Vergeblicher Versuch der dänsichen Polizei, Flüchtlinge an der Durchreise zu hindern - am 9. September 2015Beobachtern zufolge spielen sich in Rødby dramatische Szenen ab: Die Flüchtlinge wurden aufgefordert, den Zug zu verlassen und sich in ein dänisches Aufnahmelager bringen zu lassen. Das verweigern die unfreiwillig Gestrandeten aber. Polizeibeamte sollen Kinder gewaltsam aus dem Zug gezerrt haben. Diese Kinder hätten “geschrieen wie am Spieß”, so eine Beobachterin am NDR-Telefon, was dazu geführt hätte, dass die Eltern, ebenfalls schreiend, den Kindern gefolgt seien. “Ich habe das Gefühl, Dänemark ist inzwischen Ungarn. Ich bin entsetzt”, so die Befragte weiter” – aus dem Beitrag “Aufstand der Verzweifelten” von Birgit Gärtner am 10. September 2015 in telepolis externer Link, worin auch über einen Marsch auf der Autobahn berichtet wird. Siehe dazu auch zwei weitere aktuelle Beiträge

  • “Ziel Schweden” von André Scheer am 11. September 2015 in der jungen welt externer Link, worin es unter anderem heißt “In Dänemark präsentieren sich die großen Parteien dagegen gegenüber den Ankommenden feindselig, auch wenn die meisten von ihnen gar nicht in dem Transitland bleiben wollen. Am Mittwoch abend wurden die Übergänge zu Deutschland teilweise geschlossen, und auch am Donnerstag fuhren keine Fernzüge der Deutschen Bahn über die Grenze. Allerdings entschied die Polizei, Hunderten zuvor festgehaltenen Menschen die Weiterreise nach Schweden zu gestatten. Polizeichef Jens Henrik Højbjerg begründete das am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Kopenhagen damit, dass seine Grenzbeamten niemanden für mehr als drei Tage festhalten dürften, wenn die betreffende Person danach nicht abgeschoben werden könne