ. Gewerkschaftsfahnen, Warnwesten der Gewerkschaften, Trillerpfeifen, Plakate usw. sollten unbedingt zur persönlichen Ausstattung der KundgebungsteilnehmerInnen gehören! Wir sehen uns am 4. März 2015 vor dem Heinrich-Hansen-Haus!” (Am 4. März sind die Bundesvorstandsmitglieder Dina Bösch und Frank Werneke im Heinrich-Hansen-Haus – um die Schließungsempfehlung des Bundesvorstandes zu erläutern.) Siehe dazu den Aufruf des ver.di-Bezirks Herford-Minden-Lippe
  • Bundesvorstand empfiehlt Schließung: Brandschutzauflagen stellen den Fortbestand der Verdi-Bildungsstätte in Frage
    Die Gewerkschaft Verdi ringt um die Zukunft ihrer Bildungsstätte Heinrich-Hansen-Haus. Während für den Vorstand in Berlin die Schließung zum 31. Dezember dieses Jahres unausweichlich ist, will die Basis für den Erhalt kämpfen.(…) Noch sei nichts entschieden, was die Zukunft des Hauses anbetrifft, sagte Christoph Schmitz, Pressesprecher des Verdi-Bundesvorstands in Berlin. Darüber könne nur der Gewerkschaftsrat am 9. und 10. März befinden…” Artikel von Wolfgang Becker vom 26.02.2015 in Lippische Landes-Zeitung online externer Link

  • Die ver.di-Bildungsstätte Heinrich-Hansen-Haus in Lage-Hörste soll zum 31. Dezember 2015 geschlossen werden!
    Uns erreichte die Nachricht, dass am 19.2. um 13:00 Uhr den Leiterinnen und Leitern der ver.di-Bildungsstätten mitgeteilt wurde, dass am Montag, 23. Februar 2015, in der ver.di-Bundesvorstandssitzung eine Beschlussvorlage eingebracht wird, die beinhaltet, dass das Heinrich-Hansen-Haus zum 31. Dezember 2015 geschlossen wird.
  • Aus der Resolution an ver.di-Bundesvorstand und Gewerkschaftsrat: “… Eine bessere Auslastung der gewerkschaftlichen Bildungseinrichtungen wird erreicht, wenn Seminare der gewerkschaftlichen Bildungsträger, die in Hotels durchgeführt werden, in die eigenen Bildungsstätten zurückgeholt würden. Dazu gibt es zwar eindeutige Beschlüsse, die aber in der Praxis nicht so recht befolgt werden. Gewerkschaftliche Bildungseinrichtungen sind unverzichtbar für die politische Identitätsbildung, sie vermitteln das Rüstzeug für eine wirksame Interessenvertretung, sie sind politische Heimat für viele Aktive, die sich unter schwierigen Bedingungen in Betrieb und Gesellschaft für ihre Interessen und die ihrer Kolleginnen und Kollegen einsetzen. Und die brauchen dafür Ankerpunkte. Gewerkschaftliche Identität wird nicht in Hotelketten wie z. B. „Best Western“, „Steigenberger“ oder „Hilton“ gebildet, sondern in unseren eigenen Bildungsstätten. Dort ist Gemeinschaft, Zusammengehörigkeit, Gewerkschaft erleb- und erfahrbar. Alle unsere Bildungseinrichtungen sind unverzichtbar. Lage-Hörste auch! Welch ein Signal ginge an die Öffentlichkeit, wenn ver.di eine ihrer Bildungs­­stätten schließt, während die IG Metall allein in den Neubau ihrer Bildungseinrichtung in Sprockhövel 33 Millionen Euro investiert und damit den hohen Stellenwert gewerkschaftlicher Bildungsarbeit auch nach innen und außen demonstriert. Wir fordern alle Kolleginnen und Kollegen, vor allem im ver.di-Bundes­vorstand und im Gewerkschaftsrat, auf, die notwendigen Investitionen bereitzustellen, damit Lage-Hörste erhalten bleibt.”
    Wir finden, dieser Argumentation kann man sich nur anschließen!