Das Handelsgericht in Poitiers tagt über GM&S – ohne Ergebnis. Die Mobilisierung in Frankreich geht weiter, die Betriebsbesetzung: Auch

Maximale Medienwirksamkeit: Die Zerstörung einer Maschine bei GM&S im Mai 2017Der 23. Mai war für die Belegschaft des Autozulieferers GM&S ein zentrales Datum: An diesem Tag sollte das Handelsgericht in Poitiers die Entscheidung darüber fällen, ob das Unternehmen geschlossen werden solle – oder eben nicht. Das Gericht tagte, fällte aber kein Urteil – die Belegschaft, die vor dem Gebäude demonstrierte – zusammen mit vielen Menschen, die ihre Solidarität ausdrückten – blieb ohne Antwort auf ihre zentrale Forderung. Schon vorher hatte sie beschlossen, in jedem Falle die Betriebsbesetzung nicht aufzuheben, und weiterhin daran zu arbeiten, die Solidarität mit ihrem Kampf weiter auszubauen, unter dem zutreffenden Motto, es handele sich um eine exemplarische Auseinandersetzung. „Poitiers. Les “GM&S” n’ont pas eu la réponse à leur question“ am 23. Mai 2017 bei La Nouvelle Republique externer Link ist ein kurzer Videobericht über das Nicht-Ergebnis der Verhandlung vor dem Handelsgericht und über die Reaktionen der Belegschaft darauf. Siehe dazu zwei weitere aktuelle Beiträge:

  • „La mobilisation se poursuit pour GM&S“ am 23. Mai 2017 beim Gewerkschaftsbund CGT externer Link ist die Erklärung der Föderation über die fortsetzung des Kampfes und der solidarischen Mobilisierung, auch unter Verweis darauf, dass die Belegschaft Versprechungen der neuen Regierung zur Kenntnis genommen habe, man werde mit den Vorständen der beiden Autofirmen PSA und Renault  (bei denen der Staat ja Aktionär ist) sprechen, um eine Fortsetzung des Betriebs zu erreichen – und keineswegs passiv, abwarten werde, was es damit auf sich habe…