Demonstration: „Freiheit 4.0 – Rettet die Grundrechte“ am 9. September 2017 in Berlin

Demonstration: „Freiheit 4.0 – Rettet die Grundrechte“ am 9. September 2017 in BerlinDie Große Koalition überzieht uns seit Monaten mit einem Überwachungsgesetz nach dem anderen. Wir lassen uns diese Überwachungsflut nicht bieten! Damit im Wahlkampf nicht nur über „Sicherheit“ gesprochen wird, sondern vor allem über Freiheit und Grundrechte, gehen wir am 9. September 2017, zwei Wochen vor der Bundestagswahl, mit einem breiten Bündnis auf die Straße. Forderungen: Staatliche Überwachung abbauen! Keine Vorratsdatenspeicherungen! Privatheit schützen: On- und Offline-Verfolgung eindämmen! Pressefreiheit – keine Zensur! Grundrechte und Rechtsstaat sichern!...” Aus dem Aufruf, den auch dieses Mal das LabourNet Germany mitunterstützt. Siehe alle Infos auf der Aktionsseite zur Demonstration gegen Überwachung am Samstag, 9. September 2017, ab 12 Uhr (Demonstrationsumzug ab 14 Uhr) ab Gendarmenmarkt, Berlin und hier auch den Spendenaufruf:

  • Als Erinnerung: “Samstag in Berlin: Demonstrieren gegen Überwachung, feiern für Grundrechte” New
    “… Schon morgens um 10 Uhr wollen sich die Aktivisten am Gendarmenmarkt treffen, um gemeinsam Transparente zu malen. Wenn die Demonstration um 14 Uhr loslaufen wird, gibt es auf dem Gendarmenmarkt weiterhin Kulturprogramm, im Anschluss eingerahmt durch ein „Fest der Grundrechte“. (…) Die vielen Beteiligten zeigen klar, dass Überwachung alle etwas angeht – online wie offline. Und dass es an der Zeit ist, sich zusammenzutun und nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Zusätzlich zu der Demonstration in Berlin findet in Karlsruhe eine Schwester-Demonstration statt, die ab 14 Uhr vom Platz der Grundrechte zum Bundesverfassungsgericht zieht.Beitrag von Anna Biselli vom 6. September 2017 bei Netzpolitik.org externer Link
  • Aus dem Programm:
    • Digitalcourage: Gegen Gesichtserkennung und Videoüberwachung
      Digitalcourage wird bei dem Fest für die Grundrechte unter anderem über Videoüberwachung aufklären. Der Verein wird einen Computer mit Kamera vor Ort haben, an dem eine Gesichtserkennungs-Software ausprobiert werden kann – und verschiedene Maßnahmen wie Schminke und Perücken, die vor der Gesichtserkennung schützen. Die Software wird derzeit sowohl zu kommerziellen Zwecken eingesetzt, als auch bei dem Pilotprojekt mit Gesichtserkennung am Berliner Bahnhof Südkreuz, das Bundespolizei und Innenministerium durchführen. Digitalcourage wirft der aktuellen Regierung vor, einen „Ausverkauf der Grundrechte“ zu betreiben, durch den massiven Ausbau der Videoüberwachung und Gesetze wie die Vorratsdatenspeicherung und die Staatstrojaner. Auch das wird der Verein im Rahmen der „Rettet die Grundrechte“-Demo illustrieren.
    • Grundrechte zum Anfassen
      „Rettet die Grundrechte!“ ist ein Fest für Demokratie und Freiheit. Besucherinnen und Besucher können mitfeiern und sich, bunt und informativ, ein Bild vom Zustand ihrer Grundrechte im digitalen Zeitalter machen. Auf einer Hüpfburg werden „Sicherheits“politiker auf dem Grundgesetz rumtrampeln. Ausgestellt wird ein Zeitstrahl von Gesetzen, die unsere Freiheiten immer mehr einschränken. Im „öffentlichen“ Wohnzimmer wird den Gästen bewusst, wie wichtig Privatsphäre ist. Diskutiert wird live an einer großen Gesprächstafel im Stil des Hambacher Fests und wer sich für praktische Tipps zur digitalen Selbstverteidigung interessiert, findet bei einer Cryptoparty die passenden Antworten (Geräte mitbringen!).
  • Bitte unterstützt die Demo mit einer Spende an den Arbeitskreis gegen Vorratsdatenspeicherung:
    IBAN: DE46 4805 0161 0002 1381 13
    Sparkasse Bielefeld, BIC: SPBIDE3BXXX
    oder einfach Online-Formular bei Digitalcourage externer Link ausfüllen
  • Twitter: #RettetDieGrundrechte